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[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]
 
[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]
Das '''Mozarteumorchester''' ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].
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Das '''Mozarteumorchester''' ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und [[Stadt Salzburg|Stadt]] Salzburg.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.
 
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.
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Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].
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Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft, ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums, unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters (gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]]).
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Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.
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Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, [[Anton Bruckner|Bruckner]] ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.
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Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.
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Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell "Mozarteumorchester", [[Joseph Reiter]] aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.
    
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.
 
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.
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Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.
 
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.
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Mit [[1. September]] [[1994]] war mit Hubert Soudant der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.
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Mit [[1. September]] [[1994]] war mit [[Hubert Soudant]] der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.
    
==Gegenwart==
 
==Gegenwart==
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Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.
 
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.
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[[Vera van Hazebrouck]] war von Oktober [[2009]] bis Jänner [[2014]] geschäftsführende Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg. Mit Februar [[2014]] übernimmt der Kulturmanager [[Thomas Wolfram]], der schon von [[1987]] bis [[1992]] Direktor des Mozarteumorchesters war, interimistisch die Geschäfte.
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Seit [[2014]] fungiert der Kulturmanager [[Thomas Wolfram]] als Direktor des Mozarteumorchesters.
    
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.
 
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.
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Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns ''Armida'' und 2011 Tschaikowskis ''Iolanta'' mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys ''Le Rossignol''. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods ''Roméo et Juliette'' unter Yannick Nézet-Séguin. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper ''Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil'' im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares ''Ein Sommernachtstraum''. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.
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Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns ''Armida'' und 2011 Tschaikowskis ''Iolanta'' mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys ''Le Rossignol''. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods ''Roméo et Juliette'' unter Yannick Nézet-Séguin. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper ''Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil'' im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn-Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares ''Ein Sommernachtstraum''. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.
    
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.
 
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.
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Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.
 
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.
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Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien ''Die Jahreszeiten'' und ''Die Schöpfung'', Berlioz’ ''L’Enfance du Christ'' sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods ''Roméo et Juliette'' mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.
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Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label ''Oehms Classics'' umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien ''Die Jahreszeiten'' und ''Die Schöpfung'', Berlioz’ ''L’Enfance du Christ'' sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods ''Roméo et Juliette'' mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.
    
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.
 
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.
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==Chefdirigenten==
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==Persönlichkeiten==
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===Chefdirigenten===
 
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)
 
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)
 
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)
 
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)
 
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)
 
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)
 
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)
 
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)
* Joseph Reiter (1908 - 1911)
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* [[Joseph Reiter]] (1908 - 1911)
 
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)
 
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)
 
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)
 
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)
 
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)
 
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)
* Willem van Hoogstraten (1939 - 1944)
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* [[Willem van Hoogstraten]] (1939 - 1944)
 
* [[Robert Wagner]] (1946)
 
* [[Robert Wagner]] (1946)
 
* Paul Walter (1949 - 1953)
 
* Paul Walter (1949 - 1953)
* Meinrad von Zallinger (1947 - 1949)
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* [[Meinrad von Zallinger]] (1947 - 1949)
* Ernst Märzendorfer (1953 - 1958)
+
* [[Ernst Märzendorfer]] (1953 - 1958)
* Meinrad von Zallinger (1959)
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* [[Meinrad von Zallinger]] (1959)
 
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)
 
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)
 
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)
 
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)
* Ralph Weikert (1981 - 1984)
+
* [[Ralph Weikert]] (1981 - 1984)
* Hans Graf (1984 - 1994)
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* [[Hans Graf]] (1984 - 1994)
* Hubert Soudant (1994 - 2004)
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* [[Hubert Soudant]] (1994 - 2004)
 
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)
 
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)
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==Namhafte Gastdirigenten==
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===Namhafte Gastdirigenten===
 
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:
 
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:
 
* [[Karl Böhm]]
 
* [[Karl Böhm]]
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* Andris Nelsons
 
* Andris Nelsons
 
* Yannick Nézet-Séguin
 
* Yannick Nézet-Séguin
* Trevor Pinnock
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* [[Trevor Pinnock]]
 
