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Dann gerieten Höhle und Bericht in Vergessenheit, bis  [[Alexander von Mörk]], Begründer der [[Salzburger Höhlenforschung]], zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s die Bedeutung von Posselts Aufzeichnungen erkannte und wieder publizierte. Nach mehreren Erkundungen durch von Mörk folgten  in den [[1920er]] Jahren weitere Forscher. Unter ihnen [[Walter Freiherr von Czoernig-Czernhausen]]. Die ersten einfachen Steiganlagen, um den Höhleneingang zu erreichen wurden bereits [[1920]] angelegt, ebenso die "alte Forscherhütte" am Achselkopf. Die Nachricht dieses Naturwunders verbreitete sich rasch und es setzte die Nachfrage zur Besichtigung der Höhle ein. Die Besucherzahl stieg stetig, was [[1921]] zur Folge hatte, dass  ein Fußweg von [[Werfen]] nach [[Tenneck]] gebaut und [[1924]] die durchgehende Begehung der bislang erforschten Eishöhle fertig gestellt war. Ein Jahr später entstand neben der alten Forscherhütte ein großes Schutzhaus. Sie wurde nach [[Friedrich Oedl]] benannt, der viel  zur Erschließung der Eisriesenwelt beigetragen hatte.  
 
Dann gerieten Höhle und Bericht in Vergessenheit, bis  [[Alexander von Mörk]], Begründer der [[Salzburger Höhlenforschung]], zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s die Bedeutung von Posselts Aufzeichnungen erkannte und wieder publizierte. Nach mehreren Erkundungen durch von Mörk folgten  in den [[1920er]] Jahren weitere Forscher. Unter ihnen [[Walter Freiherr von Czoernig-Czernhausen]]. Die ersten einfachen Steiganlagen, um den Höhleneingang zu erreichen wurden bereits [[1920]] angelegt, ebenso die "alte Forscherhütte" am Achselkopf. Die Nachricht dieses Naturwunders verbreitete sich rasch und es setzte die Nachfrage zur Besichtigung der Höhle ein. Die Besucherzahl stieg stetig, was [[1921]] zur Folge hatte, dass  ein Fußweg von [[Werfen]] nach [[Tenneck]] gebaut und [[1924]] die durchgehende Begehung der bislang erforschten Eishöhle fertig gestellt war. Ein Jahr später entstand neben der alten Forscherhütte ein großes Schutzhaus. Sie wurde nach [[Friedrich Oedl]] benannt, der viel  zur Erschließung der Eisriesenwelt beigetragen hatte.  
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Erst [[1953]] eröffneten dann die Betreiber der Eishöhle die damals noch einspurige, geschotterte Straße von Werfen zum Parkplatz, von wo aus man immer noch zu Fuß zum Höhleneingang aufsteigen musste. Erst [[1955]] konnten Besucher anstellte des steilen Aufstiegs zur Höhle die Seilbahn benutzen.  
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Erst [[1953]] eröffneten dann die Betreiber der Eishöhle die damals noch einspurige, geschotterte Straße von Werfen zum Parkplatz, von wo aus man immer noch zu Fuß zum Höhleneingang aufsteigen musste. Erst [[1955]] konnten Besucher anstellte des steilen Aufstiegs zur Höhle die [[Eisriesenwelt Seilbahn]] benutzen.  
    
Die Eisriesenwelt in [[Werfen]] war stets im Grundeigentum der [[Österreichischen Bundesforste]]. Der [[Salzburger Verein für Höhlenkunde]] vereinbarte mit den Bundesforsten zunächst eine Pacht, die nach Gründung der Eisriesenwelt-Gesellschaft im Jahre [[1928]] einem langfristig geschlossenen Vertrag führte. Noch heute erhalten die Österreichischen Bundesforste einen Teil der Eintrittsgebühren.
 
Die Eisriesenwelt in [[Werfen]] war stets im Grundeigentum der [[Österreichischen Bundesforste]]. Der [[Salzburger Verein für Höhlenkunde]] vereinbarte mit den Bundesforsten zunächst eine Pacht, die nach Gründung der Eisriesenwelt-Gesellschaft im Jahre [[1928]] einem langfristig geschlossenen Vertrag führte. Noch heute erhalten die Österreichischen Bundesforste einen Teil der Eintrittsgebühren.

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