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Der Titel ''Salzburger Zeitung'' taucht im Jahr [[1774]] erstmals auf einer in Salzburg vertriebenen Zeitung auf. Bis Ende [[1783]] gab es wohl auch keinen Redakteur, das Aneinanderreihen der eingetroffenen Meldungen war dem Besitzer der Druckerei, in diesem Fall der [[Mayr'sche Buchdruckerei|Mayr'schen Buchdruckerei]], vorbehalten.  
 
Der Titel ''Salzburger Zeitung'' taucht im Jahr [[1774]] erstmals auf einer in Salzburg vertriebenen Zeitung auf. Bis Ende [[1783]] gab es wohl auch keinen Redakteur, das Aneinanderreihen der eingetroffenen Meldungen war dem Besitzer der Druckerei, in diesem Fall der [[Mayr'sche Buchdruckerei|Mayr'schen Buchdruckerei]], vorbehalten.  
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1783 berief [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] den [[Bayern|Bayer]] [[Lorenz Hübner]] als Redakteur und Herausgeber nach [[Salzburg]]. Am [[14. November]] wurde zwischen Hübner und der Druckerei ein Vertrag unterzeichnet, der ursprünglich auf 10 Jahre ausgelegt war. Hübner blieb allerdings bis [[1799]] und führte das Blatt rasch in die Gewinnzone.
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1783 berief [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] den [[Bayern|Bayer]] [[Lorenz Hübner]] als Redakteur und Herausgeber nach [[Salzburg]]. Am [[14. November]] wurde zwischen Hübner und der Druckerei ein Vertrag unterzeichnet, der ursprünglich auf zehn Jahre ausgelegt war. Hübner blieb allerdings bis [[1799]] und führte das Blatt rasch in die Gewinnzone.
    
Nach Hübners Rückkehr nach München übernahm der Salzburger Lehrer [[Franz Michael Vierthaler]] für sechs Jahre die Leitung der nun ''Staats-Zeitung von Salzburg'' betitelten Tageszeitung. Als Vierthaler [[1806]] nach Wien wechselte behielt er zwar vorerst das Verlagsrecht, sein redaktioneller Nachfolger wurde aber [[Benedikt Pillwein]]. Dieser übernahm später auch die Herausgeberschaft und hatte sie unter wechselnden Herrschern bis [[1816]] inne.
 
Nach Hübners Rückkehr nach München übernahm der Salzburger Lehrer [[Franz Michael Vierthaler]] für sechs Jahre die Leitung der nun ''Staats-Zeitung von Salzburg'' betitelten Tageszeitung. Als Vierthaler [[1806]] nach Wien wechselte behielt er zwar vorerst das Verlagsrecht, sein redaktioneller Nachfolger wurde aber [[Benedikt Pillwein]]. Dieser übernahm später auch die Herausgeberschaft und hatte sie unter wechselnden Herrschern bis [[1816]] inne.
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Nachdem 1816 Salzburg an Österreich gefallen war, wurde es Usus, dass die jeweilige Regierung die Herausgeberschaft ihrer Salzburger Zeitung in regelmäßigen Abständen versteigern ließ. So hielten zwischen [[1816]] und [[1838]] die [[Duyle'sche Buchdruckerei]], dann bis [[1847]] die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] und schließlich [[1847]] der Kunsthändler [[Johann Schön]], der in der [[Oberer'sche Druckerei|Oberer'schen Buchdruckerei]] drucken ließ, die Verlagsrechte. Nachfolger Pillweins als Redakteur wurde 1816 [[Andrä Wallner]], ihm folgte [[1842]] [[Franz Anton von Braune]] nach und [[1848]] übernahm [[Ludwig Mielichhofer]] die Chefredaktion.
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Nachdem 1816 Salzburg an Österreich gefallen war, wurde es Usus, dass die jeweilige Regierung die Herausgeberschaft ihrer Salzburger Zeitung in regelmäßigen Abständen versteigern ließ. So hielten zwischen [[1816]] und [[1838]] die [[Duyle'sche Buchdruckerei]], dann bis [[1847]] die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] und schließlich [[1847]] der Salzburger Kunsthändler [[Johann Schön]], der in der [[Oberer'sche Druckerei|Oberer'schen Buchdruckerei]] drucken ließ, die Verlagsrechte. Nachfolger Pillweins als Redakteur wurde 1816 [[Andrä Wallner]], ihm folgte [[1842]] [[Franz Anton von Braune]] nach und [[1848]] übernahm [[Ludwig Mielichhofer]] die Chefredaktion.
    
