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== Allgemeine Daten ==
 
== Allgemeine Daten ==
Sie beginnt beim Knoten Salzburg (Walserbergdreieck) und endet beim Knoten Villach. Die Gesamtlänge beträgt 192,7 Kilometer, davon verlaufen 23,8 Kilometer in den insgesamt zwölf Tunnels. Etwa 108 Kilometer befinden sich im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]. Die längsten Tunnels sind der [[Tauerntunnel]] mit 6 765 Metern (erste Röhre) und der [[Katschbergtunnel]] mit 5 898 Metern (zweite Röhre), durch den die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten verläuft. Die Tunnels sind Mautstrecken. Die Tauernautobahn ist zweispurig je Fahrtrichtung befahrbar.
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Sie beginnt beim Knoten Salzburg ([[Walserberg-Dreieck]]) und endet beim Knoten Villach. Die Gesamtlänge beträgt 192,7 Kilometer, davon verlaufen 23,8 Kilometer in den insgesamt zwölf Tunnels. Etwa 108 Kilometer befinden sich im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]. Die längsten Tunnels sind der [[Tauerntunnel]] mit 6 765 Metern (erste Röhre) und der [[Katschbergtunnel]] mit 5 898 Metern (zweite Röhre), durch den die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten verläuft. Die Tunnels sind Mautstrecken. Die Tauernautobahn ist zweispurig je Fahrtrichtung befahrbar.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Die Bauarbeiten begannen bereits [[1939]]. Lediglich der kurze Abschnitt vom Knoten Salzburg über den [[Anschlussstelle Salzburg Süd]] bis zur späteren Überführung der [[Salzburgerstraße]] zwischen [[Anif]] und [[Niederalm]], wo sie in diese einmündete, wurde noch während der [[NS]]-Zeit fertig gestellt. Der Anschluss Salzburg Süd stellte die kürzeste Verbindung zwischen der Autobahn und dem [[Obersalzberg]] bei [[Berchtesgaden]] her. Die Unterbau war allerdings noch bis zur [[Salzach]] weitergeführt worden. Alle anderen Arbeiten blieben in frühem Stadium stecken. Erste Pläne für einen vierspurigen Ausbau gab es allerdings auch schon sehr bald, nämlich [[1941]].  
 
Die Bauarbeiten begannen bereits [[1939]]. Lediglich der kurze Abschnitt vom Knoten Salzburg über den [[Anschlussstelle Salzburg Süd]] bis zur späteren Überführung der [[Salzburgerstraße]] zwischen [[Anif]] und [[Niederalm]], wo sie in diese einmündete, wurde noch während der [[NS]]-Zeit fertig gestellt. Der Anschluss Salzburg Süd stellte die kürzeste Verbindung zwischen der Autobahn und dem [[Obersalzberg]] bei [[Berchtesgaden]] her. Die Unterbau war allerdings noch bis zur [[Salzach]] weitergeführt worden. Alle anderen Arbeiten blieben in frühem Stadium stecken. Erste Pläne für einen vierspurigen Ausbau gab es allerdings auch schon sehr bald, nämlich [[1941]].  
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Ende der [[1950er]] Jahre wurde eine Nord-Süd-Autobahn wieder ein Thema. Der Salzburger Rechtsanwalt [[Hans Freyborn]] engagierte sich für den Bau und gründete dafür [[1964]] eine Studiengesellschaft. Eine Entschließung des Nationalrats leitete [[1966]] konkrete Schritte ein. Mit einer Bundesstraßen-Gesetzesnovelle wurde die Strecke [[1968]] offiziell zur Autobahn, [[1969]] begannen die Bauarbeiten an den beiden großen Tunnelabschnitten.  Am [[21. Dezember]] [[1974]] wurde der Katschbergtunnel für den Verkehr freigegeben, am [[21. Juni]] [[1975]] der 44 Kilometer lange Abschnitt von [[Eben im Pongau]] bis [[St. Michael im Lungau]]. [[1980]] wurde der Abschnitt im Kärntner Liesertal fertiggestellt.
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Ende der [[1950er]] Jahre wurde eine Nord-Süd-Autobahn wieder ein Thema. Der Salzburger Rechtsanwalt [[Hans Freyborn]] engagierte sich für den Bau und gründete dafür [[1964]] eine Studiengesellschaft. Eine Entschließung des Nationalrats leitete [[1966]] konkrete Schritte ein. Mit einer Bundesstraßen-Gesetzesnovelle wurde die Strecke [[1968]] offiziell zur Autobahn, [[1969]] begannen die Bauarbeiten an den beiden großen Tunnelabschnitten.  Am [[21. Dezember]] [[1974]] wurde der Katschbergtunnel für den Verkehr freigegeben, am [[21. Juni]] [[1975]] der 44 Kilometer lange Abschnitt von [[Eben im Pongau]] bis [[Sankt Michael im Lungau]]. [[1980]] wurde der Abschnitt im Kärntner Liesertal fertiggestellt.
    
=== Zweite Tunnelröhren ===
 
=== Zweite Tunnelröhren ===

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