| Zeile 7: |
Zeile 7: |
| | ==Etymologisches== | | ==Etymologisches== |
| | Obwohl das Gebiet wahrscheinlich auch in römischer Zeit unbesiedelt blieb, wird der Name Sausal vom lateinischen ''Solva silva'', das bedeutet ''Sulmwald'', hergeleitet. | | Obwohl das Gebiet wahrscheinlich auch in römischer Zeit unbesiedelt blieb, wird der Name Sausal vom lateinischen ''Solva silva'', das bedeutet ''Sulmwald'', hergeleitet. |
| | + | |
| | ==Geschichte und Salzburgbezug== | | ==Geschichte und Salzburgbezug== |
| − | Um 970 gab Kaiser Otto der I. das Gebiet zwischen Sulm und Laßnitz dem Erzbistum Salzburg als Lehen. Der Sausal gehörte ab dann zu den [[Auswärtige Herrschaften|Auswärtigen Herrschaften]] des [[Erzbistum Salzburg]]. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem die Bezeichnung Sausal erstmals in einer Urkunde verwendet wird. Der bis dahin eher menschenleere Landstrich – es liegen so gut wie keine archäologischen Funde aus früherer Zeit vor - wurde nun von „Deutschen Bauern“ besiedelt. Diese rodeten das Waldland und brachten in der Folge auch den Weinbau, der bis heute hier betrieben wird, in den Sausal. Mittlerweile spielen neben dem Weinbau auch Obst- und Kürbiskulturen und vor allem der Fremdenverkehr eine wirtschaftlich wichtige Rolle. | + | Um 970 gab Kaiser Otto der I. das Gebiet zwischen Sulm und Laßnitz dem [[Erzbistum Salzburg]] als Lehen. Der Sausal gehörte ab dann zu den [[Auswärtige Herrschaften|Auswärtigen Herrschaften]] des Erzbistums Salzburg. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem die Bezeichnung Sausal erstmals in einer Urkunde verwendet wird. Der bis dahin eher menschenleere Landstrich – es liegen so gut wie keine archäologischen Funde aus früherer Zeit vor - wurde nun von „Deutschen Bauern“ besiedelt. Diese rodeten das Waldland und brachten in der Folge auch den [[Weinbau]], der bis heute hier betrieben wird, in den Sausal. Mittlerweile spielen neben dem Weinbau auch Obst- und Kürbiskulturen und vor allem der Fremdenverkehr eine wirtschaftlich wichtige Rolle. |
| | | | |
| | Zum Ende der Salzburger Grundherrschaft über den Sausal weiß das Salzburgwiki: ''Die steirischen Staatsherrschaften Landsberg und Thurn sowie Harrachegg (ehem. Pflegamt und Berggericht Sausal) wurden 1811 bzw. 1812 versteigert und von Moriz Graf Fries erworben, der sie 1820 an den Fürsten von Liechtenstein veräußerte.'' | | Zum Ende der Salzburger Grundherrschaft über den Sausal weiß das Salzburgwiki: ''Die steirischen Staatsherrschaften Landsberg und Thurn sowie Harrachegg (ehem. Pflegamt und Berggericht Sausal) wurden 1811 bzw. 1812 versteigert und von Moriz Graf Fries erworben, der sie 1820 an den Fürsten von Liechtenstein veräußerte.'' |
| Zeile 21: |
Zeile 22: |
| | *Informationstafel in Kitzeck | | *Informationstafel in Kitzeck |
| | *zwei Internetquellen, beide abgerufen am 24. Oktober 2014: | | *zwei Internetquellen, beide abgerufen am 24. Oktober 2014: |
| − | *http://www.kitzeck-sausal.at/Chronik.34.0.html | + | **[http://www.kitzeck-sausal.at/Chronik.34.0.html www.kitzeck-sausal.at ] |
| − | *http://www.felberjoergl.at/der_sausal/sausal_index.html | + | **[http://www.felberjoergl.at/der_sausal/sausal_index.html www.felberjoergl.at] |
| | *Salzburgwiki: [[Auswärtige Herrschaften]] | | *Salzburgwiki: [[Auswärtige Herrschaften]] |
| | | | |