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== Geschichte ==  
 
== Geschichte ==  
Eine 24-Jährige war bei einem Abendspaziergang verunglückt, war mehrere Tage und Nächte vermisst  und konnte nach 70 Stunden  - schwer verletzt - aus der Gurrwand, oberhalb von [[Hallthurm]] auf der Südwestseite des Untersberges ausgeflogen werden. Die junge Frau war zu Besuch bei den Wirtsleuten des [[Stöhrhaus]]es am [[Berchtesgadener Hochthron]], die Bekannte von ihr waren.  
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Die 24-Jährige Jessica Bruinsma war bei einem Abendspaziergang verunglückt, war mehrere Tage und Nächte vermisst  und konnte nach 70 Stunden  - schwer verletzt - aus der Gurrwand, oberhalb von [[Hallthurm]] auf der Südwestseite des Untersberges ausgeflogen werden. Die junge Frau war zu Besuch bei den Wirtsleuten des [[Stöhrhaus]]es am [[Berchtesgadener Hochthron]], die Bekannte von ihr waren.  
    
Am Montagnachmittag, den [[16. Juni]] 2008  waren die Hüttenwirtin und die Amerikanerin auf dem Hochplateau gemeinsam unterwegs. Gegen um 18.30 Uhr trennten sich die Frauen, als sie nur noch wenige Minuten von der Hütte entfernt werden, da die Amerikanerin einige Zeit allein sein wollte. Die Hüttenwirtin kehrte zum Stöhrhaus zurück, die Amerikanerin erschien bis  zum Einbruch der Dunkelheit aber nicht mehr. Zunächst suchten die Wirtsleute erfolglos im Umfeld um die Hütte.
 
Am Montagnachmittag, den [[16. Juni]] 2008  waren die Hüttenwirtin und die Amerikanerin auf dem Hochplateau gemeinsam unterwegs. Gegen um 18.30 Uhr trennten sich die Frauen, als sie nur noch wenige Minuten von der Hütte entfernt werden, da die Amerikanerin einige Zeit allein sein wollte. Die Hüttenwirtin kehrte zum Stöhrhaus zurück, die Amerikanerin erschien bis  zum Einbruch der Dunkelheit aber nicht mehr. Zunächst suchten die Wirtsleute erfolglos im Umfeld um die Hütte.
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Am Donnerstagvormittag, den 19. Juni, fanden dann Holzarbeiter an der Laufkatze einer provisorischen Holz-Transportseilbahn ein blutiges Damentop und informierten die Polizei, Bei einer anschließenden Suchaktion in diesem Gebiet des Untersbergs  wurde  gegen 14:41 Uhr vom Polizeihubschrauber „Edelweiß 8“ aus  die Vermisste winkend auf einem Felsvorsprung geortet. Nach einer Geländesicherung wurde sie kurze Zeit später per Rettungswinde an Bord aufgenommen.   
 
Am Donnerstagvormittag, den 19. Juni, fanden dann Holzarbeiter an der Laufkatze einer provisorischen Holz-Transportseilbahn ein blutiges Damentop und informierten die Polizei, Bei einer anschließenden Suchaktion in diesem Gebiet des Untersbergs  wurde  gegen 14:41 Uhr vom Polizeihubschrauber „Edelweiß 8“ aus  die Vermisste winkend auf einem Felsvorsprung geortet. Nach einer Geländesicherung wurde sie kurze Zeit später per Rettungswinde an Bord aufgenommen.   
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== Jessica Bruinsma kehrte zum Berg zurück ==
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Am [[18. September]] [[2014]] kehrte die mittlerweile 30-Jährige zum Untersberg zurück, um Frieden mit dem Berg zu schließen, wie sie sagte. In Begleitung von Polizeihauptkommissar Lorenz Rasp von der Alpinen Einsatzgruppe Traunstein aus Schönau am Königssee, der  bei der Rettung an jenem 19. Juni 2008 dabei war, bestieg sie nochmals den Berg. Bei ihrer Rückkehr stieg sie zum Hochthron auf und bedankte sich beim Berg.  Rasp hielt seit 2008 Kontakt zu der jungen Frau, die heute als Lehrerin arbeitet.
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Sie schilderte die dramatischen Tage aus ihrer Sicht. Nachdem sie den falschen Weg zurück zum Störhaus genommen und dies erkannt hatte, verfiel sie in Panik. Neben und Regen setzte ein. Sie erreichte einen Felsvorsprung, suchte nach dem Weg und ruschte dabei aus. Bei dem mehrere Meter tiefen Sturz rengte sie sich eine Schulter aus, erlitt eine Kopfplatzwunde, zwei gebrochene Rippen, eine zerstochene Lunge und ein gebrochenes Sprunggelenk.
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Jessica Bruinsma gelang es, sich auf eine kleine Anhöhe zu quälen, wo es auch eine Quelle gab. Nach zwei Tagen bemerkte die junge Frau ein Drahtseil am Boden, das sich langsam auf und ab bewegte. An diesem befestigte sie ihren Sport-BH und hoffte, dass ihn jemand bemerkte. Was dann ja auch der Fall war.  Nach ihrer Bergung folgten zahlreiche Operationen, darunter allein fünf Knöchel-OP.
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Die Amerikanerin leidet immer noch unter den Folgen ihres Sturzes. Manchmal, so erzählte sie, hat sie Tage, an denen sie so starke Schmerzen hat, dass sie schreien könnte. Doch sie meint, dass die Schmerzen bedeuteten, dass sie noch lebe.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* Facebook-posting von Rainer Limpöck am 19. Juni 2014
 
* Facebook-posting von Rainer Limpöck am 19. Juni 2014
 
* [http://www.bergrettung.at/News-Detail.256.0.html?&cHash=1ecf1475c94760f9a72e13648c6e4803&tx_ttnews[tt_news]=139 www.bergrettung.at]
 
* [http://www.bergrettung.at/News-Detail.256.0.html?&cHash=1ecf1475c94760f9a72e13648c6e4803&tx_ttnews[tt_news]=139 www.bergrettung.at]
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* [http://www.traunsteiner-tagblatt.de/home_artikel,-Die-Schmerzen-bedeuten-dass-ich-noch-lebe-_arid,181119.html www.traunsteiner-tagblatt.de »Die Schmerzen bedeuten, dass ich noch lebe« 27. Dezember 2014]
    
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]

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