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Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinden im Flachgau|Katastralgemeinden]] Ebenau I, Ebenau II, Hinterwinkl-Ebenau und Vorderschroffenau.  
 
Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinden im Flachgau|Katastralgemeinden]] Ebenau I, Ebenau II, Hinterwinkl-Ebenau und Vorderschroffenau.  
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Weiters unterteilt sich die Gemeinde in folgende Ortschaften: Ebenau (207),  Hinterebenau (145), Hinterwinkl (163), Unterberg (382) und Vorderschroffenau (481); in Klammern wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand 31. Oktober 2011 angegeben.
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Weiters unterteilt sich die Gemeinde in folgende Ortschaften: Ebenau (207),  [[Hinterebenau]] (145), [[Hinterwinkl (Ebenau)|Hinterwinkl]] (163), [[Unterberg (Ebenau)|Unterberg]] (382) und [[Vorderschroffenau]] (481); in Klammern wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand 31. Oktober 2011 angegeben.
 
<!-- === Eingemeindungen === -->
 
<!-- === Eingemeindungen === -->
 
=== Nachbargemeinden ===
 
=== Nachbargemeinden ===
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<!-- === Bevölkerungsentwicklung === -->
 
<!-- === Bevölkerungsentwicklung === -->
 
==Geschichte==</noinclude>
 
==Geschichte==</noinclude>
Geschichtlich weiß man, dass diese Gegend im Frühmittelalter als Almgebiet Verwendung fand. Erst Anfang des [[12. Jahrhundert]]s dürfte die Besiedlung einen größeren Umfang angenommen haben. [[1182]] scheint der Ort Ebenau in der Widmungsurkunde der [[Pfarrkirche Thalgau|Pfarrkirche Thalgau]] durch Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] erstmalig auf.
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Geschichtlich weiß man, dass diese Gegend im Frühmittelalter als Almgebiet Verwendung fand. Erst Anfang des [[12. Jahrhundert]]s dürfte die Besiedlung einen größeren Umfang angenommen haben. [[1182]] scheint der Ort Ebenau in der Widmungsurkunde der [[Pfarrkirche zum hl. Martin|Pfarrkirche Thalgau]] durch Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] erstmalig auf.
    
Wenig später, [[1209]], scheint Ebenau mit der entsprechenden Benennung, Ebenau als ''Ebenowa'' auf, wo Erzbischof [[Eberhard II. von Regensburg]] dem [[Domkapitel]] einen Wald bei Schindelave, heutiges Schindlau, schenkte.
 
Wenig später, [[1209]], scheint Ebenau mit der entsprechenden Benennung, Ebenau als ''Ebenowa'' auf, wo Erzbischof [[Eberhard II. von Regensburg]] dem [[Domkapitel]] einen Wald bei Schindelave, heutiges Schindlau, schenkte.
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[[1585]] erhielten die Gebrüder Stainhauser (auch: St'''e'''inhauser) vom [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]] die Genehmigung einen [[Hammerwerke in Ebenau|Messinghammer]] und eine Drahtmühle zu errichten. Von da an begann der wirtschaftliche Aufstieg.  
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[[1585]] erhielten die Gebrüder Stainhauser (auch: St'''e'''inhauser) vom Salzburger [[Erzbischof]] die Genehmigung einen [[Hammerwerke in Ebenau|Messinghammer]] und eine Drahtmühle zu errichten. Von da an begann der wirtschaftliche Aufstieg.  
    
Die Blütezeit erlebte Ebenau im [[17. Jahrhundert]], als unter der Familie Klett zwischen [[1636]] und den späten [[1690er]] Jahren Ebenau als Zentrum der Waffenproduktion im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] Salzburg galt. Mit dem Ende der Waffenproduktion/Metallverarbeitung, die [[1875]] endgültig eingestellt wurde, brachen für Ebenau schwierige Zeiten an, die erst in den [[1950er]] Jahren überwunden werden konnten.
 
Die Blütezeit erlebte Ebenau im [[17. Jahrhundert]], als unter der Familie Klett zwischen [[1636]] und den späten [[1690er]] Jahren Ebenau als Zentrum der Waffenproduktion im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] Salzburg galt. Mit dem Ende der Waffenproduktion/Metallverarbeitung, die [[1875]] endgültig eingestellt wurde, brachen für Ebenau schwierige Zeiten an, die erst in den [[1950er]] Jahren überwunden werden konnten.
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[[1694]] ersuchten die Offiziere (heute würde man sie Ingenieure nennen) und Werksarbeiter der [[Hammerwerke in Ebenau|Hammerwerke]] beim Bischof um eine eigene Seelsorgestation, in dem sie klagten, dass bei einem so großen Handelswerk gar keine Andacht und geistliches Bildnis zu sehen sei, weswegen sie von vielen fremden Arbeitern als die „lutherischen“ Ebenauer verschrien wurden.
 
[[1694]] ersuchten die Offiziere (heute würde man sie Ingenieure nennen) und Werksarbeiter der [[Hammerwerke in Ebenau|Hammerwerke]] beim Bischof um eine eigene Seelsorgestation, in dem sie klagten, dass bei einem so großen Handelswerk gar keine Andacht und geistliches Bildnis zu sehen sei, weswegen sie von vielen fremden Arbeitern als die „lutherischen“ Ebenauer verschrien wurden.
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[[1698]] - neues Ansuchen mit der Bemerkung, dass Erzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] schon eine Kirche versprochen habe, die aber wegen den Kriegsereignissen nicht gebaut werden konnte. [[1699]] wird der Bau dann bewilligt, aber nicht ohne Verdruss des Pfarrers Steiner von Thalgau. Die Bauleitung hatte Hofbaumeister Johann Rieger übernommen. Der Überschlag (Kostenvoranschlag) betrug ca. 3.000 [[Florin|fl.]], welcher Betrag um mehr als 100 % überschritten wurde. Zum Schutzheiligen erwählten sie den Feuerpatron St. Florian.
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[[1698]] - neues Ansuchen mit der Bemerkung, dass Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] schon eine Kirche versprochen habe, die aber wegen den Kriegsereignissen nicht gebaut werden konnte. [[1699]] wird der Bau dann bewilligt, aber nicht ohne Verdruss des Pfarrers Steiner von Thalgau. Die Bauleitung hatte Hofbaumeister Johann Rieger übernommen. Der Überschlag (Kostenvoranschlag) betrug ca. 3.000 [[Florin|fl.]], welcher Betrag um mehr als 100 % überschritten wurde. Zum Schutzheiligen erwählten sie den Feuerpatron St. Florian.
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==  
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==  
 
[[Bild:Waschlmühle.JPG|thumb|Die Waschlmühle bei Ebenau]]
 
[[Bild:Waschlmühle.JPG|thumb|Die Waschlmühle bei Ebenau]]

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