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In Salzburg z.B. blieb sein „Graffiti“ in den Lammeröfen und auf dem Weg von Hallein über den Dürrnberg nach Berchtesgaden erhalten. Am bekanntesten ist heute sein Namenszug an einer Torsäule beim Schloss Neuwaldegg in Wien.  
 
In Salzburg z.B. blieb sein „Graffiti“ in den Lammeröfen und auf dem Weg von Hallein über den Dürrnberg nach Berchtesgaden erhalten. Am bekanntesten ist heute sein Namenszug an einer Torsäule beim Schloss Neuwaldegg in Wien.  
 
Nach seiner Fußreise durch Österreich, die er in seinen Skizzen beschrieben hat unternahm er im Zeitraum von 1825 -1829 weitere Reisen, die ihn nach Ungarn, in die Schweiz, nach Italien, Preußen, Sachsen und nach Böhmen und Mähren führten.
 
Nach seiner Fußreise durch Österreich, die er in seinen Skizzen beschrieben hat unternahm er im Zeitraum von 1825 -1829 weitere Reisen, die ihn nach Ungarn, in die Schweiz, nach Italien, Preußen, Sachsen und nach Böhmen und Mähren führten.
== Bescherden und Legenden==
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== Beschwerden und Legenden==
 
Im Laufe der Zeit drangen viele Beschwerden von Orten der Monarchie nach Wien, dass es unerträglich sei, dass eine Art Sonderling namens Kyselak überall seinen Namen ohne Genehmigung hinmale. Auch Legenden ranken sich um Kyselaks Reisen. So sollen die Beschwerden sogar zu Kaiser Franz I. (K.1804-1835) gedrungen sein, welcher den Staatsbeamten Kyselak zu sich beordern ließ:
 
Im Laufe der Zeit drangen viele Beschwerden von Orten der Monarchie nach Wien, dass es unerträglich sei, dass eine Art Sonderling namens Kyselak überall seinen Namen ohne Genehmigung hinmale. Auch Legenden ranken sich um Kyselaks Reisen. So sollen die Beschwerden sogar zu Kaiser Franz I. (K.1804-1835) gedrungen sein, welcher den Staatsbeamten Kyselak zu sich beordern ließ:
 
„Er verschandelt mir ja die ganze Monarchie!“ soll sein Vorwurf an den demütig auftretenden „Delinquenten“ gelautet haben. Der Kaiser entließ ihn nicht ohne ihm das Versprechen abzunehmen, in Hinkunft seine Namensmalereien zu unterlassen. Als Kyselak das Audienzzimmer im Rückwärtsgang und sich mehrmals verneigend verlassen hatte, ging der Kaiser zu seinem Teetischchen und fand auf der Glasplatte mit Kreide geschrieben „KYSELAK“.
 
„Er verschandelt mir ja die ganze Monarchie!“ soll sein Vorwurf an den demütig auftretenden „Delinquenten“ gelautet haben. Der Kaiser entließ ihn nicht ohne ihm das Versprechen abzunehmen, in Hinkunft seine Namensmalereien zu unterlassen. Als Kyselak das Audienzzimmer im Rückwärtsgang und sich mehrmals verneigend verlassen hatte, ging der Kaiser zu seinem Teetischchen und fand auf der Glasplatte mit Kreide geschrieben „KYSELAK“.

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