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Ein Entwurf für das Kaisergrab am Falkenstein, mit allegorischen Darstellungen liegt im Museum Ferdinandeum Innsbruck.  
 
Ein Entwurf für das Kaisergrab am Falkenstein, mit allegorischen Darstellungen liegt im Museum Ferdinandeum Innsbruck.  
Das [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte um [[1506]] zu den vornehmsten und wohlhabendsten Bistümern. Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] – [[1519]]) war ein Finanzgenie, tilgte die Schulden seiner Vorgänger, sanierte das Münzwesen und war ein geachteter, sehr sparsamer, frommer und reicher Mann, der aus dem [[Bergbau|Berg-], [[Salzbergbau|Salz-]] und [[Goldbergbau]] großen wirtschaftlichen Nutzen schlug.
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Das [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte um [[1506]] zu den vornehmsten und wohlhabendsten Bistümern. Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] – [[1519]]) war ein Finanzgenie, tilgte die Schulden seiner Vorgänger, sanierte das Münzwesen und war ein geachteter, sehr sparsamer, frommer und reicher Mann, der aus dem [[Bergbau|Berg-]], [[Salzbergbau|Salz-]] und [[Goldbergbau]] großen wirtschaftlichen Nutzen schlug.
    
Ende November [[1506]] weilte der Salzburger Erzbischof Leonhard von Keutschach zusammen mit Kaiser Maximilian I. mehrere Tage als Gast bei Abt Wolfgang Haberl in Mondsee. Kaiser Maximilian hatte eine besonders herzliche Beziehung, Wertschätzung und großes Vertrauen zum Abt von Mondsee, den er auch als Beichtvater nur „''seinen Mönch zu nennen pflegte''“.
 
Ende November [[1506]] weilte der Salzburger Erzbischof Leonhard von Keutschach zusammen mit Kaiser Maximilian I. mehrere Tage als Gast bei Abt Wolfgang Haberl in Mondsee. Kaiser Maximilian hatte eine besonders herzliche Beziehung, Wertschätzung und großes Vertrauen zum Abt von Mondsee, den er auch als Beichtvater nur „''seinen Mönch zu nennen pflegte''“.
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Diese große Beliebtheit St.Wolfgangs war den Salzburgern schon lange ein Dorn im Auge. Der [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Kirchenfürst]] wäre ständig daran erinnert worden, dass Grund und Boden für das Grabmal am Falkenstein in der Nähe von Salzburg nur ein Pfand in seiner Hand ist und bei Rückzahlung der Pfandsumme wieder dem Habsburgerreich eingegliedert werden könnte.
 
Diese große Beliebtheit St.Wolfgangs war den Salzburgern schon lange ein Dorn im Auge. Der [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Kirchenfürst]] wäre ständig daran erinnert worden, dass Grund und Boden für das Grabmal am Falkenstein in der Nähe von Salzburg nur ein Pfand in seiner Hand ist und bei Rückzahlung der Pfandsumme wieder dem Habsburgerreich eingegliedert werden könnte.
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In Predigten wetterten die Salzburger Kleriker von der Kanzel:“''...die Salzburger würden wohl nach St. Wolfgang wallfahrten, von ihren eigenen Heiligen, Rupert und Virgil, wüssten sie aber nichts...''“  
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In Predigten wetterten die Salzburger Kleriker von der Kanzel:“''...die Salzburger würden wohl nach St. Wolfgang wallfahrten, von ihren eigenen Heiligen, [[Rupert von Worms|Rupert]] und [[Virgil]], wüssten sie aber nichts...''“  
    
Das Wappen des Abtes Wolfgang Haberl mit den Anfangsbuchstaben seines Wahlspruches ''AMAD Auxilium meum a Domino'' - „Alle Hilfe kommt vom Herrn" ziert den Pilgerbrunnen <!---wo??????---> und ist im heutigen Schloss <!---welches????---> dem ehemaligen Priorat neben der Kirche erhalten.
 
Das Wappen des Abtes Wolfgang Haberl mit den Anfangsbuchstaben seines Wahlspruches ''AMAD Auxilium meum a Domino'' - „Alle Hilfe kommt vom Herrn" ziert den Pilgerbrunnen <!---wo??????---> und ist im heutigen Schloss <!---welches????---> dem ehemaligen Priorat neben der Kirche erhalten.

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