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Mag.<!--nicht: -.a--> phil. '''Theresa Liegle-Reichhard''' (* [[1957]] in [[Niederösterreich]]) ist AHS-Lehrerin (Englisch und Französisch), Hobby-Musikerin und ehemalige [[Mitglieder des Salzburger Gemeinderates|Gemeinderätin]] der [[Stadt Salzburg]].
==Leben==
Theresa Liegle entstammt einer katholischen Arbeiter- und Dienstbotenfamilie.
In der Mitte der [[1970er]]-Jahre übersiedelte sie nach Salzburg, um hier zu studieren.
===Politische Laufbahn===
Theresa Liegle engagierte sich in der SPÖ, der sie ihren Studentenheimplatz verdankte. Kurze Zeit gehörte sie dem BSStÖ (der sozialdemokratischen Abspaltung des damals sehr links orientierten [[VSStÖ]]) an. 1989 trat sie dem [[BSA|Bund sozialistischer Akademiker]] bei.
Ihre politische Laufbahn wurde von ihrer Mentorin, der AHS-Lehrerin und Vorsitzenden des Gemeinderats-Kulturausschusses [[Anita Pirker]], eingefädelt und kam somit ohne die sonst übliche „Ochsentour“ durch die Parteihierarchie aus. Nach der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1999 (Stadt Salzburg)|Gemeinderatswahl 1999]] zog Liegle in den [[Salzburger Gemeinderat]] ein. Im SPÖ-Gemeinderatsklub übernahm sie die Funktion der Kultursprecherin.
Schwerpunkt ihrer Kulturpolitik war die Förderung „freien“ Kulturinitiativen, sie unterstützte auch das [[Jazzit]], setzte sich für die Benennung des [[H.C.-Artmann-Platz]]es und die Verwirklichung der „Theatermesse“ ein. Mit dem Kulturreferenten der Stadtregierung, [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] Dr. [[Heinz Schaden]], kam es zu Meinungsverschiedenheiten und schließlich zum Bruch. Unzufrieden war sie mit der kargen Dotierung kultureller Vorhaben, während für die [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|private medizinische Universität]] und für die [[Olympische Winterspiele 2014|Olympiabewerbung]] ohne Weiteres größere Beträge verausgabt wurden. Als sich Theresa Liegle im Ausschuss des [[Landestheater]]s für die Fortführung des Drei-Sparten-Modells aussprach, folgte ein offener Konflikt. Liegle trat im Februar/März 2003 aus dem SPÖ-Klub aus.
Für die [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2004 (Stadt Salzburg)|Gemeinderatswahl 2004]] tat sie sich mit dem [[LIF]]-Mandatar [[Joachim Lintner]] und dem aus der [[Bürgerliste]] ausgeschlossenen Gemeinderat [[Werner Salmen]] zur [[Liste Salzburg]] zusammen; diese erreichte bei der Wahl 1% der Stimmen und verfehlte damit den Einzug in das Stadtparlament.
===Sonstiges===
Theresa Liegle ist Hobby-Musikerin (Klavier und Saxophon) und Mutter zweier Kinder.
==Quellen==
* [[kunstfehler]] online:
**[http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=22&KF_ID=5 ''Eine sozialdemokratische Kandidatin : Die Lehrerin Theresa Liegle wird Gemeinderätin und Kultursprecherin der SPÖ''] ([[Thomas Neuhold]])
** [http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=1702&KF_ID=86 ''„High Hopes“ für den Gemeinderat : Ein kurzer Streifzug durch die Kulturprogramme der Kleinparteien''] ([[Thomas Randisek]], Februar 2004)
* [[Amtsblatt der Landeshauptstadt Salzburg]], [https://www.stadt-salzburg.at/pdf/amtsblatt_04_2004.pdf Folge 4/2004 vom 1. März 2004,] S. 24
{{SORTIERUNG:Liegle, Theresa}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Lehrer]]
[[Kategorie:Politiker]]
[[Kategorie:Salzburger Gemeinderat]]
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[[Kategorie:Frau]]
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[[Kategorie:Aus anderen Bundesländern]]