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Schon vor der Gründung des Nationalparks war er in Neukirchen in einer Arbeitsgruppe zum Thema Nationalpark engagiert. Neukirchen war damals eine der Modellgemeinden, in denen der Nationalpark getestet werden sollte. "Vorher gab es erhebliche Widerstände", erzählt Lerch. "Die Grundbesitzer wollten eine Schutzgemeinschaft gegen den Nationalpark gründen. Aber durch die Erfolge in den Modellgemeinden haben die Leute gesehen, dass der Nationalpark eine Chance ist."
 
Schon vor der Gründung des Nationalparks war er in Neukirchen in einer Arbeitsgruppe zum Thema Nationalpark engagiert. Neukirchen war damals eine der Modellgemeinden, in denen der Nationalpark getestet werden sollte. "Vorher gab es erhebliche Widerstände", erzählt Lerch. "Die Grundbesitzer wollten eine Schutzgemeinschaft gegen den Nationalpark gründen. Aber durch die Erfolge in den Modellgemeinden haben die Leute gesehen, dass der Nationalpark eine Chance ist."
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In der Arbeitsgruppe entwarf Lerch die geschnitzten Hinweisschilder. Sie stehen heute im ganzen Nationalpark. Sein handwerkliches Geschick kam nicht von ungefähr. Der gelernte Maschinenbauer war damals noch Betriebsleiter bei der Firma [[Kesselbau Eder]] in [[Bramberg]]. "Aber im Inneren war ich immer mehr bei der Natur als beim Kesselblech", gesteht Lerch.
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In der Arbeitsgruppe entwarf Lerch die geschnitzten Hinweisschilder. Sie stehen heute im ganzen Nationalpark. Sein handwerkliches Geschick kam nicht von ungefähr. Der gelernte Maschinenbauer war damals noch Betriebsleiter bei der Firma [[Kesselbau Eder]] in [[Bramberg]]. ''"Aber im Inneren war ich immer mehr bei der Natur als beim Kesselblech"'', gesteht Lerch.
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In Neukirchen wird Lerch noch heute manchmal "Lichthauser" genannt. Sein Vater war Betriebswärter im E-Werk der Gemeinde. Die Familie mit fünf Kindern wohnte auch dort. Nach der Schule machte Lerch bei den [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerke]]n in [[Kaprun]] eine Lehre zum Schlosser. Nur am Wochenende fuhr er mit der [[Pinzgaubahn]] nach Hause. "Pendeln war damals nicht üblich. Der Sprit war teuer." Erst nach der Lehre besuchte Lerch die HTL in [[Salzburg]].
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In Neukirchen wird Lerch noch heute manchmal "Lichthauser" genannt. Sein Vater war Betriebswärter im E-Werk der Gemeinde. Die Familie mit fünf Kindern wohnte auch dort. Nach der Schule machte Lerch bei den [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerke]]n in [[Kaprun]] eine Lehre zum Schlosser. Nur am Wochenende fuhr er mit der [[Pinzgaubahn]] nach Hause. ''"Pendeln war damals nicht üblich. Der Sprit war teuer."'' Erst nach der Lehre besuchte Lerch die HTL in [[Salzburg]].
    
Aber schon als Kind spielte die Natur eine wichtige Rolle bei ihm. Mit acht Jahren arbeitete er im Sommer zum ersten Mal bei einem Bauern. "Es gab ein Taschengeld und Essen. Die Eltern waren froh, wenn ein Esser weniger da war", erinnert sich Lerch.
 
Aber schon als Kind spielte die Natur eine wichtige Rolle bei ihm. Mit acht Jahren arbeitete er im Sommer zum ersten Mal bei einem Bauern. "Es gab ein Taschengeld und Essen. Die Eltern waren froh, wenn ein Esser weniger da war", erinnert sich Lerch.
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