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==Leben==
 
==Leben==
Der hochbegabte Sohn eines Müllers schlägt nach Schulabschluss am [[Borromäum]] die Priesterlaufbahn ein und empfängt [[1899]] von [[Erzbischof]] [[Johannes Baptist Katschthaler]] die Weihe. Im Sommer [[1900]] wird er Kooperator in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Bramberg]]. [[1906]] wird er als Domvikar nach Salzburg berufen. Noch im selben Jahr ruft er den "Piusverein" ins Leben und gehört zu den Gründungsmitgliedern des [[Salzburger Bauernbund|katholischen Bauernbundes]].  
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Der hochbegabte Sohn eines Müllers schlägt nach Schulabschluss am [[Borromäum]] die Priesterlaufbahn ein und empfängt [[1899]] von [[Erzbischof]] [[Johannes Baptist Katschthaler]] die Weihe. Im Sommer [[1900]] wird er Kooperator in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Bramberg]]. [[1906]] wird er als [[Domvikar]] nach Salzburg berufen. Noch im selben Jahr ruft er den "Piusverein" ins Leben und gehört zu den Gründungsmitgliedern des [[Salzburger Bauernbund|katholischen Bauernbundes]].  
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[[1909]] wird er [[Salzburger Landtag|Landtag]]sabgeordneter, bald folgt die Gründung des [[Salzburger Pressverein|Salzburger Pressvereins]]. Von 1909 bis [[1918]] gehört er auch dem [[Salzburger_Landesregierungen#1861 bis 1918|Landesausschuss]] an. Er setzt die Macht des Wortes bei Predigten, Versammlungen und auf Märkten im Land ein und wird so zum Pionier der Salzburger Pressebewegung. Nach Kriegsende kommt er [[1919]] erneut in den Landtag und gehört als Landesrat auch der [[Salzburger Landesregierung|Landesregierung]] an. Eine Periode, von [[1922]] bis [[1927]], mit Landeshauptmann [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]], dessen politischen Laufbahn er ebenso förderte wie die der nachmaligen ÖVP-Obmänner und Bundeskanzler Dipl.-Ing. Leopold Figl und Ing. Julius Raab.
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[[1909]] wird er [[Landtagsabgeordneter]], bald folgt die Gründung des [[Salzburger Pressverein]]s. Von 1909 bis [[1918]] gehört er auch dem [[Landesausschuss]] an. Er setzt die Macht des Wortes bei Predigten, Versammlungen und auf Märkten im Land ein und wird so zum Pionier der Salzburger Pressebewegung. Nach [[Erster Weltkrieg|Kriegs]]<u></u>ende kommt er [[1919]] erneut in den [[Landtag]] und gehört als Landesrat auch der [[Salzburger Landesregierung|Landesregierung]] an. Eine Periode, von [[1922]] bis [[1927]], mit [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]], dessen politischen Laufbahn er ebenso förderte wie die der nachmaligen [[ÖVP]]-Obmänner und [[Bundesminister|Bundeskanzler]] Dipl.-Ing. Leopold Figl und Ing. Julius Raab.
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Zu seinen Initativen gehört die Weichenstellung [[1923]] für die Errichtung des naturkundlichen Museums [[Haus der Natur]], im wirtschaftlichen Bereich als Landesrat in unzähligen wichtigen Bauvorhaben wie Salzachregulierungen, Planung von Stausseeprojekten und zahlreichen Straßenbauten, wie vor allem die Errichtung der „Russenstraße“.  
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Zu seinen Initativen gehört die Weichenstellung [[1923]] für die Errichtung des naturkundlichen Museums [[Haus der Natur]], im wirtschaftlichen Bereich als Landesrat in unzähligen wichtigen Bauvorhaben wie [[Salzachregulierung]]en, Planung von Stauseeprojekten und zahlreichen [[Straße]]n<u></u>bauten, wie vor allem die Errichtung der „[[Russenstraße]]“.  
    
[[1927]] übernimmt er dann noch das Amt des Dompfarrers und Stadtdechanten. Weitere Stationen seines Lebens sind im [[Salzburger Landesschulrat|Landesschulrat]], in den katholischen Arbeitervereinen (von 1927 bis [[1933]] als Präsident), 1933 Ernennung zum Domkustos und Domscholastikus.
 
[[1927]] übernimmt er dann noch das Amt des Dompfarrers und Stadtdechanten. Weitere Stationen seines Lebens sind im [[Salzburger Landesschulrat|Landesschulrat]], in den katholischen Arbeitervereinen (von 1927 bis [[1933]] als Präsident), 1933 Ernennung zum Domkustos und Domscholastikus.
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Am 5. Oktober 1955 stirbt Daniel Etter wenige Wochen nach Vollendung seines 79. Lebensjahres.
 
Am 5. Oktober 1955 stirbt Daniel Etter wenige Wochen nach Vollendung seines 79. Lebensjahres.
[[Datei:Priestergruft in Thalgau.jpg|thumb|Grabstätte von Daniel Etter in der Priesterguft in Thalgau]]
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[[Datei:Priestergruft in Thalgau.jpg|thumb|Grabstätte von Daniel Etter in der Priestergruft in Thalgau]]
 
==Auszeichnungen==
 
==Auszeichnungen==
 
Auszeichnungen, die dem „Apostel der christlichen Presse“ zuteil wurden:
 
Auszeichnungen, die dem „Apostel der christlichen Presse“ zuteil wurden:
* die Gemeinden [[Saalbach]], [[Seeham]], [[Ebenau]], [[Plainfeld]], [[Hof bei Salzburg]], [[Faistenau]], [[Fuschl]], [[Thalgau]] und [[Bramberg]] verliehen ihm die Ehrenbürgerschaft
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* die Gemeinden [[Saalbach]], [[Seeham]], [[Ebenau]], [[Plainfeld]], [[Hof bei Salzburg]], [[Faistenau]], [[Fuschl]], [[Thalgau]] und [[Bramberg]] verliehen ihm die [[Ehrenbürger]]schaft
* das Kapitel von [[Mattsee]] wählte ihn zum Kanonikus
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* das Kapitel von [[Stift Mattsee|Mattsee]] wählte ihn zum Kanonikus
    
==Quelle==
 
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[[Kategorie:Kirche (Geschichte)|Etter, Daniel]]
 
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[[Kategorie:Politiker|Etter, Daniel]]
 
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[[Kategorie:Journalist|Etter, Daniel]]
 
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[[Kategorie:Geschichte (Person)|Etter, Daniel]]

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