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| − | Reinhold Tritscher | + | '''Reinhold Tritscher''' (* [[1964]] in [[Saalfelden am Steinernen Meer]]) ist Schauspieler und Regisseur. |
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| − | Reinhold Tritscher, Schauspieler und Regisseur wurde 1964 in Saalfelden geboren. Er besuchte die Höhere Internatsschule des Bundes Saalfelden, wo er erste erfolgreiche Gehversuche im Schülertheater machte.
| + | == Leben == |
| − | 1982 nach bestandener Reifeprüfung, übersiedelte er nach Salzburg, und begann zeitgleich ein Jus Studium und eine Schauspielausbildung an der damaligen Elisabethbühne/heute Schauspielhaus in Salzburg bei Georges Ourth. | + | Er besuchte die Höhere Internatsschule des Bundes in Saalfelden am Steinernen Meer, wo er erste erfolgreiche Gehversuche im Schülertheater machte. 1982 nach bestandener Reifeprüfung, übersiedelte er nach [[Salzburg]], und begann zeitgleich ein Jus-Studium und eine Schauspielausbildung an der damaligen [[Elisabethbühne]], heute [[Schauspielhaus]] in Salzburg bei Georges Ourth. |
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| − | Von 1982 -1991 war Reinhold Tritscher nach bestandenem Schauspieldiplom als Regisseur und Schauspieler, fallweise auch als Bühnenbildner an der Elisabethbühne/Schauspielhaus Salzburg beschäftigt. Die letzten drei Jahre bereitete er als Vorstandsmitglied und Technischer Leiter die Übersiedlung in den Petersbrunnhof vor. | + | Von 1982 bis 1991 war Reinhold Tritscher nach bestandenem Schauspieldiplom als Regisseur und Schauspieler, fallweise auch als Bühnenbildner an der Elisabethbühne - Schauspielhaus Salzburg beschäftigt. Die letzten drei Jahre bereitete er als Vorstandsmitglied und Technischer Leiter die Übersiedlung in den [[Petersbrunnhof]] vor. |
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| − | 1992 gab er ein kurzes Intermezzo als Behindertenbetreuer im Salzburger Konradinum und begann eine dreijährige Ausbildung in Postural Integration(Körpertherapie-Ende 94 abgeschl.) mit dem Ziel diese Art der Körperarbeit für das Theater zu nutzen; | + | 1992 gab er ein kurzes Intermezzo als Behindertenbetreuer im Salzburger [[Konradinum]] und begann eine dreijährige Ausbildung in Postural Integration (Körpertherapie, Ende 1994 abgeschlossen) mit dem Ziel diese Art der Körperarbeit für das Theater zu nutzen; |
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| − | Von 1991-1993 folgten die ersten Projekte als freier Regisseur und Schauspieler | + | Von 1991 bis 1993 folgten die ersten Projekte als freier Regisseur und Schauspieler |
| − | -Iphigenie in Rauris von Peter Blaikner, Hiob in einer Fassung von Wolfgang Schröter,
| + | : ''Iphigenie'' in [[Rauris]] von [[Peter Blaikner]], ''Hiob'' in einer Fassung von Wolfgang Schröter, |
| − | „Ein Hungerkünstler“ nach einer Erzählung von Franz Kafka | + | : „Ein Hungerkünstler“ nach einer Erzählung von Franz Kafka |
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| − | 1993 gründete er das erste freie Ensemble und begann gemeinsam mit Georg Daxner mit der Wiederbelebung des Salzburger Volksgartens als Spielstätte für außergewöhnliche Kunstprojekte. Er inszenierte und organisierte "Das Lächeln am Fuße der Leiter" nach einer Erzählung von Henry Miller und veranstaltete im Circuszelt eines 14 tägiges Festival freier Gruppen. | + | 1993 gründete er das erste freie Ensemble und begann gemeinsam mit [[Georg Daxner]] mit der Wiederbelebung des Salzburger [[Volksgarten]]s als Spielstätte für außergewöhnliche Kunstprojekte. Er inszenierte und organisierte "Das Lächeln am Fuße der Leiter" nach einer Erzählung von Henry Miller und veranstaltete im Circuszelt eines 14-ägiges Festival freier Gruppen. Danach folgte Inszenierung und Tournee der "Flüchtlingsgespräche" nach einem Text von [[Bertolt Brecht]]. |
