| − | Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage an zwei [[Saumweg]]en ins Gebirge entwickelte sich im Ortsteil Karlstein seit der frühen [[Bronzezeit]] ein metallurgisches Zentrum. Dort wurde vor allem Kupfer vom [[Mitterberg (Pongau)|Mitterberg]] bei [[Bischofshofen]] verarbeitet. Die Solequellen waren zwar bekannt, aber eine Salzgewinnung ist nicht nachgewiesen. | + | Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage an zwei [[Saumweg]]en ins Gebirge entwickelte sich im Ortsteil [[Karlstein]] seit der frühen [[Bronzezeit]] ein metallurgisches Zentrum. Dort wurde vor allem Kupfer vom [[Mitterberg (Pongau)|Mitterberg]] bei [[Bischofshofen]] verarbeitet. Die Solequellen waren zwar bekannt, aber eine Salzgewinnung ist nicht nachgewiesen. |
| − | Zur [[Römer]]<nowiki>zeit</nowiki> wurden die Solequellen von Reichenhall (von den Römern „Salinas“ genannt), über den lokalen Bedarf hinaus genutzt. Außer den ''Salinas'' gab es im Reichenhaller Becken römische Siedlungen in [[Marzoll]] (villa rustica), Nonn, Gmain ([[Großgmain]]) und am Langacker bei Karlstein. Das Becken gehörte zum Verwaltungsbezirk von [[Iuvavum]] (Salzburg). | + | Zur [[Römer]]<nowiki>zeit</nowiki> wurden die Solequellen von Reichenhall (von den Römern „Salinas“ genannt), über den lokalen Bedarf hinaus genutzt. Außer den ''Salinas'' gab es im Reichenhaller Becken römische Siedlungen in [[Marzoll]] (villa rustica), Nonn, Gmain ([[Großgmain]]) und am Langacker bei [[Karlstein]]. Das Becken gehörte zum Verwaltungsbezirk von [[Iuvavum]] (Salzburg). |