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Jugendsenior
'''Rudolf Ratzenberger''' (* [[1933]] in [[Salzburg]])<ref name="SJBB">[[Salzburger Landesregierung]] (Hrsg.): ''[[Salzburger Jungbürgerbuch]]''. Salzburg: [[Verlag Alfred Winter]], 1.&nbsp;Auflage 1975. S.&nbsp;207.</ref>
ist ehemaliger langjähriger Funktionär des [[Österreichischer Jugendherbergsverband|Österreichischen Jugendherbergsverband]]es.

==Leben==
===Kindheit===
Frühe Erinnerungen Ratzenbergers ranken sich um die [[NS-Zeit]]. Beim [[Anschluss|Einmarsch]] der [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] im März [[1938]] war er fünf Jahre alt und wohnte mit seinen Eltern in einer straßenniveauseitigen Zweizimmer-Kellerwohnung in der [[Maxglaner Hauptstraße]] 17. So wie viele [[Maxglan]]er stand er am Straßenrand, als die Soldaten begeistert empfangen und bejubelt wurden. Da hob ihn ein Soldat auf sein Fahrzeug und er genoss bereitwillig und begeistert die Fahrt auf dem Wehrmachtsfahrzeug in die [[Riedenburgkaserne]]. Auch eine Gulaschkanone, die von vielen Anwohnern belagert wurde, war hier vorhanden. Währenddessen suchte seine Mutter, die sein Verschwinden nicht bemerkt hatte, verzweifelt nach ihrem Sohn, den sie schließlich, quietschvergnügt, in der Menschenmenge in der Riedenburgkaserne fand. Die Begeisterung hielt freilich nicht an. Ein Nachbar, [[Rudolf Smolik]], wurde als angeblicher kommunistischer Zellenleiter denunziert und hingerichtet. Jahrzehnte später gedachte Ratzenberger seiner durch Verlegung eines [[Stolperstein|Stolperstein]]s“ vor dem Haus Maxglaner Hauptstraße 17.<ref>Artikel [[Nationalsozialismus_in_Salzburg_-_Zeitzeugen_erinnern_sich#Rudolf_Ratzenberger:_Nachbarn_denunziert_und_hingerichtet|''Nationalsozialismus in Salzburg - Zeitzeugen erinnern sich'']].</ref>

===Jugendarbeit===
Bereits 1949 begann Ratzenberger, sich der Jugendarbeit zu widmen. Als junger Gewerkschafter beteiligte er sich schon 1951 am Aufbau des Jugendherbergsverbandes in Salzburg. Von 1964 bis 1967 errichtete der Jugendherbergsverband den Neubau des Jugendgästehauses in der Stadt Salzburg. Es folgten der Ankauf und die Renovierung der Jugendherberge [[Sonnrain]] in [[Sankt Martin am Tennengebirge]] sowie der Bau der Jugendherberge in [[Sankt Michael im Lungau]], 1981 der Beginn der Zusammenarbeit mit der Familie Rohrmoser für das Jugendgästehaus Weitenmoos in [[Sankt Johann im Pongau]], 1984 die Übernahme der Jugendherberge in [[Kaprun]] von der Landesgruppe Steiermark. Rudolf Ratzenberger, zuvor auch Vizepräsident des Österreichischen Jugendherbergsverbandes,<ref name="SJBB"/> war von 1993 bis 1999 Vorsitzender der Landesgruppe Salzburg.<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]], 7. April 1999: [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=19447 ''Der jüngste Senior Salzburgs''.]</ref>

Zu seinen weiteren Funktionen zählten die eines Vorsitzenden-Stellvertreters des [[Landesjugendbeirat]]es.<ref name="SJBB"/>

===Familie===
Rudolf Ratzenberger hatte mit seiner Frau Margit drei Kinder: [[Roland Ratzenberger|Roland]] (*&nbsp;1960), Elisabeth (*&nbsp;1962) und Gabi (*&nbsp;1973). Roland wurde Formel-1-Pilot und starb 1994 beim Formel-1-Rennen von Imola ([[Italien]], Romagna).<ref>La F1: [http://www.laf1.es/articulos/hablamos-con-el-padre-de-roland-ratzenberger-el-no-tenia-miedo-94892 ''Entrevista exclusiva a Rudolf Ratzenberger''.]</ref>

==Quellen==
<references/>
{{Zeitfolge
|AMT=Vorsitzender der Landesgruppe Salzburg des Österr.&nbsp;Jugendherbergsverbandes
|ZEIT= [[1993]] – [[1999]]
|VORGÄNGER=[[N.N.]]
|NACHFOLGER=[[Rupert Schindlauer]]
}}
{{SORTIERUNG: Ratzenberger, Rudolf}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]

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