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=== Frühmittelalter ===
 
=== Frühmittelalter ===
Im   frühen  [[Mittelalter]] ([[7. Jahrhundert|7.]]  bis [[10.   Jahrhundert]]) ruft um 690 der Bayernherzog [[Theodo II.]] aus dem   Herrschergeschlecht  der Agilofinger Bischof [[Rupert von  Worms]] nach   Regensburg zur Missionierung des südöstlichen Alpenraums.     Rupert   errichtet im  verlassenen römischen Opidum [[Iuvavum]] am  Fuße des   [[Mönchsberg]]es   ein  Kloster. Der Konvent vereint zu Beginn   bayrische und romanischen Mönche.  Das [[Erzabtei St. Peter|Kloster St.   Peter]] wird von den Agilofingern  mit Wälder  im  [[Salzachtal]], im   [[Saalachtal]] und mit [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]]    beschenkt.                                                                                
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Im frühen  [[Mittelalter]] ([[7. Jahrhundert|7.]]  bis [[10. Jahrhundert]]) ruft um 690 der Bayernherzog [[Theodo II.]] aus dem Herrschergeschlecht  der Agilofinger Bischof [[Rupert von  Worms]] nach Regensburg zur Missionierung des südöstlichen Alpenraums. Rupert errichtet im  verlassenen römischen Opidum [[Iuvavum]] am  Fuße des [[Mönchsberg]]es ein  Kloster. Der Konvent vereint zu Beginn bayrische und romanischen Mönche.  Das [[Erzabtei St. Peter|Kloster St. Peter]] wird von den Agilofingern  mit Wälder  im  [[Salzachtal]], im [[Saalachtal]] und mit [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]]    beschenkt.  
[[Bonifatius]]  gründet [[739]]   das [[Bistum  Salzburg]].  Die Äbte des Klosters St. Peter sind  auch   Bischöfe der  Diözese. Unter Bischof [[Arn]] wird [[798]] Salzburg zur [[   Erzdiözese]] erhoben.  
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[[Bonifatius]]  gründet [[739]] das [[Bistum  Salzburg]].  Die Äbte des Klosters St. Peter sind  auch Bischöfe der  Diözese. Unter Bischof [[Arn]] wird [[798]] Salzburg zur [[Erzdiözese]] erhoben.  
    
[[Erzbischof]]  [[Friedrich I.]]  trennt [[987]] das  Kloster St.  Peter von der Kirche  Salzburg. Von  den  gemeinschaftlich  genutzten Gütern bleibt  dem  Kloster ein  bescheidener Anteil u. a. zwei  Salzpfannen in [[Bad  Reichenhall|Reichenhall]]. Der Großteil  der  Schenkungen der Herzöge,    wie die Wälder im Saalachtal, werden Eigentum  der Kirche Salzburg,  (des  Erzstifts Salzburg?).
 
[[Erzbischof]]  [[Friedrich I.]]  trennt [[987]] das  Kloster St.  Peter von der Kirche  Salzburg. Von  den  gemeinschaftlich  genutzten Gütern bleibt  dem  Kloster ein  bescheidener Anteil u. a. zwei  Salzpfannen in [[Bad  Reichenhall|Reichenhall]]. Der Großteil  der  Schenkungen der Herzöge,    wie die Wälder im Saalachtal, werden Eigentum  der Kirche Salzburg,  (des  Erzstifts Salzburg?).
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Im    Hochmittelalter ([[11. Jahrhundert|11. bis  [[13. Jahrhundert]])  werden [[1228]] die Reichslehen Mitter-, Unter- und  Oberpinzgau des  Herzogtums Bayern dem [[Erzstift Salzburg]]  verliehen.  Bis 1260  besitzen  die [[Grafen von Plain]] das Saalach- und den  östliche Teil  des Salzachgebietes mit den Nebentälern als Afterlehen.
 
