| − | Einst war die Haider Senke ein naturbelassenes Feuchtgebiet, von dem sich nach den zahlreichen Eingriffen wie Regulierung der Saalach, Dammaufschüttungen zwecks Bau von Verkehrswegen, Entwässerungen zwecks landwirtschaftlicher Nutzung, Einrichtung eines Gewerbegebietes, Widmung der Randzonen als Wohngebiet, Errichtung von Zubringerstraßen nur mehr Restflächen ausmachen lassen. Die Artenvielfalt ist im Vergleich zu anderen Feuchtgebieten wie dem [[Grießner Moor]] - was die gefiederten Bewohner betrifft - demgemäß auch niedriger. Heute sind die Restflächen des ehemals größeren Feuchtgebietes von den bereits oben erwähnten Verkehrswegen, von Wohnverbauungen, einem Gewerbegebiet und mehreren Fischteichen umgeben. | + | Einst war die Haider Senke ein naturbelassenes Feuchtgebiet, von dem sich nach den zahlreichen Eingriffen wie Regulierung der Saalach, Dammaufschüttungen zwecks Bau von Verkehrswegen, Entwässerungen zwecks landwirtschaftlicher Nutzung, Einrichtung eines Gewerbegebietes, Widmung der Randzonen als Wohngebiet, Errichtung von Zubringerstraßen nur mehr Restflächen ausmachen lassen. Die Artenvielfalt ist im Vergleich zu anderen Feuchtgebieten wie dem [[Grießner Moor]] - was die gefiederten Bewohner betrifft - demgemäß auch niedriger. |
| − | Die noch vorhandene Kernzone des Feuchtgebiets wird vom [[Harhamer Bach]] durchflossen, dessen Bett noch weitgehend naturbelassen ist. Ausgehend von der Saalach, in die der Harhamer Bach im Bereich der Katastralgemeinde [[Uttenhofen]] einmündet, hat sich in den letzten Jahren der Europäische [[Biber]] bachaufwärts bis in die Haider Senke vorgearbeitet. Das hier geschaffene neue Revier bildet den Grundstein für die Wiederansiedelung der [[Biber im Pinzgau]]. | + | |
| | + | Die noch vorhandene Kernzone des Feuchtgebiets wird vom [[Harhamer Bach]] durchflossen, dessen Bett noch weitgehend naturbelassen ist. Ausgehend von der Saalach, in die der Harhamer Bach im Bereich der Katastralgemeinde [[Uttenhofen]] einmündet, hat sich in den letzten Jahren der Europäische [[Biber]] bachaufwärts bis in die Haider Senke vorgearbeitet. Das hier geschaffene neue Revier bildet den Grundstein für die Wiederansiedelung der [[Biber im Pinzgau]]. |