Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 4: Zeile 4:  
Schon unter [[Hans Elsenheimer]], der Stadtrichter und [[Bürgermeister der Stadt  Salzburg|Bürgermeister]] von  [[Salzburg]], Abgeordneter zum [[Landtag]]  und Begründer des [[Hofbräu  Kaltenhausen]] war, muss es an dieser Stelle ein Gebäude gegeben haben. Denn [[1496]]  verkaufte Hans Elsenheimer III. [[1498]] das Haus um  1 500  [[Gulden]] an [[Erzbischof]] [[Leonhard von  Keutschach]], der darin das  [[Kaltenbierhaus]] einrichtete, eines der  [[Salzburger Hofbräuhäuser]].  
 
Schon unter [[Hans Elsenheimer]], der Stadtrichter und [[Bürgermeister der Stadt  Salzburg|Bürgermeister]] von  [[Salzburg]], Abgeordneter zum [[Landtag]]  und Begründer des [[Hofbräu  Kaltenhausen]] war, muss es an dieser Stelle ein Gebäude gegeben haben. Denn [[1496]]  verkaufte Hans Elsenheimer III. [[1498]] das Haus um  1 500  [[Gulden]] an [[Erzbischof]] [[Leonhard von  Keutschach]], der darin das  [[Kaltenbierhaus]] einrichtete, eines der  [[Salzburger Hofbräuhäuser]].  
   −
Der Bau wurde [[1562]] von [[Erzbischof]] [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] begonnen. [[1590]] unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und später nochmals, [[1648]], unter Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] zu einer weiteren [[Salzburger Hofbräuhäuser|Salzburger Hofbräuhaus]], dem ''Kalten Brauhaus am Kai'' umgebaut. [[Gerhard Ammerer]] und [[Harald Waitzbauer]] schreiben in ihrem Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]], dass das ''Kalte  Brauhaus am Kai'' '''neben''' dem bestehenden Kaltenhausner Lager (oder  auch Ausschank) vom Erzbischof eingerichtet wurde. Die zweite  Quelle<ref>''525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000'',  [[Herwig   Steinkellner]], [[Alexander Prenninger]], Herausgeber [[Hofbräu   Kaltenhausen]]</ref> erwähnt jedoch nichts von dieser (möglichen) Trennung.
+
Der Bau wurde [[1562]] von [[Erzbischof]] [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] begonnen. [[1590]] unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und später nochmals, [[1648]], unter Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] zu einer weiteren [[Salzburger Hofbräuhäuser|Salzburger Hofbräuhaus]], dem ''Kalten Brauhaus am Kai'' umgebaut. [[Gerhard Ammerer]] und [[Harald Waitzbauer]] schreiben in ihrem Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]], dass das ''Kalte  Brauhaus am Kai'' '''neben''' dem bestehenden Kaltenhausner Lager (oder  auch Ausschank) vom Erzbischof eingerichtet wurde. Die zweite  Quelle<ref>''525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000'',  [[Herwig Steinkellner]], [[Alexander Prenninger]], Herausgeber [[Hofbräu Kaltenhausen]]</ref> erwähnt jedoch nichts von dieser (möglichen) Trennung.
   −
Später wurde daraus die [[Bräuhauskaserne]] und [[1812]] unter bayerischer Herrschaft ein Gefängnis, das schließlich beim Bau des Justizgebäudes abgerissen wurde.
+
Später wurde daraus die [[Bräuhauskaserne]] und [[1812]] unter bayerischer Herrschaft ein Gefängnis, das schließlich beim Bau des Justizgebäudes abgerissen wurde.
    
An der Hauptfassade, die in Richtung [[Kaigasse]] ausgerichtet war, befand sich das Lodron'sche Wappen und eine Tafel, die von König Maximilian I. Joseph von Bayern [[1812]] angebracht wurde. Damals wurde es aber auch schon als Gefängnis benutzt. Das Gebäude wurde [[1906]]/[[1907]] für den Bau des Justizgebäudes abgerissen.
 
An der Hauptfassade, die in Richtung [[Kaigasse]] ausgerichtet war, befand sich das Lodron'sche Wappen und eine Tafel, die von König Maximilian I. Joseph von Bayern [[1812]] angebracht wurde. Damals wurde es aber auch schon als Gefängnis benutzt. Das Gebäude wurde [[1906]]/[[1907]] für den Bau des Justizgebäudes abgerissen.
16.179

Bearbeitungen

Navigationsmenü