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| Gemeindeamt: || 5092 Sankt Martin bei Lofer <br /> St. Martin Nr. 9
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[[Datei:St. Martin bei Lofer, Westansicht.JPG|thumb|350px|St. Martin bei Lofer, Westansicht]]
 
[[Datei:St. Martin bei Lofer, Westansicht.JPG|thumb|350px|St. Martin bei Lofer, Westansicht]]
'''Sankt Martin bei Lofer''' ist eine Gemeinde im Loferer Land im nördlichen [[Pinzgau]].  
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'''St.<!--die offizielle Schreibweise ist "St.", nicht "Sankt"--> Martin bei Lofer''' ist eine Gemeinde im Loferer Land im nördlichen [[Pinzgau]].
    
== Geografie ==
 
== Geografie ==
 
=== Geografische Lage ===
 
=== Geografische Lage ===
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
Sankt Martin bei Lofer liegt im nördlichen [[Saalachtal]], zwei Kilometer südlich von [[Lofer]]. Im Südwesten ragen die [[Loferer Steinberge]] bis auf 2&nbsp;500 [[m ü. A.]] in die Höhe. Südlich des Gemeindegebiets befindet sich auf der B 311, der [[Pinzgauer Straße]], der [[Pass Luftenstein]].
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St. Martin bei Lofer liegt im nördlichen [[Saalachtal]], zwei Kilometer südlich von [[Lofer]]. Im Südwesten ragen die [[Loferer Steinberge]] bis auf 2&nbsp;500 [[m ü. A.]] in die Höhe. Südlich des Gemeindegebiets befindet sich auf der B 311, der [[Pinzgauer Straße]], der [[Pass Luftenstein]].
 
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==Gemeindegliederung==
 
==Gemeindegliederung==
Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinden im Pinzgau|Katastralgemeinden]] Sankt Martin, [[Wildenthal]] und [[Obsthurn]]. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:
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Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinden im Pinzgau|Katastralgemeinden]] St. Martin, [[Wildenthal]] und [[Obsthurn]]. Weiters gliedert sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:
    
* [[Gumping]] (''70'')
 
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* [[Kirchental]] (''12'')
 
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* Obsthurn (''117'')
 
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* Sankt Martin bei Lofer (''775'')
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== Geschichte ==</noinclude>
 
== Geschichte ==</noinclude>
Die Gegend um die heutigen Gemeinde St. Martin, [[Lofer]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[Unken]] nannte sich unter den [[Bajuwaren]] im [[7. Jahrhundert|7.]] und [[8. Jahrhundert]] allgemein "Lover". Die Hauptsiedlung entstand zwischen dem Hochmoor und dem [[Pass Luftenstein]] mit der Burg und der alten, [[1080]] erwähnten Kapelle. Um [[1190]] entstand die (Alt-)Pfarre St. Martin, die ursprünglich den Bezirk des [[Pfleggericht]]es Lofer umfasste. Ein Pfarrer "Henrico" und ein "Pero ze Lover" ("Plebanus de Louer") als weltlicher Machthaber sind urkundlich aus diesem Jahr überliefert.
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Die Gegend um die heutigen Gemeinden St. Martin, [[Lofer]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[Unken]] nannte sich unter den [[Bajuwaren]] im [[7. Jahrhundert|7.]] und [[8. Jahrhundert]] allgemein "Lover". Die Hauptsiedlung entstand zwischen dem Hochmoor und dem [[Pass Luftenstein]] mit der Burg und der alten, [[1080]] erwähnten Kapelle. Um [[1190]] entstand die (Alt-)[[Pfarre St. Martin bei Lofer|Pfarre St. Martin]], die ursprünglich den Bezirk des [[Pfleggericht]]es Lofer umfasste. Ein Pfarrer "Henrico" und ein "Pero ze Lover" ("Plebanus de Louer") als weltlicher Machthaber sind urkundlich aus diesem Jahr überliefert.
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Der Name des Kirchenpatron blieb lange Zeit auf die Kirche selbst beschränkt und wurde erst später auf die Gemeinde übertragen, der Name "Lover" blieb dem Markt vorbehalten. [[1228]] kam das bis dahin bayerische Loferer Land zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. [[1816]] wurde der Großteil des Salzburger Landes Österreich angegliedert. [[1833]] verlieh [[Kaiser Franz II./I.]] dem Ort das Recht zur Abhaltung eines Marktes. Mit Einführung der politischen Gemeinden entstand [[1850]] auch St. Martin als solche. [[1908]] folgte die Eingemeindung [[Weißbach bei Lofer]] (Oberweißbachs) und [[1939]] der Zusammenschluss mit Lofer zur Großgemeinde Lofer. Am [[12. Oktober]] [[1946]] wurde den beiden Ortschaften von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen.
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Der Name des Kirchenpatrons blieb lange Zeit auf die Kirche selbst beschränkt und wurde erst später auf die Gemeinde übertragen, der Name "Lover" blieb dem Markt vorbehalten. [[1228]] kam das bis dahin bayerische Loferer Land zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. [[1816]] wurde der Großteil des Salzburger Landes Österreich angegliedert. [[1833]] verlieh [[Kaiser Franz II./I.]] dem Ort das Recht zur Abhaltung eines Marktes. Mit Einführung der politischen Gemeinden entstand [[1850]] auch St. Martin als solche. [[1908]] folgte die Eingemeindung [[Weißbach bei Lofer]] (Oberweißbachs) und [[1939]] der Zusammenschluss mit Lofer zur Großgemeinde Lofer. Am [[12. Oktober]] [[1946]] wurde den beiden Ortschaften von der [[Salzburger Landesregierung]] wieder ihre Eigenständigkeit zugesprochen.
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[[1812]] entstand die selbstständige Pfarre St. Martin. Aus der alten "Capella" entwickelte sich erst eine romanische und im [[15. Jahrhundert]] eine gotische Kirche, die wiederum im [[17. Jahrhundert]] barockisiert wurde. Anstelle der alten Kapelle "Hochtal der Kircher" ließ [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] nach Plänen [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] in den Jahren [[1694]] bis [[1701]] die [[Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal]] erbauen.  
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[[1812]] entstand die selbstständige Pfarre St. Martin. Aus der alten "Capella" entwickelte sich erst eine [[Romanik|romanische]] und im [[15. Jahrhundert]] eine [[Gotik|gotische]] Kirche, die wiederum im [[17. Jahrhundert]] [[barock]]<u></u>isiert wurde. Anstelle der alten Kapelle "Hochtal der Kircher" ließ [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] nach Plänen des Architekten [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] in den Jahren [[1694]] bis [[1701]] die [[Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal]] erbauen.
 
