| − | Der Kunstgärtner [[Josef Rosenegger]] war Besitzer des schönen Landguts Bürglstein, dem [[Schloss Arenberg]], und wurde durch Zufall Hobbyarchäologe. Er fand am Bürglstein römische Altertümer. Zunächst stellte er diese nur aus, später begann er damit auch zu handeln. [[Johann Michael Sattler]] malte die Ausgrabungsstätte. Der Bürglstein wurde durch Rosenegger geschickt zu einer internationalen Attraktion und gekrönte Häupter sowie zahlreiche Salzburg-Besucher kamen zu ihm. Sogar der bayerische König kaufte ihm viele römische Funde ab. Später stellte sich heraus, dass die Fudne nicht selten dabei durch Fälschungen ergänzt worden waren. | + | Der Kunstgärtner [[Josef Rosenegger]] war Besitzer des schönen Landguts Bürglstein, dem [[Schloss Arenberg]], und wurde durch Zufall Hobbyarchäologe. Er fand 1837 am Bürglstein römische Altertümer. Zunächst stellte er diese nur aus, später begann er damit auch zu handeln. [[Johann Michael Sattler]] malte die Ausgrabungsstätte. Der Bürglstein war "eine wahre Gräbergasse, wie zu Pompej, mit Grabsteinen und Urnen". Der Bürglstein wurde durch Rosenegger geschickt zu einer internationalen Attraktion und gekrönte Häupter sowie zahlreiche Salzburg-Besucher kamen zu ihm. Sogar der bayerische König kaufte ihm viele römische Funde ab. 51 Abbildungen sind vorhanden und 15 Lampen sind exakt nachgezeichnet worden. |