Die '''Wallfahrtskirche Sankt Leonhard''' bei Grödig
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Die '''Wallfahrtskirche Sankt Leonhard''' bei [[Grödig]] im [[Flachgau]] zählt zu den kunst- und kulturgeschichtlich interessanten Bauwerken im Land Salzburg.
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Die genaue Entstehungs der Kirche ist nicht bekannt. Der Ort an sich muss schon sehr früh besiedelt gewesen sein, da sich in der Nähe [[Salzbergbau|Salzvorkommen]] befanden.
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Es wäre denkbar, dass die Augustiner-Chorherren von [[Berchtesgaden]] hier eine Kirche errichtet hatte. Einige Bauteile des jetzigen Gotteshauses gehen auf die Zeit der Romanik zurück. Bis zur Errichtung einer Filialkirche in [[Marktschellenberg]] [[1407]] bildete war St. Leonhard das religiöse Zentrum der näheren Umgebung. Das Gebiet selbst gehörte bis [[1816]] zur Fürstpropstei Berchtesgaden. 1816 kam das [[Berchtesgadener Land]] endgültig zu [[Bayern]], St. Leonhard wurde jedoch mit der Pfarre [[Grödig]] verbunden und kam zu Salzburg.
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St. Leonhard war eine sehr beliebte Wallfahrtskirche, wie eine Reihe noch erhaltener Votivbilder, die von verschiedenen Gebetserhörungen berichten, bezeugen. Heute findet alljährlich um den Gedenktag des Heiligen am [[5. November]] der [[Leonhardi-Ritt]] statt.
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Am Fuße des Kirchhügels findet in der vorweihnachtlichen Zeit der Adventmarkt St. Leonhard zu Gunsten der [[Lebenshilfe Salzburg]] statt, der sich aufgrund seiner einzigartigen Atmosphäre und seines gediegenen kunstgewerblichen Angebotes im Salzburger Advent einen besonderen Platz in der mittlerweile herrschenden Vielfalt an Adventmärkten erworben hat.
==Bildergalerie==
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[[Kategorie:Ausflugsziel|Sankt Leonhard bei Grödig]]
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