| | Die ursprüngliche [[Disposition (Orgel)|Disposition]] ist nicht überliefert. Sie dürfte aber folgende Register aufgewiesen haben: Copel 8', Prinzipal 4', Flöte 4', Quint 2 2/3', Superoktav 2', Mixtur 1'. Das Pedal war vermutlich nur angehängt, da zum Instrument ein extra Kontrabass angeschafft wurde. Das [[Klaviatur|Manual]] hatte einen Umfang von C–c’’’ mit kurzer großer Oktav (45 Tasten und Töne), das [[Pedal (Orgel)|Pedal]] von C–gis ebenso (16 Tasten, auf Taste g klingt gis). Über der Orgel war das Zifferblatt einer Uhr angebracht.<ref> ''Das Nonnthal''. In: Lorenz Hübner: ''Beschreibung der hochfürstlich- erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte''. Erster Band. Topographie. Nebst 2 Kupfertafeln. Im Verlage des Verfassers (''Gedruckt bey F. X. Oberer''), Salzburg: 1792, S. 413 und 416.</ref> | | Die ursprüngliche [[Disposition (Orgel)|Disposition]] ist nicht überliefert. Sie dürfte aber folgende Register aufgewiesen haben: Copel 8', Prinzipal 4', Flöte 4', Quint 2 2/3', Superoktav 2', Mixtur 1'. Das Pedal war vermutlich nur angehängt, da zum Instrument ein extra Kontrabass angeschafft wurde. Das [[Klaviatur|Manual]] hatte einen Umfang von C–c’’’ mit kurzer großer Oktav (45 Tasten und Töne), das [[Pedal (Orgel)|Pedal]] von C–gis ebenso (16 Tasten, auf Taste g klingt gis). Über der Orgel war das Zifferblatt einer Uhr angebracht.<ref> ''Das Nonnthal''. In: Lorenz Hübner: ''Beschreibung der hochfürstlich- erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte''. Erster Band. Topographie. Nebst 2 Kupfertafeln. Im Verlage des Verfassers (''Gedruckt bey F. X. Oberer''), Salzburg: 1792, S. 413 und 416.</ref> |
| − | Die Orgel in der Wallfahrtskirche [[Maria Kirchental]] wurde von [[Johann Christoph Egedacher d. Ä.]] 1717 nach dem gleichen, erhaltenen Entwurf seines Vaters errichtet, hatte allerdings ein Pedalregister: Subbass 16'. | + | Die Orgel in der Wallfahrtskirche [[Maria Kirchental]] wurde von [[Johann Christoph Egedacher]] 1717 nach dem gleichen, erhaltenen Entwurf seines Vaters errichtet, hatte allerdings ein Pedalregister: Subbass 16'. |
| | 1848 gestaltete der Salzburger Orgelbauer [[Ludwig Mooser]] (* 1807, † 1881) die Orgel um. Er erhöhte die Orgel, indem er einen 95 cm hohen Mittelteil für einen Spielschrank einfügte. Vermutlich musste infolgedessen die Uhr über dem Instrument entfernt werden. | | 1848 gestaltete der Salzburger Orgelbauer [[Ludwig Mooser]] (* 1807, † 1881) die Orgel um. Er erhöhte die Orgel, indem er einen 95 cm hohen Mittelteil für einen Spielschrank einfügte. Vermutlich musste infolgedessen die Uhr über dem Instrument entfernt werden. |