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Univ. Prof. Dr. '''Anton Zottl''' (* [[3. August]] [[1933]] in Wien; † [[27. Februar]] [[2015]] in [[Salzburg]]) war Salesianerpater, Jugendseelsorger und Gründer des [[Salzburger Studentenwerk]]s.

==Leben==
Anton Zottl wuchs in Wien-Döbling auf. Dort lernte er während seiner Gymnasialzeit die Oblaten des hl. Franz von Sales kennen, die seine Wohnpfarre betreuten. Schon kurz nach der Matura schloss er sich [[1951]] der Ordensgemeinschaft an und übersiedelte für sein Noviziat nach Eichstätt in [[Bayern]]. [[1952]] legte er das Ordensgelübde ab, studierte fortan in Eichstätt Philosophie und Theologie. Am Ende des Studiums empfing er [[1956]] die Diakonenweihe und wurde schließlich am [[29. Juni]] [[1957]] in Eichstätt zum Priester geweiht.

Als Pater Anton Zottl [[1958]] als junger Salesianerpater in die [[St. Blasius|Pfarre St. Blasius]] nach Salzburg kam und zum Diözesanseelsorger bestellt wurde, schmiedete er sofort Pläne für ein Studentenzentrum. Als Diözesanseelsorger prägte Anton Zottl die Salzburger KSJ von [[1958]] bis [[1965]] wesentlich. [[1960]] gründete er das [[Salzburger Studentenwerk]], dessen Vereinsobmann er bis [[2004]] blieb. In dieser Zeit wurden mehrere Studentenheime im Süden der [[Stadt Salzburg]] für mehr als 500 Studierende errichtet, wobei sein großes Anliegen nicht nur der Wohnraum sondern auch die Förderung der Studierenden auf geistigem und kulturellem Gebiet war.

Seit [[1962]] Magister promovierte er [[1972]] zum Doktor der Theologie, [[1978]] habilitierte er sich. Zwischen [[1974]] und [[1981]] war er Lehrbeauftragter an der [[Universität Salzburg]], von [[1980]] bis [[1982]] Gastdozent in Fribourg (CH). Zuletzt betreute er von [[1981]] bis [[1998]] als Ordinarius den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt.

Jahrelang pendelte er wöchentlich mit dem Auto von Eichstätt nach Salzburg, später dann von Freising nach Eichstätt und Salzburg, obwohl sein gesundheitlicher Zustand nie der Beste war: Kinderlähmung, Gehirnhautentzündungen, eine Herzoperation ertrug Zottl mit Demut, bevor ihn zwei Schlaganfälle an den Rollstuhl fesselten. [[1998]] musste sich P. Zottl in den Ruhestand begeben.

Als seine Letzte Ruhestätte wählte Pater Zottl das Ordensgrab am Sieveringer Friedhof in Wien.

== Quellen ==
* Salzburger Nachrichten
* [http://www.osfs.eu/aktuell/80zottl.html Eine Wortmeldung - die alles, nur keine Laudatio sein darf]
* [http://www.osfs.eu/aktuell/parte_zottlanton.pdf Parte des Salesianer Ordens]

[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Priester]]
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]

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