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Es wurde von seinem Vetter, dem Kriminalrat Franz Kyselak überliefert, dass Kyselak im geselligen Kreis, als man über ewigen Nachruhm und Unsterblichkeit debattiert hatte, gewettet habe, innerhalb von drei Jahren in der Monarchie herumzureisen und seinen Namen überall bekanntzumachen „''ohne ein ungeheures Verbrechen oder eine neue Art von Selbstmord zu begehen''“. Er begann an bemerkenswerten Orten leidenschaftlich mit Pinsel und Farbe zu werken. Bereits nach der halben Frist sprach man ihm den Gewinn der Wette zu<ref>Ebner: Karriere als Namenskritzler, S. 5</ref>. So betätigte er sich in vielen Gegenden der Monarchie und in Bayern und der Name Kyselak an Felsen und Mauern sprach sich schon herum.
 
Es wurde von seinem Vetter, dem Kriminalrat Franz Kyselak überliefert, dass Kyselak im geselligen Kreis, als man über ewigen Nachruhm und Unsterblichkeit debattiert hatte, gewettet habe, innerhalb von drei Jahren in der Monarchie herumzureisen und seinen Namen überall bekanntzumachen „''ohne ein ungeheures Verbrechen oder eine neue Art von Selbstmord zu begehen''“. Er begann an bemerkenswerten Orten leidenschaftlich mit Pinsel und Farbe zu werken. Bereits nach der halben Frist sprach man ihm den Gewinn der Wette zu<ref>Ebner: Karriere als Namenskritzler, S. 5</ref>. So betätigte er sich in vielen Gegenden der Monarchie und in Bayern und der Name Kyselak an Felsen und Mauern sprach sich schon herum.
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In Salzburg z.B. blieb sein „Graffiti“ in den [[Lammeröfen]] und auf dem Weg von Hallein über den Dürrnberg nach Berchtesgaden erhalten. Am bekanntesten ist heute sein Namenszug an einer Torsäule beim Schloss Neuwaldegg in Wien.  
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In Salzburg z.B. blieb sein „Graffiti“ in den [[Lammeröfen]] und auf dem Weg von Hallein über den Dürrnberg nach Berchtesgaden teilweise erhalten. Am bekanntesten ist heute sein Namenszug an einer Torsäule beim Schloss Neuwaldegg in Wien.  
    
Nach seiner Fußreise durch Österreich, die er in seinen Skizzen beschrieben hat unternahm er im Zeitraum von 1825 bis 1829 weitere Reisen, die ihn nach Ungarn, in die Schweiz, nach Italien, Preußen, Sachsen und nach Böhmen und Mähren führten.
 
Nach seiner Fußreise durch Österreich, die er in seinen Skizzen beschrieben hat unternahm er im Zeitraum von 1825 bis 1829 weitere Reisen, die ihn nach Ungarn, in die Schweiz, nach Italien, Preußen, Sachsen und nach Böhmen und Mähren führten.