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=== Ansässige Unternehmen ===
 
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* [[Campingplatz Park Grubhof]]  
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* [[Campingplatz Park Grubhof]]
 
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=== Wappen ===
 
=== Wappen ===
Beschreibung: ''In Blau über Rote schräglinks geteiltem Schild, die Teilungslinie belegt mit einem gesenkten goldbegrifften Schwert, begleitet rechts von einer goldenen Infel.''  
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Beschreibung: ''In Blau über Rote schräglinks geteiltem Schild, die Teilungslinie belegt mit einem gesenkten goldbegrifften Schwert, begleitet rechts von einer goldenen Infel.''
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Der hl. Martin als Kirchenpatron wird durch Infel (?) und Schwert symbolisiert.  Das rote Schildfeld verweist auf den halben, vom Heiligen geteilten Mantel.
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Der hl. Martin als Kirchenpatron wird durch Infel und Schwert symbolisiert.  Das rote Schildfeld verweist auf den halben, vom Heiligen geteilten Mantel.
    
Die Verleihung des Wappens fand am [[1. April]] [[1971]] statt.
 
Die Verleihung des Wappens fand am [[1. April]] [[1971]] statt.
 
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
==Persönlichkeiten==  
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==Persönlichkeiten==
 
<!-- === Ehrenbürger === -->
 
<!-- === Ehrenbürger === -->
=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===  
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=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===
* [[Anton Faistauer]] (* 1887 in Sankt Martin; † 1930 in Wien), Maler
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* [[Anton Faistauer]] (* 1887 in St. Martin; † 1930 in Wien), Maler
* [[Georg Poschacher (Postmeister)|Georg Poschacher]]  (* 1800 in St. Martin bei Lofer; † 1853 in Zell am See),  Postmeister und  Bierbrauer in Zell am See sowie späterer  [[Bürgermeister der Stadt Zell  am See|Bürgermeister dieses Ortes]]  
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* [[Georg Poschacher (Postmeister)|Georg Poschacher]]  (* 1800 in St. Martin bei Lofer; † 1853 in Zell am See),  Postmeister und  Bierbrauer in Zell am See sowie späterer  [[Bürgermeister der Stadt Zell  am See|Bürgermeister dieses Ortes]]
* [[Franz Martin Wimmer]] (* [[14. November]] [[1942]] in Sankt Martin), Kulturphilosoph
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* [[Franz Martin Wimmer]] (* [[14. November]] [[1942]] in St. Martin), Kulturphilosoph
 
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Datei:St. Martin bei Lofer, Ortsansicht.JPG|St. Martin bei Lofer, Ortsansicht
 
Datei:St. Martin bei Lofer, Ortsansicht.JPG|St. Martin bei Lofer, Ortsansicht
 
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Datei:Gasthof zur Post in St. Martin bei Lofer.jpg|Gasthof zur Post in St. Martin bei Lofer
Datei:St. martin v. pilgerweg 101.jpg|St. Martin bei Lofer, Ansicht von der Kirchentalstraße, Aufnahme 2008
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Datei:St. martin v. pilgerweg 101.jpg|St. Martin bei Lofer, Ansicht von der Kirchenthalstraße, Aufnahme 2008
Datei:St. Martin bei Lofer, Westansicht von der Kirchenthalstraße.jpg|Datei:St. Martin bei Lofer, Westansicht von der Kirchenthalstraße, Aufnahme 2014
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Datei:St. Martin bei Lofer, Westansicht von der Kirchenthalstraße.jpg|St. Martin bei Lofer, Westansicht von der Kirchenthalstraße, Aufnahme 2014
 
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