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'''Josef Weichenberger''' (* [[10. März]] [[1930]] in [[Salzburg]]) ist ein ehemaliger Salzburger Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]), insbesondere Landessekretär des [[Österreichischer Gewerkschaftsbund|Österreichischen Gewerkschaftsbundes]], [[Landtagsabgeordneter]] und Mitglied des [[Bundesrat]]es.

== Leben ==
Weichenberger besuchte von 1936 bis 1944 die [[Salzburger Volksschulen|Volks-]] und die Hauptschule in Salzburg. Anschließend machte er eine Lehre zum Bau- und Möbeltischler, die er im Jahr 1947 abschloss. Von 1947 bis 1950 war er als Facharbeiter (Tischler) in Salzburg beschäftigt.

Gewerkschaftliches Engagement brachte ihn in folgende Positionen:
* Gründer und 1947 bis 1950 Landesobmann der Bau- und Holzarbeiter-Gewerkschaftsjugend;
* 1949/50 Landesobmann der Österreichischen Gewerkschaftsjugend;
* 1971 bis 1990 Mitglied des Vorstandes der [[FSG|Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG)]] in Salzburg;
* 1972 bis 1987 Fraktionsgeschäftsführer der FSG.

1950 trat er in den Dienst des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. In der Folge versah er folgende Tätigkeiten und Funktionen als Gewerkschaftssekretär:
* 1950 bis 1962 Landesjugendsekretär;
* 1962 bis 1978 Bezirkssekretär für den [[Flachgau]];
* von 1967 an Landessekretär der Gewerkschaft „Persönlicher Dienst“;
* 1978 bis 1981 Bildungssekretär des ÖGB Salzburg und stellvertretender Landessekretär;
* 1981 bis 1990 Landessekretär des ÖGB.

Weichenberger, der 1948 der SPÖ beigetreten war, gehörte von 1982 bis 1989 dem Landesparteivorstand der Salzburger Sozialisten an.

Er zog am [[2. November]] [[1976]] in den [[Salzburger Landtag]] ein. Von 1979 bis 1984 war er stellvertretender Klubvorsitzender des SPÖ-Landtagsklubs. Am 16. Mai 1984 wechselte er als in den Bundesrat, aus dem er am 2. Mai 1989 wieder ausschied.

Weitere Funktionen waren:
* 1979 bis 1986 Vorstandsmitglied der [[Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Salzburg]];
* 1962 bis 1977 Mitglied des Bezirksschulrates für Salzburg-Umgebung;
* 1982 bis 1987 Präsident des Kuratoriums „Sicheres Österreich“;
* 1982 bis 1988 Vizepräsident des [[Salzburger Zivilschutzverband]]es;
* 1983 bis 1997 Mitglied des Kuratoriums des [[ARBÖ]] Salzburg;
* 1990 Mitglied des Vorstandes der [[Salzburger Arbeiterkammer]].

== Auszeichnungen ==
* [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg#Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg|Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg]] (1989)
* [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg#Silbernes Verdienstzeichen des Landes Salzburg (bis 2007)|Silbernes Verdienstzeichen des Landes Salzburg]]

== Quellen ==
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2007. ISBN 978-3-205-77680-2. [https://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&pg=PA247&lpg=PA247&dq=%22Weichenberger,+Josef%22&source=bl&ots=RxJHsp6FPQ&sig=P76FkV7eZnmFQTI2pCzgsOV7WTs&hl=de&sa=X&ei=oK0EVYy5L8XsUvvng7gB&ved=0CDoQ6AEwCDgU#v=onepage&q=%22Weichenberger%2C%20Josef%22&f=false S. 247]
* parlament.gv.at > Wer ist Wer > [http://www.parlament.gv.at/cgi-bin/visitenkarte?01447 Eintrag zu Josef Weichenberger]
* [[wikipedia]].de: [http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Weichenberger Josef Weichenberger]

{{SORTIERUNG:Weichenberger, Josef}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Politiker]]
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]

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