Wie der Zeitungsdokumentation des Historikers [[Siegfried Göllner]] über das Jahr 1938 zu entnehmen ist, wurde den jüdischen Ärzten mit Kassenvertrag bereits am [[1. Juni]] [[1938]] der Kassenvertrag gekündigt. Davon war auch Dr. Herz in Piesendorf betroffen.
Wie der Zeitungsdokumentation des Historikers [[Siegfried Göllner]] über das Jahr 1938 zu entnehmen ist, wurde den jüdischen Ärzten mit Kassenvertrag bereits am [[1. Juni]] [[1938]] der Kassenvertrag gekündigt. Davon war auch Dr. Herz in Piesendorf betroffen.
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Der Zeithistoriker Albert Lichtblau erwähnt in seinem Buch (siehe Quellen) eine „Arisierung“ in der Gemeinde Piesendorf, von der zwei Personen betroffen waren (S. 23). Im Kapitel „Ausblick“ führt er in der Fußnote 598 auf S. 201 unter den aus Salzburg stammenden jüdischen Antragsstellern auf Vermögensrückstellung auch Theodor Herz, Argentinien, an.
==Quellen==
==Quellen==
*[[Josef Lahnsteiner]], [[Oberpinzgau]], 2. Auflage, Eigenverlag, [[Hollersbach]] 1965, S. 658
*[[Josef Lahnsteiner]], [[Oberpinzgau]], 2. Auflage, Eigenverlag, [[Hollersbach]] 1965, S. 658
*[[Lichtblau, Albert|Albert Lichtblau]], „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg, Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich, Band 17/2, Oldenbourg Verlag Wien München 2004,