Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
ergänzt
Zeile 36: Zeile 36:  
| 2008|| 201,2 Mio. Euro|| 41,4 Mio Euro|| ||  
 
| 2008|| 201,2 Mio. Euro|| 41,4 Mio Euro|| ||  
 
|-
 
|-
| 2009|| 196,8 Mio. Euro|| 24.4 Mio Euro|| ||  
+
| 2009|| 196,9 Mio. Euro|| 24.4 Mio Euro|| ||  
 
|-
 
|-
| 2010|| || || 456 Mio. Euro ||  
+
| 2010|| 189,0 || || 456 Mio. Euro ||  
 
|-
 
|-
| 2011|| || || ||  
+
| 2011|| 177,1|| || ||
 +
|-
 +
| 2012|| 159,0|| || ||
 +
|-
 +
| 2013|| 145,2|| || ||
 +
|-
 +
| 2014|| 138,7|| || ||
 +
|-
 +
| 2015|| 134,3|| || ||  
 
|}
 
|}
 
== Bilanz 2010 ==
 
== Bilanz 2010 ==
Zeile 88: Zeile 96:  
== Bauprojekte 2013 ==
 
== Bauprojekte 2013 ==
 
* Die Pflasterung in der Linzer Gasse wird vom ehemaligen Centralkino bis zum [[Platzl]] vollendet; Gesamtsanierungskosten: 2,2 Millionen Euro, von denen 300.000 Euro von einem privaten Investor übernommen werden;  
 
* Die Pflasterung in der Linzer Gasse wird vom ehemaligen Centralkino bis zum [[Platzl]] vollendet; Gesamtsanierungskosten: 2,2 Millionen Euro, von denen 300.000 Euro von einem privaten Investor übernommen werden;  
 +
 +
== 2014: „Stadt ist de facto schuldenfrei“ ==
 +
Anfang Oktober 2014 legte [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] das Budget für 2015 vor. Kanal- und Müllgebühr bleiben gleich.
 +
 +
„Die Stadt ist de facto schuldenfrei.“ So kommentierte Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) am Freitag den Budgetentwurf für das kommende Jahr. Zwar weist der Haushaltsvoranschlag für 2015 noch immer 134 Millionen Euro an Schulden aus. Dem stehen aber Rücklagen von mehr als 100 Millionen Euro gegenüber, was unterm Strich also fast eine Null ergibt.
 +
 +
„Ein bisschen stolz macht mich das schon“, sagt Schaden und verweist darauf, dass die Stadt bei der Pro-Kopf-Verschuldung hinter Innsbruck unter allen Landeshauptstädten auf dem zweiten Platz zu liegen kommt. Mit etwas weniger als 1000 Euro steht jede Salzburgerin und jeder Salzburger damit theoretisch in der Kreide.
 +
 +
Seit 2008 ist der Schuldenstand der Stadt jedes Jahr gesunken. Im Land verläuft die Schuldenkurve genau umgekehrt, die Verbindlichkeiten haben sich nahezu verdreifacht – auf 1,28 Mrd. Euro 2013.
 +
 +
Hauptfaktor für den erfolgreichen Budgetkurs der Landeshauptstadt sei die Verwaltungsreform vor einigen Jahren gewesen, meint Schaden. Damals wurden 190 Planstellen in der Stadtverwaltung abgebaut. „Dadurch ersparen wir uns zehn Millionen Euro jährlich.“
 +
 +
Und so könne es sich die Landeshauptstadt auch leisten, die Gebühren für Kanal und Abfallentsorgung im dritten Jahr in Folge nicht zu erhöhen. Alle anderen Gebühren würden nur um die Inflationsrate erhöht.
 +
 +
Kommendes Jahr will die Stadt unter anderem in die Generalsa nierung der Seniorenheime (rund 9,5 Mill. Euro) investieren, in Kanalsanierungen (4 Mill.), Wohnungssanierungen (4,5 Mill.), in Sportanlagen (3,7 Mill.) und Straßenbauten (4,4 Mill.). Insgesamt sind im außerordentlichen Haushalt knapp 47 Mill. Euro für Investitionen vorgesehen. 15 davon kommen aus Rücklagen und fünf weitere aus dem ordentlichen Haushalt. Nur rund die Hälfte muss mit Darlehen finanziert werden. Der Schuldendienst beträgt 23 Mill. Euro, die Schuldendienstquote 4,9 Prozent des Budgets.
 +
 +
Nicht im Budget enthalten sind die Kosten für den Neubau des Paracelsusbads. „Dafür haben wir 55 Mill. Euro in den Rücklagen. Wir stemmen das Ding also“, sagt Schaden. Die neuerliche Jurysitzung zur Kür eines Architektenentwurfs ist kommende Woche, nachdem das Siegerprojekt wegen technischer Unmachbarkeit ausgeschieden war.
 +
 +
Beschlossen wird das Budget am 10. November im Stadtsenat und einen Monat später im Gemeinderat.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
*{{Quelle SN|11. Jänner und 30. Mai 2011}}
+
*{{Quelle SN|11. Jänner, 30. Mai 2011, 4. Oktober 2014}}
 
*{{Quelle SW-SN|18. März 2011}}
 
*{{Quelle SW-SN|18. März 2011}}
    
[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]

Navigationsmenü