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'''Eduard Macheiner''' (* [[18. August]] [[1907]] in Fresen, Steiermark; † [[17. Juli]] [[1972]] in [[Salzburg]]) war [[Weihbischof]] und später auch [[Erzbischof]] von Salzburg.

==Leben==
Eduard Macheiner wurde als eines von acht Kindern im steirischen Fresen erzogen, besuchte das [[Borromäum|Gymnasium Borromäum]] in Salzburg und studierte anschließend in Graz und Salzburg Theologie.

Macheiner wurde am [[10. Juli]] [[1932]] in Salzburg zum Priester geweiht. Erzbischof [[Sigismund IV. von Waitz|Sigismund Waitz]] holte den Kooperator von Kundl (Tirol) als Sekretär bald zurück nach Salzburg. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] stellte er in Wien seine Dissertation fertig. Nach dem Krieg war er unter anderem Stiftsdechant in [[Seekirchen am Wallersee]], später Pfarrer von [[Bischofshofen]] und [[1949]] dann Dechant in [[Tamsweg]].

[[1951]] von Erzbischof [[Andreas Rohracher]] ins [[Domkapitel]] berufen wurde er [[1954]] mit der Leitung des Katechetischen Amtes betraut. Außerdem wirkte er in dieser Zeit als Generaldekan für das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].

Am [[1. März]] [[1963]] wurde er als Nachfolger des "volkstümlichen" [[Johannes Filzer]] zum Weihbischof ernannt und kurze Zeit später am [[29. Juni]] [[1963]] von Rohracher geweiht. Als Weihbischof war Macheiner Titularbischof von Selia. In der Bischofskonferenz betreute er die Liturgie und die Kirchenmusik.

Als Rohracher [[1969]] in den Ruhestand ging - und damit erstmals in der Geschichte der [[Erzdiözese Salzburg|Erzdiözese]] der Vorgänger seinem Nachfolger den Bischofsstab übergab - wurde Macheiner vom Domkapitel zu seinem Nachfolger gewählt und am [[30. November]] [[1969]] im [[Salzburger Dom]] geweiht.

Als frischgeweihter Erzbischof leitete er die erste Diözesansynode in Salzburg nach dem 2. Vatikanischen Konzil. Macheiner selbst sah sich als Brückenbauer zwischen den konservativen und progressiven Gruppen in der Umbruchsphase der Ortskirchen nach dem Konzil.

Eduard Macheiner waren allerdings keine drei Jahre an der Spitze des Erzbistums vergönnt. Er starb im 65. Lebensjahr an Herzversagen - und wurde von seinem Vorgänger als Erzbischof begraben.

==Quelle==
* catholic-hierarchie.org
* Rupertusblatt - Zum 100. Geburtstag [http://kirchen.net/rupertusblatt/section.asp?sec=23&menuopt=10141]

{{Zeitfolge
|AMT=[[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]]
|ZEIT=[[1969]] - [[1972]]
|VORGÄNGER=[[Andreas Rohracher]]
|NACHFOLGER=[[Karl Berg]]
}}

[[Kategorie:Erzbischof|Macheiner, Eduard]]
[[Kategorie:Weihbischof|Macheiner, Eduard]]
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Macheiner, Eduard]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Macheiner, Eduard]]
[[Kategorie:Geschichte|Macheiner, Eduard]]

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