Der ursprüngliche Stammsitz der bayrischen Linie der Hagenauer lag bei Schrobenhausen (Hagenovve, Hof mit Hube) und wurde nach Verwüstungen verlassen. [[1348]] wurde der Edelsitz schließlich verkauft. Heute findet man keine Spuren mehr von diesem wahrscheinlich hölzernen Edelsitz. 1364 suchten Kriegsgräuel dieses Gebiet nordlich von Schrobenhausen heim und Wittelsbacher Soldaten zogen gegen die kaisertreuen Vögte Ulrich und Paulus von Oberarnbach. Der Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern ließ durch seinen Hauptmann Ritter Hiltpolt von Stein den Landstrich zwischen dem Donaumoos und dem Hagenauer Forst verheeren. In diesem Jahr [[1364]] wurde auch der ehemalige Edelsitz Hagenau geschliffen. Als man in diesem Gebiet danach wieder an den Aufbau ging, gab es keine Einödbauern mehr, keine Einzelhöfe, keine Burgsitze, keine großen Edelmannsgüter. | Der ursprüngliche Stammsitz der bayrischen Linie der Hagenauer lag bei Schrobenhausen (Hagenovve, Hof mit Hube) und wurde nach Verwüstungen verlassen. [[1348]] wurde der Edelsitz schließlich verkauft. Heute findet man keine Spuren mehr von diesem wahrscheinlich hölzernen Edelsitz. 1364 suchten Kriegsgräuel dieses Gebiet nordlich von Schrobenhausen heim und Wittelsbacher Soldaten zogen gegen die kaisertreuen Vögte Ulrich und Paulus von Oberarnbach. Der Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern ließ durch seinen Hauptmann Ritter Hiltpolt von Stein den Landstrich zwischen dem Donaumoos und dem Hagenauer Forst verheeren. In diesem Jahr [[1364]] wurde auch der ehemalige Edelsitz Hagenau geschliffen. Als man in diesem Gebiet danach wieder an den Aufbau ging, gab es keine Einödbauern mehr, keine Einzelhöfe, keine Burgsitze, keine großen Edelmannsgüter. |