Da Schön nach der niedergeschlagenen Revolution des Jahres 1848 etwas zu eigenständig agierte, sah sich die Regierung veranlasst, die Verlagsrechte neu auszuschreiben. Allerdings konnte kein adäquates Versteigerungsergebnis erzielt werden, wodurch die Zeitung [[1849]] nicht erschien und Redakteur Mielichhofer zur [[Neue Salzburger Zeitung|Neuen Salzburger Zeitung]] wechselte. 1849 einigte man sich darauf, dass die Zeitung in Hinkunft drucktechnisch verpachtet werden sollte, die Redaktion hingegen von der Regierung zusammengestellt werde. [[Gottfried Oberlehner]] erhielt das Druckrecht, die Redaktion übernahm [[Ignaz von Kürsinger]] und die Zeitung konnte am [[1. Jänner]] [[1850]] unter dem Titel ''Salzburger Post'' wieder erscheinen.
 
Da Schön nach der niedergeschlagenen Revolution des Jahres 1848 etwas zu eigenständig agierte, sah sich die Regierung veranlasst, die Verlagsrechte neu auszuschreiben. Allerdings konnte kein adäquates Versteigerungsergebnis erzielt werden, wodurch die Zeitung [[1849]] nicht erschien und Redakteur Mielichhofer zur [[Neue Salzburger Zeitung|Neuen Salzburger Zeitung]] wechselte. 1849 einigte man sich darauf, dass die Zeitung in Hinkunft drucktechnisch verpachtet werden sollte, die Redaktion hingegen von der Regierung zusammengestellt werde. [[Gottfried Oberlehner]] erhielt das Druckrecht, die Redaktion übernahm [[Ignaz von Kürsinger]] und die Zeitung konnte am [[1. Jänner]] [[1850]] unter dem Titel ''Salzburger Post'' wieder erscheinen.
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Das [[Bezirksarchiv Pinzgau]] besitzt eine gebundene Ausgabe, die 257 Ausgabenummern ab [[2. Jänner]] bis [[30. Dezember]] [[1846]], mit jeweils vier Seiten Text umfasst. Was das Äußere der Zeitung anbelangt, blieb das relativ kleine Zeitungsformat (19 x 21 cm) bis in das [[19. Jahrhundert]] üblich. Der Druck ist sehr klein, weil man auf den vier Seiten viel Text unterbringen wollte. Zahl, Umfang und Erscheinungshäufigkeit der Zeitungen nahmen im Laufe des 18. Jahrhunderts langsam zu<ref>{{Quelle PiN|5. März 2015}}</ref>. 
    
[[1852]] übernahmen die Besitzer der Oberer'schen Buchdruckerei, [[Franz Endl]] und [[Franz Penker]], Druck und Verlag des Regierungsorgans und erstmals tauchte der Name ''Salzburger Landeszeitung'' auf. Mit der Rückkehr Ludwig Mielichhofers Mitte [[1858]] und der Übernahme des Drucks durch die Duyle'sche Buchdruckerei wurde der Titel aber wieder gekürzt. Die Auflage des Blattes war inzwischen auf 130 Stück gesunken. Mit der Einführung der [[Salzburger Chronik]] ([[1865]]) und des [[Salzburger Volksblatt]]es ([[1871]]) bekam es die Salzburger Zeitung erstmals in ihrer Geschichte mit wirklichen Konkurrenzblättern zu tun. Alle anderen Titel die seit 1848 aufgetaucht waren, hatten gegen die Regierungszeitung nicht reüssieren können.
 
[[1852]] übernahmen die Besitzer der Oberer'schen Buchdruckerei, [[Franz Endl]] und [[Franz Penker]], Druck und Verlag des Regierungsorgans und erstmals tauchte der Name ''Salzburger Landeszeitung'' auf. Mit der Rückkehr Ludwig Mielichhofers Mitte [[1858]] und der Übernahme des Drucks durch die Duyle'sche Buchdruckerei wurde der Titel aber wieder gekürzt. Die Auflage des Blattes war inzwischen auf 130 Stück gesunken. Mit der Einführung der [[Salzburger Chronik]] ([[1865]]) und des [[Salzburger Volksblatt]]es ([[1871]]) bekam es die Salzburger Zeitung erstmals in ihrer Geschichte mit wirklichen Konkurrenzblättern zu tun. Alle anderen Titel die seit 1848 aufgetaucht waren, hatten gegen die Regierungszeitung nicht reüssieren können.

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