Ernst legte gegenüber den protestantischen Strömungen eine milde Haltung an den Tag und zeigte Verständnis für die Ursachen der Reformation. Allerdings versagte er selbst dabei, die katholische Kirche Salzburgs zu reformieren, obwohl er landständische Landtage mit dem Ziel von Reformen einberief und die Verwaltung straffte. Am [[16. Juli]] [[1554]] resignierte er das Erzstift, da er der Aufforderung des Papstes zum Empfang der Priesterweihe nicht nachkommen wollte. Ab 1556 wechselte er als Landesherr in die Grafschaft Glatz, die damals zum Königreich Böhmen gehörte. Auch hier versuchte er wie in Passau und in Salzburg, durch gegenreformatorische Maßnahmen die Ausbreitung des Protestantismus zu verhindern, allerdings mit wenig Erfolg. Im Dezember 1560 starb er in Glatz und wurde dort bestattet. Im Jahre 1569 wurde er in die Gruft der Wittelsbacher im Liebfrauendom in München überführt. | Ernst legte gegenüber den protestantischen Strömungen eine milde Haltung an den Tag und zeigte Verständnis für die Ursachen der Reformation. Allerdings versagte er selbst dabei, die katholische Kirche Salzburgs zu reformieren, obwohl er landständische Landtage mit dem Ziel von Reformen einberief und die Verwaltung straffte. Am [[16. Juli]] [[1554]] resignierte er das Erzstift, da er der Aufforderung des Papstes zum Empfang der Priesterweihe nicht nachkommen wollte. Ab 1556 wechselte er als Landesherr in die Grafschaft Glatz, die damals zum Königreich Böhmen gehörte. Auch hier versuchte er wie in Passau und in Salzburg, durch gegenreformatorische Maßnahmen die Ausbreitung des Protestantismus zu verhindern, allerdings mit wenig Erfolg. Im Dezember 1560 starb er in Glatz und wurde dort bestattet. Im Jahre 1569 wurde er in die Gruft der Wittelsbacher im Liebfrauendom in München überführt. |