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| | Nach der Priesterweihe [[1929]] durch Erzbischof [[Ignatius Rieder]] studierte Wasner Kirchenrecht in [[Italien#Rom|Rom]]. | | Nach der Priesterweihe [[1929]] durch Erzbischof [[Ignatius Rieder]] studierte Wasner Kirchenrecht in [[Italien#Rom|Rom]]. |
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| − | Sein musikalisches Talent entdeckte er erst bei einem Besuch in der [[Trapp Villa|Villa]] von [[Georg Ludwig von Trapp]] in Salzburg-[[Aigen]]. Seitdem betreute er den "Trapp-Chor" musikalisch, zunächst noch in Salzburg, dann, nach der Flucht vor der Deutschen Wehrmacht auch in der Emigration, in den [[USA]]. | + | Sein musikalisches Talent entdeckte er erst bei einem Besuch in der [[Trapp Villa|Villa]] von [[Georg Ludwig von Trapp]] in Salzburg-[[Aigen]]. Seitdem betreute er den "Trapp-Chor" musikalisch, zunächst noch in Salzburg, dann, nach der Flucht vor der [[Deutsche Wehrmacht|Deutschen Wehrmacht]] auch in der Emigration, in den [[USA]]. |
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| | Das über 150 Stücke umfassende Repertoire des dann in den USA unter dem Namen ''Trapp Family Singers'' auftretenden Chors wurde meist von Franz Wasner arrangiert. Nach der Auflösung dieses weltbekannten Chors ging Wasner als Missionar, bereits mit dem Titel "Monsignore" (seit 1952) versehen, auf die Fidschi-Inseln und später als Rektor des Collegio Teutonico di Santa Maria dell’Anima erneut nach Rom. | | Das über 150 Stücke umfassende Repertoire des dann in den USA unter dem Namen ''Trapp Family Singers'' auftretenden Chors wurde meist von Franz Wasner arrangiert. Nach der Auflösung dieses weltbekannten Chors ging Wasner als Missionar, bereits mit dem Titel "Monsignore" (seit 1952) versehen, auf die Fidschi-Inseln und später als Rektor des Collegio Teutonico di Santa Maria dell’Anima erneut nach Rom. |
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| − | [[1972]] wurde er Mitglied des [[Salzburger Domkapitel]]s und komponierte weitere Musikstücke. In seiner Heimatgemeinde Feldkirchen bei Mattighofen in [[Oberösterreich]] erhielt er die Ehrenbürgerschaft verliehen. "''Von 1967 bis 1973 hielt er eine Wohnung in der [[Linzergasse]] 22, 5. Stock mit Gartenterrasse zum [[Kapuzinerberg]] hin und zog anschließend in eine Wohnung in den kircheneigenen Häusern in der [[Gaisbergstraße]] 4."''<ref>Kammerhofer-Aggermann, Ulrike]] (Hg.), ''The [[Sound of Music]] zwischen Mythos und Marketing'', Seite 160/Seite 161</ref> | + | [[1972]] wurde er Mitglied des [[Salzburger Domkapitel]]s und komponierte weitere Musikstücke. Von seiner Heimatgemeinde Feldkirchen bei Mattighofen in [[Oberösterreich]] wurde ihm die Ehrenbürgerschaft verliehen. "''Von 1967 bis 1973 hielt er eine Wohnung in der [[Linzergasse]] 22, 5. Stock mit Gartenterrasse zum [[Kapuzinerberg]] hin und zog anschließend in eine Wohnung in den kircheneigenen Häusern in der [[Gaisbergstraße]] 4."''<ref>Kammerhofer-Aggermann, Ulrike (Hg.), ''The Sound of Music zwischen Mythos und Marketing'', Seite 160/Seite 161</ref> |
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| | Berühmt wurde er posthum durch den Film [[Sound of Music|The Sound of Music]], der in Salzburg gedreht wurde. | | Berühmt wurde er posthum durch den Film [[Sound of Music|The Sound of Music]], der in Salzburg gedreht wurde. |
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| − | Wasner starb am 21. Juni 1992 in der damaligen "Landesnervenklinik" (heute: [[Christian-Doppler-Klinik]]) und wurde am 26. Juni 1992 auf dem [[Petersfriedhof|Friedhof von St. Peter]] in der sogenannten "Hagenauergruft", der zweiten links neben dem Eingang zu den Katakomben, beigesetzt.<ref>Kammerhofer-Aggermann, Ulrike]] (Hg.), ''The [[Sound of Music]] zwischen Mythos und Marketing'', Seite 162</ref> | + | Wasner starb am 21. Juni 1992 in der damaligen "Landesnervenklinik" (heute: [[Christian-Doppler-Klinik]]) und wurde am 26. Juni 1992 auf dem [[Petersfriedhof|Friedhof von St. Peter]] in der sogenannten "Hagenauergruft", der zweiten links neben dem Eingang zu den Katakomben, beigesetzt.<ref>Kammerhofer-Aggermann, Ulrike (Hg.), ''The Sound of Music zwischen Mythos und Marketing'', Seite 162</ref> |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |