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'''Antonie Canaval''', geb. Beer (* [[8. Oktober]] [[1923]] in India, autonome Provinz Woiwodina; † [[24. August]] [[1975]] in [[Salzburg]]) war Miteigentümerin und Mitherausgeberin der [[Salzburger Nachrichten]].
==Leben==
Selbst auf der Flucht lernte Antonie Canaval ihren späteren Ehemann [[Gustav Canaval]] im Konzentrationslager Dachau kennen und heiratete ihn [[1946]] in [[Freilassing]]. Canaval musste seine Ehefrau damals über die hermetisch abgeriegelte Grenze nach Salzburg schmuggeln. Der Ehe entsprossen vier Kinder, und Antonie Canaval widmete sich mit allen Kräften der Obsorge des Familienhaushaltes.
Als Gustav Canaval am [[26. November]] [[1959]] starb, trat seine Witwe das Erbe als Miteigentümerin in der Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft an.
Am [[9. November]] [[1972]] schlossen Antonie Canaval und Max Dasch im Wissen um ihre gesundheitlichen Probleme einen Gesellschaftsvertrag sowie ein Syndikatsübereinkommen. Darin wurden die Modalitäten festgelegt, sollte ein Gesellschafter seinen Anteil veräußern wollen.
Antonie Canaval erlag am 24. August 1975 um 21.45 Uhr im [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]] einem Krebsleiden.
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten (Karl Heinz Ritschel)