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Aber bereits 1675 suchte August Kirpichler in der Paderluckn um die [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gerechtsame]]  (Gewerbeberechtigung) für die „Worische Krammerei“ an. Es dürfte dabei der Handel mit Flachs (Werg), mundartlich „Weri“, gemeint sein. [[1710]] bezeichnet sich Michael Khirchpichler bereits als Spitz- und Schlingenhändler in der Paderlucken. Der Hofer Spitzenkrämer beschäftigte ungefähr 15 Klöpplerinnen.
 
Aber bereits 1675 suchte August Kirpichler in der Paderluckn um die [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gerechtsame]]  (Gewerbeberechtigung) für die „Worische Krammerei“ an. Es dürfte dabei der Handel mit Flachs (Werg), mundartlich „Weri“, gemeint sein. [[1710]] bezeichnet sich Michael Khirchpichler bereits als Spitz- und Schlingenhändler in der Paderlucken. Der Hofer Spitzenkrämer beschäftigte ungefähr 15 Klöpplerinnen.
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Mit Anfang des 19. Jahrhunderts ging es mit der Spitzen-Hausindustrie zu Ende. Den Wiederbelebungsversuchen durch die Aktivität von Frauenvereinen waren keine größeren Erfolge beschieden. Seit 1970 ist Spitzenklöppeln zu einem Hobby talentierter Frauen geworden, die mit Freude und Kreativität die alte Kunst am Leben erhalten. Nach einer Lücke in den Aufzeichnungen wurden noch folgende Bewohner bzw. Eigentümer des Spitzkramerhauses gefunden: Bis 1870: Elisabeth Födinger; ab 12. August 1870: Johanna Tanzberger; ab 24. April 1902: Stefan Eckschlager; ab 17. Mai 1933: Franz Eckschlager; ab 8. Jänner 1957: Matthias und Katharine Reiter. Als letzte Bewohnerin scheint Frau Marika Lotterhos auf.  
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Mit Anfang des 19. Jahrhunderts ging es mit der Spitzen-Hausindustrie zu Ende. Den Wiederbelebungsversuchen durch die Aktivität von Frauenvereinen waren keine größeren Erfolge beschieden. Seit 1970 ist Spitzenklöppeln zu einem Hobby talentierter Frauen geworden, die mit Freude und Kreativität die alte Kunst am Leben erhalten.  
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In der Folie 214 des grundherrschaftlichen Amtes Seekirchen des Stiftes St. Peter scheinen ab 1762 folgende Besitzer des Spitzkrämerhäusls auf:
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1762 Andrä Gitzner; 1805 Getraud Grundner; 1807 Josef Tanzberger;1829 Theresia Tanzberger; 1830 die vier Geschwister von Theresia Tanzberger als Erben; 1832 Josef Tanzberger;1832 Elisabeth Reichlin durch Halbsetzung; 1841 Elisabeth Tanzberger (Witwe nach Josef); 1841 Franz Hödinger durch Halbsetzung; 1870 nach Ableben von Elisabeth Hödinger das Alleineigentumsrecht  auf das Haus samt Zugehör zu Gunsten von Johanna Tanzberger einverleibt; ab 24. April 1902: Stefan Eckschlager; ab 17. Mai 1933: Franz Eckschlager; ab 8. Jänner 1957: Matthias und Katharine Reiter. Als letzte Bewohnerin scheint Frau Marika Lotterhos auf.  
 
   
 
   
  

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