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Sein Vater Johann Laschinsky war anscheinend zunächst ein armer Maurer oder Ziegelschläger in der Wiener Vorstadt Neustift, der es jedoch zum Wiener Hofpolier brachte.  
 
Sein Vater Johann Laschinsky war anscheinend zunächst ein armer Maurer oder Ziegelschläger in der Wiener Vorstadt Neustift, der es jedoch zum Wiener Hofpolier brachte.  
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Laschensky lernte sein Handwerk zuerst bei seinem Vater und dann an der k. k.  Akademie in Wien. Nach einer Praxis in [[Böhmen|Prag]] und München war er vier Jahre Polier beim Hofmaurermeister Anton Baumgartner in München. 1786 erhielt er die Hofmaurermeisterstelle im Rentamt Straubing ([[Bayern|Niederbayern]]).
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Laschensky lernte sein Handwerk zuerst bei seinem Vater und dann an der k. k. Akademie in Wien. Nach einer Praxis in [[Böhmen|Prag]] und [[München]] war er vier Jahre Polier beim Hofmaurermeister Anton Baumgartner in München. 1786 erhielt er die Hofmaurermeisterstelle im Rentamt Straubing ([[Bayern|Niederbayern]]).
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[[1786]] wurde er Salzburger Hofmaurermeister und erwarb er außerdem eine bürgerliche [[Erkl%C3%A4rungen_fr%C3%BCherer_Bezeichnungen_und_Ausdr%C3%BCcke #G|Maurermeistergerechtigkeit]] sowie das Bürgerrecht der Stadt [[Salzburg]].  
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[[1786]] wurde er Salzburger Hofmaurermeister und erwarb er außerdem eine bürgerliche [[Erkl%C3%A4rungen_fr%C3%BCherer_Bezeichnungen_und_Ausdr%C3%BCcke#G|Maurermeistergerechtigkeit]] sowie das Bürgerrecht der Stadt [[Salzburg]].  
    
Am [[5. Februar]] [[1787]] heiratete er im [[Salzburger Dom]] Katharina Fischer († 1809).
 
Am [[5. Februar]] [[1787]] heiratete er im [[Salzburger Dom]] Katharina Fischer († 1809).
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* der [[Alte Residenz|Residenz]]trakt gegen die [[Franziskanergasse]], erbaut ab 1788 den nach Plänen des Wiener Baumeisters Andreas Zach;
 
* der [[Alte Residenz|Residenz]]trakt gegen die [[Franziskanergasse]], erbaut ab 1788 den nach Plänen des Wiener Baumeisters Andreas Zach;
 
* das Badschloss (Privatbad des Erzbischofs) in [[Bad Gastein]] (Straubinger-Platz 4), erbaut ab 1791 nach Plänen des Hofbauverwalters [[Wolfgang Hagenauer]];
 
* das Badschloss (Privatbad des Erzbischofs) in [[Bad Gastein]] (Straubinger-Platz 4), erbaut ab 1791 nach Plänen des Hofbauverwalters [[Wolfgang Hagenauer]];
* die Vergrößerung der gotischen [[Pfarrkiche_zum_Hl._Vitus_in_Henndorf|Henndorfer Kirche]] nach Laschenskys „Riss" ab 1792;
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* die Vergrößerung der gotischen [[Pfarrkiche_zum_Hl._Vitus|Henndorfer Kirche]] nach Laschenskys „Riss" ab 1792;
 
* die Schweizereistallung (Kuhstall) im [[Schloss Montfort|Montforter Hof]] in [[Morzg]], seit 1792 im Besitz Colloredos;
 
* die Schweizereistallung (Kuhstall) im [[Schloss Montfort|Montforter Hof]] in [[Morzg]], seit 1792 im Besitz Colloredos;
 
* die große Stallung in [[Jagdschloss Weitwörth|Weitwörth]] bei [[Oberndorf]], damals Jagdschloss der Erzbischöfe.
 
* die große Stallung in [[Jagdschloss Weitwörth|Weitwörth]] bei [[Oberndorf]], damals Jagdschloss der Erzbischöfe.
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Private Auftraggeber waren reiche Kaufmanns- und Patrizierfamilien wie die [[Fendt]], [[Zezi]], [[Johann Markus Gschwendtner|Gschwendtner]], [[Ignatz Anton von Weiser|Weiser]], Volderauer, [[Franz Triendl|Triendl]], [[Franz Xaver Späth|Späth]] und [[Mangin]] sowie die [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen Kuenburg]].
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Private Auftraggeber waren reiche Kaufmanns- und Patrizierfamilien wie die [[Fendt]], [[Zezi]], [[Gschwendtner (Eisenhändler)|Gschwendtner]], [[Ignatz Anton von Weiser|Weiser]], Volderauer, [[Franz Triendl|Triendl]], [[Franz Xaver Späth|Späth]] und [[Mangin]] sowie die [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen Kuenburg]].
    
* 1787 errichtete Laschensky das noch bestehende schlossartige Gebäude ([[Arenbergstraße]] 2) der ehemaligen Lederfabrik [[Christian Zezi|Zezi]]-Gschwendtner (heute: [[Villa Ferch-Erggelet]]) mit giebelgekröntem Mitteltrakt, von den Zeitgenossen als neue Zierde der Stadt bewundert.  
 
* 1787 errichtete Laschensky das noch bestehende schlossartige Gebäude ([[Arenbergstraße]] 2) der ehemaligen Lederfabrik [[Christian Zezi|Zezi]]-Gschwendtner (heute: [[Villa Ferch-Erggelet]]) mit giebelgekröntem Mitteltrakt, von den Zeitgenossen als neue Zierde der Stadt bewundert.  
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==Literatur==
 
==Literatur==
* [[Benedikt Pillwein|Pillwein Benedikt]], ''Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer Künstler'', Salzburg, 1821
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* [[Benedikt Pillwein|Pillwein, Benedikt]], ''Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer Künstler'', Salzburg, 1821
* [[Friedrich Pirckmayer|Pirckmayer Friedrich]], ''Das Residenz-Neugebäude". Beitrag zur salzburgischen Bau- und Kunstgeschichte, in: [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde|MGSLK]] 33'', Salzburg, 1893
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* [[Friedrich Pirckmayer|Pirckmayer, Friedrich]], ''„Das [[Neue Residenz|Residenz-Neugebäude]]“. Beitrag zur salzburgischen Bau- und Kunstgeschichte'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]
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[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18930003&zoom=2&seite=00000169 33, 1893, S. 169-199.] Salzburg, 1893
    
==Weblinks==
 
==Weblinks==

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