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Die '''Pallavicinirinne''' ist eine ca. 800 Meter hohe Eisrinne unterhalb der Gipfel vom [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] und dem [[Kleinglockner]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] der [[Zentralalpen]] in den [[Ostalpen]].
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Die '''Pallavicinirinne''' ist eine ca. 800 Meter lange Eisrinne zwischen den Gipfeln des [[Großglockner (Berg)|Großglockners]] und des [[Kleinglockner]]s in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] der [[Zentralalpen]] in den [[Ostalpen]].
    
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Am [[18. August]] wagte dann Pallavicini zusammen mit den Bergführern Bäuerle, Tribusser und Kramsner aus [[Heiligenblut]] den Durchstieg. Dabei muss man anmerken, dass es noch keine Eishaken gab, denn diese wurden erst [[1924]] von [[Willo Welzenbach]] erfunden, der damit die Nordwestwand des [[Wiesbachhorn]]s durchstieg. Also war die Ausrüstung der vier Bergsteiger wohl minimal und beschränkte sich auf Seile und Pickel.  
 
Am [[18. August]] wagte dann Pallavicini zusammen mit den Bergführern Bäuerle, Tribusser und Kramsner aus [[Heiligenblut]] den Durchstieg. Dabei muss man anmerken, dass es noch keine Eishaken gab, denn diese wurden erst [[1924]] von [[Willo Welzenbach]] erfunden, der damit die Nordwestwand des [[Wiesbachhorn]]s durchstieg. Also war die Ausrüstung der vier Bergsteiger wohl minimal und beschränkte sich auf Seile und Pickel.  
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Geplant war, dass man sich beim Eisstufen-Hacken, es sollten letztlich 2.500 derer werden, abwechselt. Als aber der erste Hauer, Tribusser, nach einer Stunde schon ermüdete war und abgelöst werden sollte, bemerkte man, dass ein Wechsel der Führung in diesem 50 Grad steilen Eishang unmöglich war. Es hätte den sicheren Tod aller bedeutet, wäre dabei jemand ausgerutscht. Also blieb dem erschöpften Tribusser nichts anderes übrig, als weitere sechs (!) Stunden Eisstufen zu schlagen. Der Erschöpfung nahe feierten aber schließlich die vier den Gipfelsieg.
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Geplant war, dass man sich beim Eisstufen-Hacken, es sollten letztlich 2 500 derer werden, abwechselt. Als aber der erste Hauer, Tribusser, nach einer Stunde schon ermüdete war und abgelöst werden sollte, bemerkte man, dass ein Wechsel der Führung in diesem 50 Grad steilen Eishang unmöglich war. Es hätte den sicheren Tod aller bedeutet, wäre dabei jemand ausgerutscht. Also blieb dem erschöpften Tribusser nichts anderes übrig, als weitere sechs (!) Stunden Eisstufen zu schlagen. Der Erschöpfung nahe feierten aber schließlich die vier den Gipfelsieg.
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Diese Eisrinnendurchsteigung war ein neuer Meilenstein im [[Alpinismus]]. Allerdings erweckte der dann als ''Pallavicinirinne'' benannte Eiskanal nach wie vor großen Respekt, weshalb der nächste Durchstieg erst 23 Jahre später, [[1899]] durch Viktor Pillwax erfolgte. Im Alleingang durchstieg dann 1924  Alfred Horeschowsky die Rinne. Erstmals [[1961]] durchfuhren dann die beiden Grazer Gerhard Winter und Herbert Zacharias die Rinne mit Firngleitern, was man vom Parkplatz Freiwandeck auf der gegenüber liegenden [[Großglockner Hochalpenstraße]] mit Ferngläsern mitverfolgen konnte.
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Diese Eisrinnendurchsteigung war ein neuer Meilenstein im [[Alpinismus]]. Allerdings erweckte der dann als ''Pallavicinirinne'' benannte Eiskanal nach wie vor großen Respekt, weshalb der nächste Durchstieg erst 23 Jahre später, [[1899]] durch Viktor Pillwax erfolgte. Im Alleingang durchstieg dann 1924  Alfred Horeschowsky die Rinne. Erstmals [[1961]] durchfuhren dann die beiden Grazer Gerhard Winter und Herbert Zacharias die Rinne mit Firngleitern, was man vom [[Parkplatz Freiwandeck]] auf der gegenüber liegenden [[Großglockner Hochalpenstraße]] mit Ferngläsern mitverfolgen konnte.
    
==Quelle==  
 
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