* Edo de Waart
 
* Edo de Waart
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===Direktoren===
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*
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* 1987 – 1992: [[Thomas Wolfram]]
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*
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* 1995 – 2005: [[Erwin Niese]]
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* 2006 – 2009: [[Stefan Rosu]]
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* 2010 – 2014: [[Vera van Hazebrouck]]
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* seit 2014: Thomas Wolfram (nochmals)
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==Rechtlich-organisatorischer Rahmen==
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===Rechtsgrundlage===
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Das Land Salzburg und die Landeshauptstadt Salzburg haben zur Betriebsführung und Finanzierung des Mozarteumorchesters eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Rechtliches Substrat dieser Zusammenarbeit ist ein zwischen Land und Landeshauptstadt abgeschlossener Betriebsführungsvertrag. Gemäß diesem Vertrag ist das Land Salzburg Rechtsträger des Orchesters.
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Der Betriebsführungsvertrag kann sowohl vom Land als auch von der Stadt Salzburg mit fünfjähriger Frist gekündigt werden. Eine einvernehmliche Lösung ist jederzeit zum Jahresende möglich.
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===Aufgaben des Orchesters===
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Die vornehmlichste Aufgabe des Mozarteum Orchesters ist die Pflege der Werke Mozarts. Es ist ein Symphonieorchester und steht dem Landestheater als Theaterorchester sowie den Salzburger Festspielen zur Verfügung. Weiters sind Veranstaltungen von Orchester-‚ Kammer-‚ Solisten- und Chorkonzerten durchzuführen.
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===Organe===
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====Orchesterausschuss====
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Für die künstlerischen, finanziellen und administrativen Belange des Mozarteum Orchesters wird von Land und Stadt Salzburg der Orchesterausschuss gebildet.
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Der Ausschuss besteht aus zehn Mitgliedern, von denen jeweils die Hälfte als Vertreter des Landes bzw. der Stadt entsandt werden. Dem Ausschuss gehören jedenfalls die für das Mozarteumorchester sowie die für Finanzen zuständigen Mitglieder der Landesregierung und des Stadtsenates an. Den Vorsitz führt das für Angelegenheiten des Mozarteumorchesters zuständige Mitglied der Landesregierung. Weiters nehmen die „beamteten“ Kulturreferenten des Landes und der Stadt, der Chefdirigent, der Orchesterdirektor und ein Mitglied des Betriebsrates an den Sitzungen des Orchesterausschusses als beratende Mitglieder ohne Stimmrecht teil.
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Der Orchesterausschuss ist im Wesentlichen für folgende Bereiche zuständig:
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*  Einbringung von Vorschlägen zur Bestellung des Chefdirigenten und des Direktors;
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* Genehmigung des Haushaltsplanes samt Stellenplan und Rechnungsabschluss;
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* Genehmigung von Ausgabenüberschreitungen;
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*  Kontrolle der Tätigkeit des Chefdirigenten und des Direktors;
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* Genehmigung von Tourneen und Konzerten im Ausland, sofern sie nicht kostendeckend sind;
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* Genehmigung sozialer oder finanzieller Begünstigungen, die über den Kollektivvertrag hinausreichen;
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* Vorgabe von Richtlinien für die künstlerische und wirtschaftliche Tätigkeit.
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Der Orchesterausschuss wird mindestens zwei Mal jährlich zu Sitzungen einberufen.
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Die dienstrechtlichen und disziplinären Belange des Chefdirigenten und des Direktors werden auf Vorschlag des Orchesterausschusses von der [[Landesregierung]] geregelt.
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====Chefdirigent====
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Dem Chefdirigenten obliegt es, das Orchester künstlerisch weiterzubilden und seine künstlerische Leistungsfähigkeit durch geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Bei allen künstlerischen Entscheidungen hat er die wirtschaftlichen Auswirkungen und die Einhaltung des Haushaltsplanes zu beachten.
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====Direktor====
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Der Direktor ist für die wirtschaftliche Führung des Orchesters verantwortlich.
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Er vertritt den Rechtsträger (Land Salzburg) gegenüber den im Orchester tätigen Personen; dies gilt nicht für den Chefdirigenten.
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Bei organisatorischen und finanziellen Entscheidungen ist der Direktor im Rahmen des Haushaltsplanes frei und nur an die Grundsätze der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie an die Vorgaben des Chefdirigenten gebunden. Ausgenommen sind Entscheidungen, die dem Orchesterausschuss vorbehalten sind.
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===Finanzierung===
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Die Finanzierung des Orchesters ist im Betriebsführungsvertrag geregelt. Danach werden die Betriebsmittel aufgebracht durch
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* Einnahmen aus eigenen und fremden Veranstaltungen;
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* sonstige Einnahmen;
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* Abgangsdeckung durch Stadt und Land Salzburg.
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Jeder Spielzeit, die mit dem Kalenderjahr beginnt und endet, ist ein Haushaltsplan zu Grunde zu legen. Stadt und Land Salzburg sind verpflichtet, den sich im Rahmen dieses Haushaltsplanes ergebenden Gebarungsabgang je zur Hälfte zu tragen. Während des Jahres werden von Stadt und Land jeweils gleich hohe Vorschüsse geleistet.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
* Schröcksnadel, Joseph: ''Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.'' Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6
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* Schröcksnadel, Joseph: ''Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.'' Salzburg: [[Verlag Alfred Winter]], 1984. ISBN 3-85380-038-6
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: ''Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.'' Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.
+
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin]]; Ruhland, Stephan: ''Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.'' Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.
 
{{Quelle Kulturlexikon}}
 
{{Quelle Kulturlexikon}}
 
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]
 
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]
 
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)
 
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)
 
+
* Bericht des [[Landesrechnungshof]]es über das Mozarteum Orchester Salzburg (März 2005), [http://www.salzburg.gv.at/bericht_mozarteum.pdfLRH— 3-85/8-2005,] S. 7 – 11.
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]
 
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]
 
[[Kategorie:Musik]]
 
[[Kategorie:Musik]]
 
[[Kategorie:Orchester]]
 
[[Kategorie:Orchester]]

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