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==Vereinskarriere==
 
==Vereinskarriere==
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Laudon kam von der Admira nach [[Salzburg]] und spielte mit dem [[Salzburger AK 1914]] in der [[Landesliga]]. Die damals auf Amateurbasis betriebene Liga gewährte keinen Aufstieg in die bereits professionell geführte österreichischen Meisterschaft, die sich zur damaligen Zeit noch dazu nur auf den Wiener Raum beschränkte. Mit den [[Nonntal]]ern gewann Laudon mehrmals die [[Fußball-Landesmeisterschaft|Landesmeisterschaft]] und erreichte zwei Mal das Finale der Amateur-Staatsmeisterschaften, wobei er in allen fünf Finalspielen - das Entscheidungsspiel gegen den Badener AC musste [[1935]] wiederholt werden - zum Einsatz kam und bei der unglücklichen 2:3 Niederlage im letzten Entscheidungsspiel in Baden ein Tor erzielte.
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Laudon kam von der Admira nach [[Salzburg]] und spielte mit dem [[Salzburger AK 1914]] in der [[Landesliga]]. Die damals auf Amateurbasis betriebene Liga gewährte keinen Aufstieg in die bereits professionell geführte österreichischen Meisterschaft, die sich zur damaligen Zeit noch dazu nur auf den Wiener Raum beschränkte. Mit den [[Nonntal]]ern gewann Laudon mehrmals die [[Fußball-Landesmeisterschaft|Landesmeisterschaft]] und erreichte zwei Mal das Finale der Amateur-Staatsmeisterschaften, wobei er in allen fünf Finalspielen das Entscheidungsspiel gegen den Badener AC musste [[1935]] wiederholt werden zum Einsatz kam und bei der unglücklichen 2:3-Niederlage im letzten Entscheidungsspiel in Baden ein Tor erzielte.
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Nach dem Erfolg mit der österreichischen Amateur-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen wechselte Adolf Laudon zurück nach Wien und spielte fortan für den First Vienna FC 1894. Mit den Döblingern gewann er [[1937]] den ÖFB-Cup, kam im Finalspiel aber nicht zum Einsatz. In der Meisterschaft belegte er mit der Vienna die Plätze drei (1936/37) und fünf (1937/38). Danach dürfte er den Verein verlassen haben, wohin und ob er überhaupt gewechselt hatte, lässt sich aber nicht mehr nach verfolgen. In der Saison 1943/44 kehrte er nochmals zur Vienna zurück und feierte erstmals den Gewinn des österreichischen Meistertitel, wobei er in diesem Spieljahr aber nur noch sporadisch zum Einsatz kam und seine Laufbahn bereits langsam ausklingen ließ.
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Nach dem Erfolg mit der österreichischen Amateur-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen wechselte Adolf Laudon zurück nach Wien und spielte fortan für den First Vienna FC 1894. Mit den Döblingern gewann er [[1937]] den ÖFB-Cup, kam im Finalspiel aber nicht zum Einsatz. In der Meisterschaft belegte er mit der Vienna die Plätze drei (1936/37) und fünf (1937/38). Danach dürfte er den Verein verlassen haben; wohin und ob er überhaupt gewechselt hatte, lässt sich aber nicht mehr nach verfolgen. In der Saison 1943/44 kehrte er nochmals zur Vienna zurück und feierte erstmals den Gewinn des österreichischen Meistertitels, wobei er in diesem Spieljahr aber nur noch sporadisch zum Einsatz kam und seine Laufbahn bereits langsam ausklingen ließ.
    
==Amateur-Nationalmannschaft==
 
==Amateur-Nationalmannschaft==
Sein Debut in der Amateur-Nationalmannschaft - damals eine offizielle Auswahl des ÖFB - feierte er am [[26. Juni]] [[1932]] in Pardubitz (Pardubice) gegen die Tschechoslowakei noch als Spieler der Admira. Von Trainer James Hogan wurde er, neben seine Vereinskollegen [[Karl Kainberger|Karl]] und [[Edi Kainberger]] sowie [[Ernst Bacher]] [[1936]] zu den Olympischen Spielen nach Berlin mitgenommen, wo er in allen vier Partien der Österreicher als rechter Verbinder zum Einsatz kam und gegen Ägypten und Polen auch je ein Tor erzielte. Sein letztes Spiel für die Amateur-Nationalmannschaft war des Finalspiel gegen Italien, in dem er mit seiner Mannschaft nur knapp mit 1:2 in der Verlängerung unterlag.
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Sein Debut in der Amateur-Nationalmannschaft damals eine offizielle Auswahl des ÖFB feierte er am [[26. Juni]] [[1932]] in Pardubitz (Pardubice) gegen die Tschechoslowakei noch als Spieler der Admira. Von Trainer James Hogan wurde er, neben seinen Vereinskollegen [[Karl Kainberger|Karl]] und [[Edi Kainberger]] sowie [[Ernst Bacher]], [[1936]] zu den Olympischen Spielen nach Berlin mitgenommen, wo er in allen vier Partien der Österreicher als rechter Verbinder zum Einsatz kam und gegen Ägypten und Polen auch je ein Tor erzielte. Sein letztes Spiel für die Amateur-Nationalmannschaft war des Finalspiel gegen Italien, in dem er mit seiner Mannschaft nur knapp mit 1:2 in der Verlängerung unterlag.
    
Insgesamt bestritt Laudon für die Amateur-Nationalmannschaft sechs Einsätze, davon fünf als Spieler des SAK 1914.  
 
Insgesamt bestritt Laudon für die Amateur-Nationalmannschaft sechs Einsätze, davon fünf als Spieler des SAK 1914.  
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