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Angeblich beherrschte Matthäus Lang fließend die lateinische Sprache und konnte auch Italienisch sprechen. Er wurde mit der Zeit zu einem bedeutenden Geistlichen der katholischen Kirche. Zur Zeit von Kardinal Matthäus Lang waren unter anderem auch [[Paul Hofhaimer]] [[Hoforganist]] und [[Johannes Mulinus]] die [[Poetenschule]], eine Art humanistisches Gymnasium in Salzburg. In seine Regierungszeit fällt auch die erste Erwähnung einer "deutschen Schule" in [[Laufen]].
 
Angeblich beherrschte Matthäus Lang fließend die lateinische Sprache und konnte auch Italienisch sprechen. Er wurde mit der Zeit zu einem bedeutenden Geistlichen der katholischen Kirche. Zur Zeit von Kardinal Matthäus Lang waren unter anderem auch [[Paul Hofhaimer]] [[Hoforganist]] und [[Johannes Mulinus]] die [[Poetenschule]], eine Art humanistisches Gymnasium in Salzburg. In seine Regierungszeit fällt auch die erste Erwähnung einer "deutschen Schule" in [[Laufen]].
      
Am [[20. Mai]] [[1537]] fand unter seiner Regentschaft die [[Salzburger Provinzialsynode 1537]] statt. Zu diesem Zeitpunkt war der Kardinal bereits von zwei Schlaganfällen gezeichnet.
 
Am [[20. Mai]] [[1537]] fand unter seiner Regentschaft die [[Salzburger Provinzialsynode 1537]] statt. Zu diesem Zeitpunkt war der Kardinal bereits von zwei Schlaganfällen gezeichnet.
    
== Wichtige kirchliche Stationen in seinem Lebenslauf ==
 
== Wichtige kirchliche Stationen in seinem Lebenslauf ==
   
* [[1501]] / [[1502]]: Koadjutor in Gurk
 
* [[1501]] / [[1502]]: Koadjutor in Gurk
 
* [[1505]]: Weihe zum Bischof
 
* [[1505]]: Weihe zum Bischof
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== Matthäus Lang und die Gegenreformation ==
 
== Matthäus Lang und die Gegenreformation ==
   
Matthäus Lang erkannte die Tragweite der Lehre Luthers und versuchte mit Reformmaßnahmen, die Verbreitung in Salzburg einzudämmen. Zu seinen Maßnahmen zählten [[1522]] das [[Mühldorfer Konvent]], [[1524]] die ''Regensburger Ordnung'' oder [[1537]] die [[Salzburger Provinzialsynode]]. Aber durch Auseinandersetzungen mit dem Landeskirchtum der bayerischen und österreichischen Herrscher fruchteten seine Bemühungen wenig.
 
Matthäus Lang erkannte die Tragweite der Lehre Luthers und versuchte mit Reformmaßnahmen, die Verbreitung in Salzburg einzudämmen. Zu seinen Maßnahmen zählten [[1522]] das [[Mühldorfer Konvent]], [[1524]] die ''Regensburger Ordnung'' oder [[1537]] die [[Salzburger Provinzialsynode]]. Aber durch Auseinandersetzungen mit dem Landeskirchtum der bayerischen und österreichischen Herrscher fruchteten seine Bemühungen wenig.
  

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