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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | [[Rupert von Worms|Rupert]] erhielt für seine Salzburg-Missionierung [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] mit seinen Salzquellen vom bayerischen Herzog Theodo. geschenkt. Um [[1185]] lebte dann unter Erzbischof [[Adalbert II.]] der [[Salzbergbau]] auf dem [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] wieder neu auf, der in römischer Zeit zum Erliegen gekommen war. | + | [[Rupert von Worms|Rupert]] erhielt für seine Salzburg-Missionierung [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] mit seinen Salzquellen vom bayerischen Herzog Theodo geschenkt. Um [[1185]] lebte dann unter Erzbischof [[Adalbert II.]] der [[Salzbergbau]] auf dem [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] wieder neu auf, der in römischer Zeit zum Erliegen gekommen war. |
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| − | Im Mittelalter bildeten die Bergwerke am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] und zeitweise auch die von [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Berchtesgaden]] eine der wichtigsten Einnahmequellen der [[Salzburger Erzbischöfe]]. Sole wurde in Reichenhall verarbeitet und die Wurzeln des Namens ''Salzburg'' gehen auf die Verbindung mit der Saline und den Salzquellen in [[Bad Reichenhall]] zurück. | + | Im Mittelalter bildeten die Bergwerke am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] und zeitweise auch die von [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Berchtesgaden]] eine der wichtigsten Einnahmequellen der [[Salzburger Erzbischöfe]]. |
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| | + | Der Salzhandel wurde dann auch dem Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] zum Verhängnis. Nach 25-jähriger Regierungszeit führte der immer wieder mit [[Bayern]] aufflammende Streit um den Salzhandel zu seinem Sturz. Mit dem militärischen Einfall in die Fürstprobstei [[Berchtesgaden]] im Herbst [[1611]] versuchte der Erzbischof vergeblich, die dortige [[Salzbergbau|Salzproduktion]] dem bayrischen Herzog Maximilian zu entreissen. Maximilian entsandte in der Folge ein Heer gegen Salzburg und besiegte Wolf Dietrich. Auf der Flucht wurde der Fürsterzbischof von bayrischen Truppen, bereits auf Kärntner Boden, ergriffen und vorerst auf der [[Festung Hohenwerfen]], dann auf [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] in Kerkerhaft bis zu seinem Tod gesetzt. |
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| | + | ==Arbeitskräfte== |
| | + | Bevor das Salz aus den alpinen Salinen in die nördlichen und östlichen Absatzgebiete gelangte, mussten es an verschiedene Stationen umgeladen ([[Laufen]]) und zwischengelagert (Laufen, [[Passau]]) werden. Diese logistische Aufgabe übernahmen private Unternehmer, auch ''Salzfertiger'' genannt, die es dadurch zu einem beträchtlichen Reichtum brachten. |
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| | + | Auch zahlreiche andere Berufssparten lebten vom Salzhandel. So die ''Salzfassbauer'', die ''Schiffsreiter'' und alle Handwerker, die ohne Salz ihre Produktion erst gar nicht tätigen könnten. Weiters [[Samer]], Träger, die Salzladungen auf ihrem eigenen Rücken oder auf Tragtieren über die Alpen in den Süden transportierten. Daneben profitierten indirekt auch andere Gewerbe vom Salzhandel, wie Gastwirte oder ''Schopper'', welche die [[Salzachschifffahrt#Gütertransporte#Die Schiffe|Salzschiffe]] bauten. |
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