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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die neue Kapelle entwickelte sich bald zu einem [[Wallfahrt]]sort, sodass sie um [[1707]] zur Wallfahrtskirche ausgbaut wurde. Im [[18. Jahrhundert]] kamen dann jährlich an die 30 000 Pilger zu derselben. In einem Mirakelbuch sind alle Wunder, die sich auf die Fürbitte Mariens ereignet haben, eingetragen.
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Die neue Kapelle entwickelte sich bald zu einem [[Wallfahrt]]sort, sodass sie um [[1707]] zur Wallfahrtskirche ausgebaut wurde. Im [[18. Jahrhundert]] kamen dann jährlich an die 30 000 Pilger zu derselben. In einem Mirakelbuch sind alle Wunder, die sich auf die Fürbitte Mariens ereignet haben, eingetragen.
    
Die letzten Erweiterungsbauten nahm man Mitte des [[18. Jahrhundert]]s vor, [[1764]] weihte [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund]] die Kirche persönlich neu ein.<ref>[[Johannes Neuhardt]]: ''Wallfahrten im Erzbistum Salzburg'', München und Zürich 1982, S. 118.</ref> Hofbauverwalter [[Wolfgang Hagenauer]] untersuchte 1782 das ''Vicariats-Gotteshaus Embach '' und die Wallfahrtskirche Maria Elend, die abermals hätte erweitert werden sollen. Dabei stellte er gravierende Mängel am Bau fest: es floss Wasser durch den Bau, man hatte schon einen Ablauf-Kanal durch die Kirche gegraben, durch die Hanglage bedingt war Feuchtigkeit ins Mauerwerk eingedrungen und hatte die Steine mürbe gemacht etc.<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Pfarrarchiv Embach, Karton Nr. 3, ''Bausachen, Kostenvoranschläge '' (Salzburg, 20. November 1782)</ref> Vermutlich waren die Baufälligkeit der Wallfahrtskirche und die zugleich vorgebrachten Sanierungspläne zur [[Embach|Embacher]] Kirche der willkommene Anlass für Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus]], erstere abtragen zu lassen. Im Gegensatz dazu ließ er die Vikariatskirche von Embach sanieren und erweitern und erlaubte danach die Aufstellung des Gnadenbildes in derselben.<ref>AES: Kasten 9, Fach 93, Faszikel 10 (Teil1), betreffend Embach/Maria Elend (Salzburg, 30. Juli 1783).</ref>
 
Die letzten Erweiterungsbauten nahm man Mitte des [[18. Jahrhundert]]s vor, [[1764]] weihte [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund]] die Kirche persönlich neu ein.<ref>[[Johannes Neuhardt]]: ''Wallfahrten im Erzbistum Salzburg'', München und Zürich 1982, S. 118.</ref> Hofbauverwalter [[Wolfgang Hagenauer]] untersuchte 1782 das ''Vicariats-Gotteshaus Embach '' und die Wallfahrtskirche Maria Elend, die abermals hätte erweitert werden sollen. Dabei stellte er gravierende Mängel am Bau fest: es floss Wasser durch den Bau, man hatte schon einen Ablauf-Kanal durch die Kirche gegraben, durch die Hanglage bedingt war Feuchtigkeit ins Mauerwerk eingedrungen und hatte die Steine mürbe gemacht etc.<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: Pfarrarchiv Embach, Karton Nr. 3, ''Bausachen, Kostenvoranschläge '' (Salzburg, 20. November 1782)</ref> Vermutlich waren die Baufälligkeit der Wallfahrtskirche und die zugleich vorgebrachten Sanierungspläne zur [[Embach|Embacher]] Kirche der willkommene Anlass für Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus]], erstere abtragen zu lassen. Im Gegensatz dazu ließ er die Vikariatskirche von Embach sanieren und erweitern und erlaubte danach die Aufstellung des Gnadenbildes in derselben.<ref>AES: Kasten 9, Fach 93, Faszikel 10 (Teil1), betreffend Embach/Maria Elend (Salzburg, 30. Juli 1783).</ref>

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