| | Ferdinand III. wurde 1805 aus Salzburg von den einfallenden Franzosen vertrieben. Er verließ Salzburg am [[18. Oktober]] 1805 und floh nach Wien an den Kaiserhof. Als Entschädigung erhielt er Würzburg als Großherzogtum, wo er ebenfalls nur kurz regierte ([[1806]] - [[1814]]). Durch den bayerisch-österreichischen Staatsvertrag vom [[3. Juni]] [[1814]] (Pariser Konvention) verlor er seine Besitzungen an Bayern. Jedoch erhielt er sein Großherzogtum Toskana zurück, das er sodann bis zu seinem Tode regierte. | | Ferdinand III. wurde 1805 aus Salzburg von den einfallenden Franzosen vertrieben. Er verließ Salzburg am [[18. Oktober]] 1805 und floh nach Wien an den Kaiserhof. Als Entschädigung erhielt er Würzburg als Großherzogtum, wo er ebenfalls nur kurz regierte ([[1806]] - [[1814]]). Durch den bayerisch-österreichischen Staatsvertrag vom [[3. Juni]] [[1814]] (Pariser Konvention) verlor er seine Besitzungen an Bayern. Jedoch erhielt er sein Großherzogtum Toskana zurück, das er sodann bis zu seinem Tode regierte. |
| − | Ferdinand war in erster Ehe mit seiner Cousine 1. Grades Marie Louise von [[Neapel-Sizilien]] (* [[27. Juli]] [[1772]], † [[19. September]] [[1802]]) verheiratet, mit der er sechs Kinder hatte, darunter Großherzog Leopold II. Die zweite Ehe mit Maria Anna von Sachsen , einer Nichte 2. Grades [Tochter der Cousine 1. Grades Karoline, geborene Prinzessin von Parma, verheiratete Prinzessin von Sachsen (1770-1804)] (* [[27. Mai]] [[1795]], † [[3. Jänner]] [[1865]]) blieb kinderlos. | + | Ferdinand war in erster Ehe mit seiner Cousine 1. Grades Marie Louise von Neapel-Sizilien (* [[27. Juli]] [[1772]], † [[19. September]] [[1802]]) verheiratet, mit der er sechs Kinder hatte, darunter Großherzog Leopold II. Die zweite Ehe mit Maria Anna von Sachsen , einer Nichte 2. Grades [Tochter der Cousine 1. Grades Karoline, geborene Prinzessin von Parma, verheiratete Prinzessin von Sachsen (1770-1804)] (* [[27. Mai]] [[1795]], † [[3. Jänner]] [[1865]]) blieb kinderlos. |