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Die Motorradausstellung im zweiten Stock ist auch dem international bekannten  „Motorradprofessor“ Dr. [[Helmut Krackowizer]] gewidmet, der 2001 verstorben  ist. Neben einer Dokumentation seiner Rennfahrerjahre wird auch ein  Modell seiner Lieblingsmarke, eine Rudge Racing Special aus dem Jahr  1932, gezeigt. Er selbst fuhr von 1946 bis 1949 so einer Rudge sehr  erfolgreich Rennen, danach bis 1955 mit anderen Marken wie Velocette,  BSA oder Norton. Eine weitere Dokumentation ist dem schnellsten  Motorradrennfahrer der [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen]] der [[1930er]] Jahre gewidmet, Martin  Schneeweiß, Sieger 1935 und 1939, der auch 1937 der erste  Bahn-Europameister war.
 
Die Motorradausstellung im zweiten Stock ist auch dem international bekannten  „Motorradprofessor“ Dr. [[Helmut Krackowizer]] gewidmet, der 2001 verstorben  ist. Neben einer Dokumentation seiner Rennfahrerjahre wird auch ein  Modell seiner Lieblingsmarke, eine Rudge Racing Special aus dem Jahr  1932, gezeigt. Er selbst fuhr von 1946 bis 1949 so einer Rudge sehr  erfolgreich Rennen, danach bis 1955 mit anderen Marken wie Velocette,  BSA oder Norton. Eine weitere Dokumentation ist dem schnellsten  Motorradrennfahrer der [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen]] der [[1930er]] Jahre gewidmet, Martin  Schneeweiß, Sieger 1935 und 1939, der auch 1937 der erste  Bahn-Europameister war.
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Und im dritten Stock stehen dann rund 20 Automobile aller Jahrzehnte,  wie beispielsweise der Benz Patent Motorwagen Nr. 1 aus dem Jahr 1886,  ein Ford TT (zwischen 1908 und 1927 gebaut), der Ur-Audi-Quattro (1984),  ein VW mit Bretzelfenster (1954) oder der Steyr 100, mit dem [[1934]] der  Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und der Erbauer der  Großglockner Hochalpenstraße, Hofrat Ing. Franz Wallack, die noch nicht fertige  Alpenstraße erstmals überquerten.  Auch ein E-Car ist zu sehen,  engagiert sich doch die [[GROHAG]] sehr für den Einsatz von  Elektrofahrzeugen. So findet am 3. August 2011 im Rahmen der „e-miglia  2011“, einer internationalen Rallye für Elektro-Fahrzeuge eine  Glocknerfahrt statt.
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Und im dritten Stock stehen dann rund 20 Automobile aller Jahrzehnte,  wie beispielsweise der Benz Patent Motorwagen Nr. 1 aus dem Jahr 1886,  ein Ford TT (zwischen 1908 und 1927 gebaut), der Ur-Audi-Quattro (1984),  ein VW mit Bretzelfenster (1954) oder ein nachgebauter Steyr 100 - mit diesem Typ erfolgte  [[1934]] die [[Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße]] durch den Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und dem Erbauer der  Großglockner Hochalpenstraße, Hofrat Ing. Franz Wallack, die die noch nicht fertige  Alpenstraße erstmals überquerten.  Auch ein E-Car ist zu sehen,  engagiert sich doch die [[GROHAG]] sehr für den Einsatz von  Elektrofahrzeugen. So findet am 3. August 2011 im Rahmen der „e-miglia  2011“, einer internationalen Rallye für Elektro-Fahrzeuge eine  Glocknerfahrt statt.
    
In Schaukästen sind alte Fotografien vom Bau der Straße, der  [[Schneeräumung Großglockner Hochalpenstraße|Schneeräumung]] alljährlich im Frühjahr und der Entwicklung der  Motorisierung auf der Großglockner Hochalpenstraße zu sehen. Auch werden  hier, ebenso wie bei der Motorradausstellung, Bilder und Informationen  von den drei internationalen Automobil- und Motorradrennen am Glockner,  1935, 1938 und 1939, gezeigt.
 