Im    Hochmittelalter ([[11. Jahrhundert|11. bis  [[13. Jahrhundert]])  werden [[1228]] die Reichslehen Mitter-, Unter- und  Oberpinzgau des  Herzogtums Bayern dem [[Erzstift Salzburg]]  verliehen.  Bis 1260  besitzen  die [[Grafen von Plain]] das Saalach- und den  östliche Teil  des Salzachgebietes mit den Nebentälern als Afterlehen.
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Erst     im Spätmittelalter ([[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]])   ist ab [[1328]] der Erzbischof  Landesfürst und  alleiniger Herrscher    des Reichsfürstentums und  Erzstiftes Salzburg.
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Erst im Spätmittelalter ([[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]]) ist ab [[1328]] der Erzbischof  Landesfürst und  alleiniger Herrscher    des Reichsfürstentums und  Erzstiftes Salzburg.
    
=== Landnahme, Siedlungseinheiten und Güter, Grundherrschaften ===
 
=== Landnahme, Siedlungseinheiten und Güter, Grundherrschaften ===
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Die Erschließung des Heutals und  Nutzung von  Almen,  ob  Einzel- und  Gemeinschaftsalmen bzw. Mais- und  Freialmen  bleibe  offen.  (1405 verbriefte Almrechte der Zeche Gföll).  Gegen dreißig  Güter, Gütl und Söllhäusler entstehen in der  Jahrhunderten der Neuzeit,  vor allem in [[16. Jahrhundert|16.]] und  [[17. Jahrhundert]].  
 
Die Erschließung des Heutals und  Nutzung von  Almen,  ob  Einzel- und  Gemeinschaftsalmen bzw. Mais- und  Freialmen  bleibe  offen.  (1405 verbriefte Almrechte der Zeche Gföll).  Gegen dreißig  Güter, Gütl und Söllhäusler entstehen in der  Jahrhunderten der Neuzeit,  vor allem in [[16. Jahrhundert|16.]] und  [[17. Jahrhundert]].  
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Im  11. Jahrhundert ist  das  Erzstift (Hofurbar)  alleiniger Grundherr.                                                       1137 wird das [[Augustiner-Chorherrenstift  Reichersberg]]  ([[Innviertel]]) mit sechs Güter in ''Unchen'' (erste  urkundliche  Nennung  Unkens), und in den folgenden Jahrzehnten das  Stift St. Peter  (1156  Pfannstatt wo Salz) in Unken und Reith mit  neun, die Augustiner    Chorherrn Stifte [[Augustinerchorherrenstift St.  Zeno|San Zeno]] in  Reichenhall mit fünf, [[Höglwörth]] mit sieben,  [[Berchtesgaden]]  mit  sieben, die Stiftung Lodronkollegialität mit  drei und das  herzogliche  Urbar ebenfalls mit drei Hofstätten von den  Erzbischöfen  belehnt. Die  rd. siebzig Güter sind im Spätmittelalter  Eigentum von    sieben  Grundherrschaften.  
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Im  11. Jahrhundert ist  das  Erzstift (Hofurbar)  alleiniger Grundherr. 1137 wird das [[Augustiner-Chorherrenstift  Reichersberg]]  ([[Innviertel]]) mit sechs Güter in ''Unchen'' (erste  urkundliche  Nennung  Unkens), und in den folgenden Jahrzehnten das  Stift St. Peter  (1156  Pfannstatt wo Salz) in Unken und Reith mit  neun, die Augustiner    Chorherrn Stifte [[Augustinerchorherrenstift St.  Zeno|San Zeno]] in  Reichenhall mit fünf, [[Höglwörth]] mit sieben,  [[Berchtesgaden]]  mit  sieben, die Stiftung Lodronkollegialität mit  drei und das  herzogliche  Urbar ebenfalls mit drei Hofstätten von den  Erzbischöfen  belehnt. Die  rd. siebzig Güter sind im Spätmittelalter  Eigentum von    sieben  Grundherrschaften.  
    
Das  heutige ländliche  Siedlungsgefüge  gleicht  letztlich dem des  Mittelalters. Die Neubauten  des  [[20.  Jahrhundert|20.]] und [[21.  Jahrhundert]]s stehen auf den im 11. und  12. Jahrhundert  gerodeten  Fluren.
 
