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Nach der Volksschule (Eintritt 1917) besuchte er von 1922 bis 1930 das erzbischöfliche Gymnasium [[Borromäum]] in Salzburg. Nach Ablegung der Matura (1930) trat er in das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Erzbischöfliche Priesterseminar]] ein und studierte an der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg|Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg]] (Philosophie). 1931 begann er ein Studium an der Universität Innsbruck (Geschichte und Geographie). Als Privatist absolvierte er 1933/34 erfolgreich den Abiturientenlehrgang an der damaligen [[Lehrerbildungsanstalt|Bundeslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg. Ohne Anstellungsaussichten als Lehrer setzte er das Studium an der Universität Innsbruck weiter fort und promovierte 1936 zum Doktor der Philosophie. Anschließend legte er 1937 die Lehramtsprüfung aus Geschichte, Philosophie und Pädagogik ab. Das Studium aus Geographie schloss er 1943 an der Universität in Wien mit der Lehramtsprüfung ab.
 
Nach der Volksschule (Eintritt 1917) besuchte er von 1922 bis 1930 das erzbischöfliche Gymnasium [[Borromäum]] in Salzburg. Nach Ablegung der Matura (1930) trat er in das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Erzbischöfliche Priesterseminar]] ein und studierte an der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg|Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg]] (Philosophie). 1931 begann er ein Studium an der Universität Innsbruck (Geschichte und Geographie). Als Privatist absolvierte er 1933/34 erfolgreich den Abiturientenlehrgang an der damaligen [[Lehrerbildungsanstalt|Bundeslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg. Ohne Anstellungsaussichten als Lehrer setzte er das Studium an der Universität Innsbruck weiter fort und promovierte 1936 zum Doktor der Philosophie. Anschließend legte er 1937 die Lehramtsprüfung aus Geschichte, Philosophie und Pädagogik ab. Das Studium aus Geographie schloss er 1943 an der Universität in Wien mit der Lehramtsprüfung ab.
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Seit 1934 war er in Teilbeschäftigung, seit 1936 voll beschäftigt als Volksschullehrer ([[Volksschule Zell am See]], ab 1937/38 [[Volksschule Nonntal]] und [[Volksschule Gnigl]]), gleichzeitig absolvierte er das Probejahr am [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasium und an der Bundesrealschule in Salzburg]].
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Seit 1934 war er in Teilbeschäftigung, seit 1936 voll beschäftigt als [[Volksschule|Volksschul]]</nowiki>lehrer</nowiki> ([[Volksschule Zell am See]], ab 1937/38 [[Volksschule Nonntal]] und [[Volksschule Gnigl]]), gleichzeitig absolvierte er das Probejahr am [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Bundesrealgymnasium und an der Bundesrealschule in Salzburg]].
    
[[1938]] wurde er aus dem Schuldienst entlassen, nach Einspruch jedoch als Aushilfslehrer im [[Lammertal]] ([[Volksschule Golling]]), danach an der Mädchenhauptschule in [[Hallein]] weiterverwendet. 1939 legte er die Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen ab, dann wurde er an die Wirtschaftsoberschule in Znaim ([[Tschechien#Mähren|Mähren]]) versetzt.
 
[[1938]] wurde er aus dem Schuldienst entlassen, nach Einspruch jedoch als Aushilfslehrer im [[Lammertal]] ([[Volksschule Golling]]), danach an der Mädchenhauptschule in [[Hallein]] weiterverwendet. 1939 legte er die Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen ab, dann wurde er an die Wirtschaftsoberschule in Znaim ([[Tschechien#Mähren|Mähren]]) versetzt.
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==Wirken==
 
==Wirken==
Im Zentrum seiner bildungs- und schulpolitischen Zielvorstellungen und seines Reformkonzepts stand die quantitative und qualitative Verbesserung des Bildungsangebotes - insbesondere im ländlichen Raum. Dort fehlte es nämlich an der pädagogischen Nahversorgung mit Sekundarschulen aller Arten am meisten. Sehr zielstrebig setzte er sich für die zahlenmäßige Vermehrung der Schulen, vor allem der Hauptschulen sowie der mittleren und höheren Schulen ein. Unter der Devise „Die Schule kommt zum Kind“  sollten einerseits die Schulen möglichst flächendeckend (Dezentralisierung) über das ganze Bundesland situiert werden. Anderseits sollten den Kindern und Jugendlichen, ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend, durch die Vermehrung der Angebotsvielfalt (Differenzierung) sowie durch die  Anhebung des Raum- und Ausstattungsangebotes mehr Möglichkeiten des Schulbesuchs geboten werden.
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Im Zentrum seiner bildungs- und schulpolitischen Zielvorstellungen und seines Reformkonzepts stand die quantitative und qualitative Verbesserung des Bildungsangebotes - insbesondere im ländlichen Raum. Dort fehlte es nämlich an der pädagogischen Nahversorgung mit Sekundarschulen aller Arten am meisten. Sehr zielstrebig setzte er sich für die zahlenmäßige Vermehrung der Schulen, vor allem der [[Hauptschule]]n sowie der mittleren und höheren Schulen ein. Unter der Devise „Die Schule kommt zum Kind“  sollten einerseits die Schulen möglichst flächendeckend (Dezentralisierung) über das ganze Bundesland situiert werden. Anderseits sollten den Kindern und Jugendlichen, ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend, durch die Vermehrung der Angebotsvielfalt (Differenzierung) sowie durch die  Anhebung des Raum- und Ausstattungsangebotes mehr Möglichkeiten des Schulbesuchs geboten werden.
    
