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| | [[Datei:Schloss Lichtenau.jpg|thumb|Schloss Lichtenau, Vorderansicht, mit Mitteltürmchen]] | | [[Datei:Schloss Lichtenau.jpg|thumb|Schloss Lichtenau, Vorderansicht, mit Mitteltürmchen]] |
| | [[Datei:Schloss Lichtenau Stuhlfelden1.jpg|thumb|Schloss Lichtenau, Rückansicht, ohne Mitteltürmchen]] | | [[Datei:Schloss Lichtenau Stuhlfelden1.jpg|thumb|Schloss Lichtenau, Rückansicht, ohne Mitteltürmchen]] |
| − | '''Schloss Lichtenau''' im Ortszentrum von [[Stuhlfelden]] ist ein typisches Beispiel eines [[Salzburger Ansitz]]es. | + | '''Schloss Lichtenau''' im Ortszentrum von [[Stuhlfelden]] im [[Pinzgau]] ist ein typisches Beispiel eines [[Salzburger Ansitz]]es. |
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| | ==Bauform== | | ==Bauform== |
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| | ==Besitzerreihe== | | ==Besitzerreihe== |
| − | Bis [[1663]] blieb Schloss Lichtenau im Besitz der Khuen von Belasy und geht dann durch Kauf an Georg Thomas Perger von Emslieb, Pfleger zu [[Mittersill]] und [[Urbarprobst]] des [[Kellenamt]]es Stuhlfelden über. [[1676]] erwirbt es Johann Gf. Kuenberg und überlässt es im selben Jahr um 3000 Gulden dem Salzburger Erzbischof [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg]]. Dieser errichtet im Schloss mehrere Wohnungen. Eine davon ist für den Unterwaldmeister des [[Pinzgau]]es bestimmt, „damit benanntes Schklössl bewohnt und nicht ganz leerstehen“ soll. Bis [[1811]] bleibt Schloss Lichtenau landesfürstlicher Besitz und dient als Amtsgebäude mit dazugehörigen Wohnungen. Zwischen [[1811]] und [[1816]] untersteht es dem königlich-bayrischen Rentamt und darauffolgend wird es Sitz der k.k. Forstverwaltung. | + | Bis [[1663]] blieb Schloss Lichtenau im Besitz der Khuen von Belasy und geht dann durch Kauf an Georg Thomas Perger von Emslieb, Pfleger zu [[Mittersill]] und [[Urbarprobst]] des [[Kellenamt]]es Stuhlfelden über. [[1676]] erwirbt es Johann Gf. Kuenberg und überlässt es im selben Jahr um 3.000 Gulden dem Salzburger [[Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]]. Dieser errichtet im Schloss mehrere Wohnungen. Eine davon ist für den Unterwaldmeister des [[Pinzgau]]es bestimmt, „damit benanntes Schklössl bewohnt und nicht ganz leerstehen“ soll. Bis [[1811]] bleibt Schloss Lichtenau landesfürstlicher Besitz und dient als Amtsgebäude mit dazugehörigen Wohnungen. Zwischen [[1811]] und [[1816]] untersteht es dem königlich-bayrischen Rentamt und darauffolgend wird es Sitz der k.k. Forstverwaltung. |
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| | Nach einigen weiteren Besitzerwechseln erwarb die Kirche Stuhlfelden das Schloss Lichtenau im Jahr [[1959]]. Heute befindet sich im Schloss das Sonderpädagogische Zentrum, sowie Veranstaltungsräume. | | Nach einigen weiteren Besitzerwechseln erwarb die Kirche Stuhlfelden das Schloss Lichtenau im Jahr [[1959]]. Heute befindet sich im Schloss das Sonderpädagogische Zentrum, sowie Veranstaltungsräume. |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | * [[Friederike Zaisberger]], [[Walter Schlegel]], Burgen und Schlösser in Salzburg, Pongau, Pinzgau, Lungau, Birken Verlag, Wien, [[1978]] | + | * [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]: ''Burgen und Schlösser in Salzburg, Pongau, Pinzgau, Lungau'', Birken Verlag, Wien, [[1978]] |
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| | [[Kategorie:Architektur|Lichtenau, Schloss]] | | [[Kategorie:Architektur|Lichtenau, Schloss]] |