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Im Sommer 2009 gewann der 22-Jährige in Lacapelle-Marival, Frankreich, erstmals einen Europameisterschaftslauf. In diesem Jahr fuhr Walkner in der Europameisterschaft in der 250 cm³-Klasse (EM-X2).
 
Im Sommer 2009 gewann der 22-Jährige in Lacapelle-Marival, Frankreich, erstmals einen Europameisterschaftslauf. In diesem Jahr fuhr Walkner in der Europameisterschaft in der 250 cm³-Klasse (EM-X2).
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=== Erster WM-Sieg ===
   
Am [[20. Mai]] [[2012]] gewann Walkner bei der vierten Station der MX3-Motocross-Weltmeisterschaft im italienischen Arco di Trento den ersten Lauf. Im zweiten wurde er zweiter und Tagessieger. In der Gesamtwertung konnte er seine Führung ausbauen. Vor den letzten beiden Rennen am [[23. September]] gewann Walkner am [[26. August]] den ersten WM-Lauf in Matterley Basin (GB). Er setzte sich vom Start an an die Spitze des Feldes und hielt die Konkurrenz sicher in Schach. Nur ein Patschen brachte ihn im zweiten Lauf um den verdienten Erfolg. Er verlor zwei Minuten und konnte sich durch schnelle Runden noch auf Rang zwölf nach vorne kämpfen. Er ging mit 26 Punkten Vorsprung in den September.
 
Am [[20. Mai]] [[2012]] gewann Walkner bei der vierten Station der MX3-Motocross-Weltmeisterschaft im italienischen Arco di Trento den ersten Lauf. Im zweiten wurde er zweiter und Tagessieger. In der Gesamtwertung konnte er seine Führung ausbauen. Vor den letzten beiden Rennen am [[23. September]] gewann Walkner am [[26. August]] den ersten WM-Lauf in Matterley Basin (GB). Er setzte sich vom Start an an die Spitze des Feldes und hielt die Konkurrenz sicher in Schach. Nur ein Patschen brachte ihn im zweiten Lauf um den verdienten Erfolg. Er verlor zwei Minuten und konnte sich durch schnelle Runden noch auf Rang zwölf nach vorne kämpfen. Er ging mit 26 Punkten Vorsprung in den September.
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Die Saison 2013 verlief nicht nach den Wünschen von Walkner. Startunfälle, ein beschädigtes Getriebe in Slowenien, Zurückreihung wegen missachteter gelber Flagge in England und Anfang September zerbrach ihm eines seiner Brillengläser, wodurch er sozusagen im Blindflug den zweiten Lauf beim Saisonfinale in Senkvice (Slowakei) fahren musste. Den ersten Lauf hatte Walkner noch gewonnen und hätte theoretisch seinen Titel noch verteidigen können. So aber wurde er Achter und landete mit 32 Punkten Rückstand auf den neuen Weltmeister Klemen Gercar aus Slowenien auf Gesamtrang drei.  
 
Die Saison 2013 verlief nicht nach den Wünschen von Walkner. Startunfälle, ein beschädigtes Getriebe in Slowenien, Zurückreihung wegen missachteter gelber Flagge in England und Anfang September zerbrach ihm eines seiner Brillengläser, wodurch er sozusagen im Blindflug den zweiten Lauf beim Saisonfinale in Senkvice (Slowakei) fahren musste. Den ersten Lauf hatte Walkner noch gewonnen und hätte theoretisch seinen Titel noch verteidigen können. So aber wurde er Achter und landete mit 32 Punkten Rückstand auf den neuen Weltmeister Klemen Gercar aus Slowenien auf Gesamtrang drei.  
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Besonders frustiert ist Walkner auch deshalb, weil er zwar sechs Läufe gewann, Gercar aber nur zwei.  
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Besonders frustiert war Walkner auch deshalb, weil er zwar sechs Läufe gewann, Gercar aber nur zwei.
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== Rallye Dakar ==
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Im Jänner 2015 startete Matthias Walkner erstmals bei der Rallye Dakar in Südamerika, die als härteste Rallye der Welt gilt. Er sollte als Debütant im KTM-Werksteam Erfahrung sammeln. Der Salzburger gewann zur Überraschung aller auf seiner KTM die dritte Etappe des Traditionsrennens von San Juan nach Chilecito. Walkner distanzierte auf den 220 Wertungskilometern in Argentinien den zweitplatzierten spanischen Titelverteidiger und Vierfach-Sieger Marc Coma (KTM) um 40 Sekunden. Es war der erste Etappensieg eines Österreichers bei der Dakar seit 15 Jahren, als Heinz Kinigadner im Jahr 2000 eine Motorrad-Etappe gewonnen hatte. Im weiteren Verlauf der Rallye stellte sich Walkner als schneller Fahrer heraus (eine weitere Top-Tagesplatzierung), der hauptsächlich im Bereich "Navigation" Verbesserungspotential aufweist. Nach der 9. Etappe musste er die Rallye Dakar wegen einer Erkrankung vorzeitig beenden.
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Die starke Leistung in Argentinien ließ Walkner im März 2015 fix für drei Jahre zum KTM-Werksfahrer aufsteigen.
    
==Quellen==
 
==Quellen==