Das  heutige ländliche  Siedlungsgefüge  gleicht  letztlich dem des  Mittelalters. Die Neubauten  des  [[20.  Jahrhundert|20.]] und [[21.  Jahrhundert]]s stehen auf den im 11. und  12. Jahrhundert  gerodeten  Fluren.
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Erzbischof  Konrad I. gründet das  Augustiner-Chorherrnstift Höglwörth (1129) und    St. Zeno (1136) Er  wandelt mehrere Klöster zu  Augustiner-Chorherrnstifte  um, dazu zählen  in der Erzdiözese    das  Domstift zu Salzburg, die  Stifte Reichersberg  (Diözese Passau),  [[Herrenchiemsee]], [[Gurk]], [[Seckau]] u. a.  Das  [[Augustiner-Chorherrenstift Berchtesgaden]] entsteht schon 1102.  
 
Erzbischof  Konrad I. gründet das  Augustiner-Chorherrnstift Höglwörth (1129) und    St. Zeno (1136) Er  wandelt mehrere Klöster zu  Augustiner-Chorherrnstifte  um, dazu zählen  in der Erzdiözese    das  Domstift zu Salzburg, die  Stifte Reichersberg  (Diözese Passau),  [[Herrenchiemsee]], [[Gurk]], [[Seckau]] u. a.  Das  [[Augustiner-Chorherrenstift Berchtesgaden]] entsteht schon 1102.  
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Die    Ordenszugehörigkeit der ältesten Klöster, des  Benediktinerstifts St.   Peter, des [[Benediktiner-Frauenstift  Nonnberg|Benediktiner-Frauenstifts Nonnberg]] und  des  [[Benediktinerstift  Michaelbeuern|Benediktinerstifts  Michaelbeuern]]  ändert Erzbischof Konrad I.  
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Die    Ordenszugehörigkeit der ältesten Klöster, des  Benediktinerstifts St. Peter, des [[Benediktinenstift Nonnberg|Benediktinenstifts Nonnberg]] und  des  [[Benediktinerstift  Michaelbeuern|Benediktinerstifts  Michaelbeuern]]  ändert Erzbischof Konrad I.  
    
Dem Stift St.  Zeno der  Augustiner Chorherrn obliegt  auch die Seelsorge im Saalachtal  mit  der  Mutterkirche St. Martin  (1190 ?) und  den Filialkirchen in  Lofer  (1330)  und in Unken (1353).  1530 wird das  Gotteshaus St. Jakob der  Kreuztracht Unken  Vikariatskirche, der  zwei  Chorherrn des Sifts  zugeordnet sind. Ab  1812 ist Unken eine sebständige  Pfarre der  Erzdiözese Salzburg, jedoch  weiterhin mit von Augustiner  Chorherrn,  (Stift 1803 aufgelöst), als  Seelsorger.
 
Dem Stift St.  Zeno der  Augustiner Chorherrn obliegt  auch die Seelsorge im Saalachtal  mit  der  Mutterkirche St. Martin  (1190 ?) und  den Filialkirchen in  Lofer  (1330)  und in Unken (1353).  1530 wird das  Gotteshaus St. Jakob der  Kreuztracht Unken  Vikariatskirche, der  zwei  Chorherrn des Sifts  zugeordnet sind. Ab  1812 ist Unken eine sebständige  Pfarre der  Erzdiözese Salzburg, jedoch  weiterhin mit von Augustiner  Chorherrn,  (Stift 1803 aufgelöst), als  Seelsorger.
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===18. Jahrhundert===
 
===18. Jahrhundert===
In der  ersten Hälfte des Jahrhunderts wird St. Jakob ein Vikariat des Stifts  St. Zeno. Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im  Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer  und Unken 2, Ortner).  Ende der [[1750er]] Jahre brennt mit dem Seidlgut  (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In  wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten  gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr  [[1760]] [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]]. Mit  der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der  im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch  heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.
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In der  ersten Hälfte des Jahrhunderts wird St. Jakob ein Vikariat des Stifts  St. Zeno. Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im  Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer  und Unken 2, Ortner).  Ende der [[1750er]] Jahre brennt mit dem Seidlgut  (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In  wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten  gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr  [[1760]] [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]]. Mit  der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der  im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch  heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.
    
===19. Jahrhundert===
 
===19. Jahrhundert===

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