| − | [[1421]] setzte mit dem Verschwinden und einer wundersamen Wiederfindung einer Leonhardsfigur am Fuße des Schwarzenberges bei [[Tamsweg]] eine Wallfahrtsbewegung ein. Diese Figur war drei Mal aus der [[Pfarrkirche Tamsweg]] auf den Schwarzenberg an deiselbe Stelle ''am Bühel'' ‚zurückgekehrt‘, wo sie ''auf einem Wacholderstrauch zwischen zwei Lärchen gefunden wurde, womit der „heilige Ort“ angezeigt'' war.<ref>Assmann, Dieter: ''Wallfahrten in der Erzdiözese Salzburg – ein volkskundlicher Überblick''. In: ''Salzburgs Wallfahrten in Kult und Brauch'', hg. von Johannes Neuhardt, Salzburg 1986, S. 23.</ref> Sie führte Anfangs zum Bau der Kapelle. Die Einnahmen aus dem Zustrom an Wallfahrern ermöglichte später den Bau eines gotischen Bauwerks, das am [[20. September]] [[1433]] von [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof Johann Ebser von Chiemsee]] geweiht wurde. | + | [[1421]] setzte mit dem Verschwinden und einer wundersamen Wiederfindung einer Leonhardsfigur am Fuße des Schwarzenberges bei [[Tamsweg]] eine Wallfahrtsbewegung ein. Diese Figur war drei Mal aus der [[Pfarrkirche Tamsweg]] auf den Schwarzenberg an dieselbe Stelle ''am Bühel'' ‚zurückgekehrt‘, wo sie ''auf einem Wacholderstrauch zwischen zwei Lärchen gefunden wurde, womit der „heilige Ort“ angezeigt'' war.<ref>Assmann, Dieter: ''Wallfahrten in der Erzdiözese Salzburg – ein volkskundlicher Überblick''. In: ''Salzburgs Wallfahrten in Kult und Brauch'', hg. von Johannes Neuhardt, Salzburg 1986, S. 23.</ref> Sie führte Anfangs zum Bau der Kapelle. Die Einnahmen aus dem Zustrom an Wallfahrern ermöglichte später den Bau eines gotischen Bauwerks, das am [[20. September]] [[1433]] von [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof Johann Ebser von Chiemsee]] geweiht wurde. |
| | Aus Angst vor den beginnenden Türkeneinfällen in der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s erhielt die Kirche eine zudem eine Befestigungsmauer. | | Aus Angst vor den beginnenden Türkeneinfällen in der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s erhielt die Kirche eine zudem eine Befestigungsmauer. |