Am Ende seiner Dienstzeit konnte er - auch in Ausführung der Schulgesetze 1962 und begünstigt durch die wirtschaftliche Entwicklung - auf eine beeindruckende Bildungsbilanz verweisen:
 
Am Ende seiner Dienstzeit konnte er - auch in Ausführung der Schulgesetze 1962 und begünstigt durch die wirtschaftliche Entwicklung - auf eine beeindruckende Bildungsbilanz verweisen:
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Von 1951 bis 1978 wurden 156 Schulen neu gegründet (20 Volksschulen, 47 Hauptschulen, 20 Sonderschulen, 19 polytechnische Schulen, 19 allgemeinbildende höhere Schulen sowie 25 berufsbildende mittlere und höhere Schulen). Weitere Modernisierungen und Erweiterungen bestehender Schulgebäude gingen mit der Schulbauwelle (Erhöhung des Raumvolumens um 1812 neue Klassenzimmer und 186 neue Turnsäle) Hand in Hand. In seine Wirkungszeit fiel auch die Gründung der [[Pädagogische Akademie|Pädagogischen Akademie]], des Pädagogischen und Berufspädagogischen Instituts sowie des Religions-Pädagogischen Instituts in Salzburg. Das [[Schulzentrum Neumarkt am Wallersee]] ist weitgehend der Verdienst von Laireiter.  
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Von 1951 bis 1978 wurden 156 Schulen neu gegründet (20 Volksschulen, 47 Hauptschulen, 20 Sonderschulen, 19 polytechnische Schulen, 19 allgemeinbildende höhere Schulen sowie 25 berufsbildende mittlere und höhere Schulen). Weitere Modernisierungen und Erweiterungen bestehender Schulgebäude gingen mit der Schulbauwelle (Erhöhung des Raumvolumens um 1812 neue Klassenzimmer und 186 neue Turnsäle) Hand in Hand. In seine Wirkungszeit fiel auch die Gründung der [[Pädagogische Akademie|Pädagogischen Akademie]], des [[Pädagogisches Institut Salzburg|Pädagogischen]] und des Berufspädagogischen Instituts sowie des Religions-Pädagogischen Instituts in Salzburg. Das [[Schulzentrum Neumarkt am Wallersee]] ist weitgehend Laireiters Verdienst.  
    
Weitere Innovationen und Schulversuche in seiner Dienstzeit:
 
Weitere Innovationen und Schulversuche in seiner Dienstzeit:
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:1971 Herausgabe des periodischen Schriftwerkes „Salzburger Bildungsberater“
 
:1971 Herausgabe des periodischen Schriftwerkes „Salzburger Bildungsberater“
 
:1976 Implementierung des Schulversuchs „Musisches Gymnasium“
 
:1976 Implementierung des Schulversuchs „Musisches Gymnasium“
:Versuche zur Schwerpunktbildung „Ski-Hauptschule“ (St. Johann bzw. [[Bad Gastein]])
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:Versuche zur Schwerpunktbildung „Ski-Hauptschule“ (St. Johann bzw. [[Skihauptschule Bad Gastein|Bad Gastein]])
    
==Ehrenamtliche Aufgaben==
 
==Ehrenamtliche Aufgaben==
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==Quellen==
 
==Quellen==
*   „Anwalt des Kindes“, Festschrift für Dr. Matthias Laireiter. Christlicher Landeslehrerverein Salzburg (Hrsg). Idee und Gestaltung: Dr. Josef Steidl, 1979
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* „Anwalt des Kindes“, Festschrift für Dr. Matthias Laireiter. [[Christlicher Landeslehrerverein für Salzburg]] (Hrsg). Idee und Gestaltung: Dr. [[Josef Steidl]], 1979
*   [[Wolfram Paulus senior|Paulus Wolfram sen.]], „Vom Bergbauernbub zum Schulgründer“. Salzburger Bildungswerk, 1999
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* [[Wolfram Paulus senior|Paulus, Wolfram sen.]], „Vom Bergbauernbub zum Schulgründer“. Salzburger Bildungswerk, 1999
*   „Heute“, Zeitschrift des Christlichen Landeslehrervereins Salzburg, 6/1990
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* „Heute“, Zeitschrift des Christlichen Landeslehrervereins Salzburg, 6/1990
    
{{SORTIERUNG: Laireiter, Matthias}}
 
{{SORTIERUNG: Laireiter, Matthias}}

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