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Stammgäste im [[Leopoldskroner-Bad]] können sich noch gut an diese Szenen erinnern: Vlado Stajkovic, ein stets braun gebrannter Feschak, steht am Beckenrand und dirigiert seinen Sohn Niki, der sich ab dem dritten Lebensjahr ins Wasser stürzen musste. Aus einem, drei, fünf oder zehn Metern. Circa eine Million Sprünge hat Niki in 30 Jahren absolviert, und er ist dabei fünf Millionen Meter die Treppen hinauf gestiegen – und die gleiche Distanz kopfüber hinunter gesprungen.
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Stammgäste im [[Leopoldskroner Bad]] können sich noch gut an diese Szenen erinnern: Vlado Stajkovic, ein stets braun gebrannter Feschak, steht am Beckenrand und dirigiert seinen Sohn Niki, der sich ab dem dritten Lebensjahr ins Wasser stürzen musste. Aus einem, drei, fünf oder zehn Metern. Circa eine Million Sprünge hat Niki in 30 Jahren absolviert, und er ist dabei fünf Millionen Meter die Treppen hinauf gestiegen – und die gleiche Distanz kopfüber hinunter gesprungen.
    
Was empfindet Niki Stajkovic, der auf Hawaii lebt und im Moment auf Besuch in seiner alten Heimat weilt, wenn er am "Lepi" vorbei fährt? "Es war mir immer peinlich, dass meinetwegen das Becken gesperrt wurde. Gleichaltrige haben oft gesagt, schaut' euch den Angeber an. Am liebsten wollte ich versinken, aber der Papa hat gemeint: Noch einmal! Und als braver Bub habe ich gehorcht."
 
Was empfindet Niki Stajkovic, der auf Hawaii lebt und im Moment auf Besuch in seiner alten Heimat weilt, wenn er am "Lepi" vorbei fährt? "Es war mir immer peinlich, dass meinetwegen das Becken gesperrt wurde. Gleichaltrige haben oft gesagt, schaut' euch den Angeber an. Am liebsten wollte ich versinken, aber der Papa hat gemeint: Noch einmal! Und als braver Bub habe ich gehorcht."
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Heim nach Salzburg zieht es ihn immer wieder, weil er den Kontakt nicht verlieren will. Vor kurzem hat er mit seinen Ex-Mitschülern das 30-jährige Maturajubiläum gefeiert. Und bis zur Rückkehr will er hier das Golfspielen richtig lernen und geschäftliche Kontakte knüpfen. Einen Deal hat er bereits fixiert: Er eröffnet eine "Eiszeit-Filiale." Künftig erwartet seine Gäste, die zu 60 Prozent aus den USA und zu 20 bis 30 Prozent aus Europa kommen, ein Salzburger Eisgenuss auf Hawaii.
 
Heim nach Salzburg zieht es ihn immer wieder, weil er den Kontakt nicht verlieren will. Vor kurzem hat er mit seinen Ex-Mitschülern das 30-jährige Maturajubiläum gefeiert. Und bis zur Rückkehr will er hier das Golfspielen richtig lernen und geschäftliche Kontakte knüpfen. Einen Deal hat er bereits fixiert: Er eröffnet eine "Eiszeit-Filiale." Künftig erwartet seine Gäste, die zu 60 Prozent aus den USA und zu 20 bis 30 Prozent aus Europa kommen, ein Salzburger Eisgenuss auf Hawaii.
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
*Salzburger Nachrichten (Hans Adrowitzer)
 
*Salzburger Nachrichten (Hans Adrowitzer)

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