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==Betrieb==
 
==Betrieb==
Die Shuttlezüge verkehren grundsätzlich im Stundentakt vom Bahnhof Böckstein aus in Südrichtung zur Minute 20 und vom Bahnhof Mallnitz aus in Richtung Norden zur Minute 50. Die erste Abfahrt von Böckstein erfolgt dabei um 06:20 Uhr, die letzte um 22:25 Uhr. In entgegengesetzter Richtung führt die erste Abfahrt um 05:40 Uhr nach Böckstein und die letzte um 21:55 Uhr. An verkehrsstarken Tagen finden die Abfahrten in beiden Richtungen jeweils im Halbstundentakt statt.
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Die Shuttlezüge verkehren grundsätzlich im Stundentakt vom Bahnhof Böckstein aus in Südrichtung zur Minute 20 und vom Bahnhof Mallnitz aus in Richtung Norden zur Minute 50. Die erste Abfahrt von [[Böckstein]] erfolgt dabei um 06:20 Uhr, die letzte um 22:25 Uhr. In entgegengesetzter Richtung führt die erste Abfahrt um 05:40 Uhr nach Böckstein und die letzte um 21:55 Uhr. An verkehrsstarken Tagen finden die Abfahrten in beiden Richtungen jeweils im Halbstundentakt statt.
    
Ladebeginn ist jeweils 15 Minuten vor Abfahrt, Ladeschluss 5 Minuten vor Abfahrt.
 
Ladebeginn ist jeweils 15 Minuten vor Abfahrt, Ladeschluss 5 Minuten vor Abfahrt.
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==Modernisierung==
 
==Modernisierung==
Nach der Tunnelkatastrophe von [[Kaprun]] wurde die Tauernschleuse zwischen [[2000]] und [[2004]] modernisiert. 61 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert, Ziel war vor allem die Erhöhung der Sicherheit sowie die Modernisierung der Technik. So wurden die Kommunikationsmöglichkeiten im Tunnel verbessert, Fluchtwege mit Orientierungsbeleuchtung geschaffen und eine fixe Löschwasserleitung integriert. Vor den Tunnelportalen wurden hubschraubergerechte Rettungsplätze errichtet. Um die Tunnelsicherheit zu erhöhen, gibt es seither im Tunnel keine einzige Weiche mehr. Die Schienenstränge verlaufen voneinander unabhängig.
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Nach der Tunnelkatastrophe von [[Kaprun]] wurde die Tauernschleuse zwischen [[2000]] und [[2004]] modernisiert. 61 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert, Ziel war vor allem die Erhöhung der Sicherheit sowie die Modernisierung der Technik. So wurden die Kommunikationsmöglichkeiten im Tunnel verbessert, Fluchtwege mit Orientierungsbeleuchtung geschaffen und eine fixe Löschwasserleitung integriert. Vor den Tunnelportalen wurden Hubschrauber gerechte Rettungsplätze errichtet. Um die Tunnelsicherheit zu erhöhen, gibt es seither im Tunnel keine einzige Weiche mehr. Die Schienenstränge verlaufen voneinander unabhängig.
    
Im April [[2005]] wurde ein Tunnelrettungszug in Böckstein stationiert: Entwickelt und gebaut wurde der Rettungszug von der Firma Dräger Safety AG. Mit Überdrucktechnologie gegen das Eindringen von Rauch und Gasen, autarker Energieversorgung und Atemluftregeneration kann er sechs Stunden im Tunnel zu Rettungsmaßnahmen eingesetzt werden. Der Zug besteht aus einer Feuerwehreinheit mit Niederflurwaggons für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Energie-, Löschmittel- und Mannschaftscontainer und einer Rettungseinheit mit einem Container für 60 Personen. Das Containersystem bietet vor allem Schutz vor Hitze. Zwischen beiden Einheiten treibt eine Diesellokomotive den Zug an.
 
Im April [[2005]] wurde ein Tunnelrettungszug in Böckstein stationiert: Entwickelt und gebaut wurde der Rettungszug von der Firma Dräger Safety AG. Mit Überdrucktechnologie gegen das Eindringen von Rauch und Gasen, autarker Energieversorgung und Atemluftregeneration kann er sechs Stunden im Tunnel zu Rettungsmaßnahmen eingesetzt werden. Der Zug besteht aus einer Feuerwehreinheit mit Niederflurwaggons für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Energie-, Löschmittel- und Mannschaftscontainer und einer Rettungseinheit mit einem Container für 60 Personen. Das Containersystem bietet vor allem Schutz vor Hitze. Zwischen beiden Einheiten treibt eine Diesellokomotive den Zug an.

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