| − | Die ersten [[USA|amerikanischen]] Soldaten in Zell am See waren die Fallschirmjäger der 101. US-Luftlandedivision ([[101st Airborne Division]]), die der 7. Armee unterstellt waren, sie rückten am [[8. Mai]] [[1945]] in Zell am See ein. Wenig später übernahm die „[[Rainbow Division]]“ (42nd Infantry) die Verwaltung, Entnazifizierung und Demokratisierung der befreiten Gebiete im Pinzgau. Bald gelang es den amerikanischen Befehlshabern in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Stadtgemeinde (Dr. [[Erich Schandlbauer]], Dr. [[Roland Weinlich]], [[Erwin Prodinger I.|Erwin Prodinger]], [[Josef Grani]]), den weit verbreiteten Mangel an Nahrungsmitteln und anderen Gütern des alltäglichen Bedarfs zu lindern. Bemerkenswert ist auch, dass es damals im Grand Hotel (mit Außenstellen auch beim Metzgerwirt) in Zell am See eine amerikanische Universität (die [[Rainbow University]]) gab. | + | Die ersten [[USA|amerikanischen]] Soldaten in Zell am See waren die Fallschirmjäger der 101. US-Luftlandedivision ([[101st Airborne Division]]), die der 7. Armee unterstellt waren, sie rückten am [[8. Mai]] [[1945]] in Zell am See ein. Wenig später übernahm die „[[Rainbow Division]]“ (42nd Infantry) die Verwaltung, Entnazifizierung und Demokratisierung der befreiten Gebiete im Pinzgau. Bald gelang es den amerikanischen Befehlshabern in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Stadtgemeinde (Dr. [[Erich Schandlbauer]], Dr. [[Roland Weinlich]], [[Erwin Prodinger I.|Erwin Prodinger]], [[Josef Grani senior]]), den weit verbreiteten Mangel an Nahrungsmitteln und anderen Gütern des alltäglichen Bedarfs zu lindern. Bemerkenswert ist auch, dass es damals im Grand Hotel (mit Außenstellen auch beim Metzgerwirt) in Zell am See eine amerikanische Universität (die [[Rainbow University]]) gab. |
| − | Die Amtszeit von Bürgermeister [[Erwin Prodinger I.|Erwin Prodinger]] und Vizebürgermeister [[Josef Grani]] erwies sich Anfang [[1946]] mehr als schwierig, denn umfangreiche Aufräum- und Restaurierungsarbeiten standen an. Bald wurde aber alles wiederhergestellt, die Infrastruktur auf der Schmittenhöhe durch neue Lifte und großzügigere Skiabfahrten kontinuierlich verbessert, auch die Schifffahrt konnte durch den Ankauf des Bootes „Libelle“ gefördert werden. Daran schlossen sich kommunale Werke, der Aufbau der Volksschule, die Adaptierung und Einrichtung des [[Krankenhaus Zell am See|Krankenhauses]] und anderes mehr an. Durch die steigende Konjunktur und den stetig wachsenden Fremdenverkehr rückte Zell am See in kurzer Zeit wieder in die erste Reihe der Salzburger Fremdenorte auf. Auffallend ist, dass dem [[Winterfremdenverkehr]] in den „[[1950er|Fünfziger]]n“ und „[[1960er|Sechziger]]n“ des [[20. Jahrhundert]]s nun immer mehr Bedeutung zukam, der [[Ski alpin|Skilauf]] fand zunehmend Anhänger. | + | Die Amtszeit von Bürgermeister [[Erwin Prodinger I.|Erwin Prodinger]] und Vizebürgermeister [[Josef Grani senior]] erwies sich Anfang [[1946]] mehr als schwierig, denn umfangreiche Aufräum- und Restaurierungsarbeiten standen an. Bald wurde aber alles wiederhergestellt, die Infrastruktur auf der Schmittenhöhe durch neue Lifte und großzügigere Skiabfahrten kontinuierlich verbessert, auch die Schifffahrt konnte durch den Ankauf des Bootes „Libelle“ gefördert werden. Daran schlossen sich kommunale Werke, der Aufbau der Volksschule, die Adaptierung und Einrichtung des [[Krankenhaus Zell am See|Krankenhauses]] und anderes mehr an. Durch die steigende Konjunktur und den stetig wachsenden Fremdenverkehr rückte Zell am See in kurzer Zeit wieder in die erste Reihe der Salzburger Fremdenorte auf. Auffallend ist, dass dem [[Winterfremdenverkehr]] in den „[[1950er|Fünfziger]]n“ und „[[1960er|Sechziger]]n“ des [[20. Jahrhundert]]s nun immer mehr Bedeutung zukam, der [[Ski alpin|Skilauf]] fand zunehmend Anhänger. |