In Schaukästen sind alte Fotografien vom Bau der Straße, der  [[Schneeräumung Großglockner Hochalpenstraße|Schneeräumung]] alljährlich im Frühjahr und der Entwicklung der  Motorisierung auf der Großglockner Hochalpenstraße zu sehen. Auch werden  hier, ebenso wie bei der Motorradausstellung, Bilder und Informationen  von den drei internationalen Automobil- und Motorradrennen am Glockner,  1935, 1938 und 1939, gezeigt.
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== Testparcours, Rennstrecke, Ausflugsziel ==
 
== Testparcours, Rennstrecke, Ausflugsziel ==
Der Themenschwerpunkt „Großglockner“ beleuchtet zudem die wichtigsten automobilen Ereignisse aus der Perspektive der schönsten Alpenpanoramastraße Europas. Schließlich ist die Großglockner Hochalpenstraße seit der Eröffnung im Jahr [[1935]] nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Auto- und [[Motorradfahrer]], [[Radfahrer]] und Busreisende. Seit über einem dreiviertel Jahrhundert erfüllt sie zudem die wichtige Funktion des „Gradmessers“ für die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Automobils“ und dient praktische allen namhaften Automarken als Teststrecke, in den letzten Jahren speziell für Fahrzeuge mit Elektromotor. Die Thematik der umweltschonenden Mobilität findet ihren besonderen Platz am Großglockner, wie auch in der Ausstellung. Mehr als einmal wurde am Großglockner Geschichte geschrieben – etwa mit der [[Großglockner Hochalpenstraße Baugeschichte#Die erste Alpenüberquerung im Automobil|Erstbefahrung]] der noch nicht fertig gestellten Glockner Hochalpenstraße im Jahr [[1934]] durch Hofrat Ing. Franz Wallack und [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]] im Steyr 100 oder dem bis heute unvergessenen Trabi-Ansturmes der Ost-Gäste ab Anfang der [[1990er]]-Jahre.
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Der Themenschwerpunkt „Großglockner“ beleuchtet zudem die wichtigsten automobilen Ereignisse aus der Perspektive der schönsten Alpenpanoramastraße Europas. Schließlich ist die Großglockner Hochalpenstraße seit der Eröffnung im Jahr [[1935]] nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Auto- und [[Motorradfahrer]], [[Radfahrer]] und Busreisende. Seit über einem dreiviertel Jahrhundert erfüllt sie zudem die wichtige Funktion des „Gradmessers“ für die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Automobils“ und dient praktische allen namhaften Automarken als Teststrecke, in den letzten Jahren speziell für Fahrzeuge mit Elektromotor. Die Thematik der umweltschonenden Mobilität findet ihren besonderen Platz am Großglockner, wie auch in der Ausstellung. Mehr als einmal wurde am Großglockner Geschichte geschrieben – etwa mit der [[Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße|Erstbefahrung]] der noch nicht fertig gestellten Glockner Hochalpenstraße im Jahr [[1934]] durch Hofrat Ing. Franz Wallack und [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]] im Steyr 100 oder dem bis heute unvergessenen Trabi-Ansturmes der Ost-Gäste ab Anfang der [[1990er]]-Jahre.
    
Auch aus dem Rennsport ist die Großglockner Hochalpenstraße nicht wegzudenken. Von den legendären Mercedes-Benz-„Silberpfeilen“ der [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen]] der [[1930er]]-Jahre, den Teilnehmern der [[Internationale Alpenfahrt|Internationalen Alpenfahrt 1949]] bis hin zu den Pionieren eines neuen Zeitalters mit ihren Solar- und Elektroautos – sie alle nutzen den höchsten Berg Österreichs, um Mensch und Maschine auf eine harte Probe zu stellen.  
 
Auch aus dem Rennsport ist die Großglockner Hochalpenstraße nicht wegzudenken. Von den legendären Mercedes-Benz-„Silberpfeilen“ der [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen]] der [[1930er]]-Jahre, den Teilnehmern der [[Internationale Alpenfahrt|Internationalen Alpenfahrt 1949]] bis hin zu den Pionieren eines neuen Zeitalters mit ihren Solar- und Elektroautos – sie alle nutzen den höchsten Berg Österreichs, um Mensch und Maschine auf eine harte Probe zu stellen.  

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