| − | Danach folgte Inszenierung und Tournee der "Flüchtlingsgespräche" nach einem Text von Bertolt Brecht
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| − | Er wirkte als Darsteller in zahlreichen Filmen mit unter der Regie von Wolfram Paulus, Peter Patzak, Wolfgang Glück, u.a. kleinere Rollen in diversen Serien (Bulle von Tölz, Stockinger,....) | + | Er wirkte als Darsteller in zahlreichen Filmen mit unter der Regie von [[Wolfram Paulus]], Peter Patzak, Wolfgang Glück, u.a. kleinere Rollen in diversen Serien (Bulle von Tölz, Stockinger, u.a.) |
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| | Aus familiären Gründen, er ist Vater von 2 Söhnen, beschloss er hauptsächlich in Salzburg zu leben und zu arbeiten. | | Aus familiären Gründen, er ist Vater von 2 Söhnen, beschloss er hauptsächlich in Salzburg zu leben und zu arbeiten. |
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| − | Die Sommermonate nutzte er für Inspiziententätigkeit bei den Salzburger Festspielen | + | Die Sommermonate nutzte er für Inspiziententätigkeit bei den [[Salzburger Festspiele]]n mit Deborah Warner, Heribert Wernicke, Peter Stein, Luca Ronconi mit dem Ziel, deren Regiearbeit zu studieren und den Umgang mit größeren Apparaten in zentraler Position zu erlernen |
| − | mit Deborah Warner, Heribert Wernicke, Peter Stein, Luca Ronconi mit dem Ziel, deren Regiearbeit zu studieren und den Umgang mit größeren Apparaten in zentraler Position zu erlernen | |
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| − | Er wirkte bei Theaterworkshops mit Gehörlosen bei Herbert Gantschacher mit und beschäftigte sich | + | Er wirkte bei Theaterworkshops mit Gehörlosen bei Herbert Gantschacher mit und beschäftigte sich seit November 1995 mit Psychodrama als Co-Leiter einer Psychodramagruppe in der [[Christian Doppler Klinik]] Salzburg. |
| − | seit November 1995 mit Psychodrama als Co-Leiter einer Psychodramagruppe in der Christian Doppler Klinik Salzburg. | |
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| − | Er leitete seitdem zahlreiche Theaterworkshops mit Menschen mit und ohne Behinderung (Saalfelden, Hallein, Mauerkirchen; Hollersbach, Salzburg.......) über jeweils mehrere Jahre. | + | Er leitete seitdem zahlreiche Theaterworkshops mit Menschen mit und ohne Behinderung (Saalfelden am Steinernen Meer, [[Hallein]], Mauerkirchen, [[Hollersbach]], Salzburg u.a.) über jeweils mehrere Jahre. |
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| − | 1997/98 bearbeitete er "Nie wieder Arbeit" zu einem Theaterstück nach einem Text von Reinhard P. Gruber. | + | 1997/98 bearbeitete er "Nie wieder Arbeit" zu einem Theaterstück nach einem Text von Reinhard P. Gruber. Nach einigen Gastengagements am [[Salzburger Landestheater]], an der Elisabethbühne Salzburg und reiste er mit „Nie wieder Arbeit“ durch Österreich, unter anderem in die Heimatgemeinde des begeisterten Autors. |
| − | Nach einigen Gastengagements am Salzburger Landestheater, an der Elisabethbühne Salzburg und reiste er mit „Nie wieder Arbeit“ durch Österreich, unter anderem in die Heimatgemeinde des begeisterten Autors. | |
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