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==Die Entstehung des Schaubergwerkes==
 
==Die Entstehung des Schaubergwerkes==
1982 fuhren Bruno Widmann, Hans Lerch, Heribert Entacher und Hans Peter Röck in den St. Martin-Stollen ein und berichteten darüber im Gemeindespiegel 10/1982. Hans Lerch erkundigte sich bei der [[Berghauptmannschaft Salzburg]], ob sich der St. Martin-Stollen für einen Besucherbetrieb eignen würde. Ein Beamter der Berghauptmannschaft befuhr den Stollen und stellte fest, dass in berg- und sicherheitstechnischer Hinsicht der Durchführung eines Besucherbetriebes nichts im Wege stünde, sofern die bei der Befahrung besprochenen Sicherungsmaßnahmen sachkundig durchgeführt würden. Im Jänner [[1985]] wurde als Trägerverein für die Nationalparkaktivitäten in [[Neukirchen am Großvenediger]] das [[Zukunftskollegium Nationalpark Hohe Tauern Neukirchen]] gegründet. Den Vorsitz führte Bürgermeister [[Peter Nindl]], Hans Lerch war sein Stellvertreter und [[Alfred Zindes]] übernahm die Geschäftsführung. Das Zukunftskollegium  befasste sich mit dem Ausbau des [[Samerhofstall]]s zu einem Informationszentrum und auch mit dem historischen Bergbau im Untersulzbachtal. Am [[3. Juli]] [[1986]]wurden in Absprache zwischen  dem Zukunftskollegium, der Gemeinde Neukirchen, der [[Nationalparkverwaltung]] und dem Naturhistorischen Museum in Wien konkrete Maßnahmen zur Anlage eines Geolehrpfades unter Einbeziehung der [[Knappenwand]], der Blauwand-Stollen und dem historischen Kupferbergbau Hochfeld beschlossen. In der Folge nahm man mit den Grundbesitzern Kontakt auf.
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1982 fuhren Bruno Widmann, [[Hans Lerch]], Heribert Entacher und Hans Peter Röck in den St. Martin-Stollen ein und berichteten darüber im Gemeindespiegel 10/1982. Hans Lerch erkundigte sich bei der [[Berghauptmannschaft Salzburg]], ob sich der St. Martin-Stollen für einen Besucherbetrieb eignen würde. Ein Beamter der Berghauptmannschaft befuhr den Stollen und stellte fest, dass in berg- und sicherheitstechnischer Hinsicht der Durchführung eines Besucherbetriebes nichts im Wege stünde, sofern die bei der Befahrung besprochenen Sicherungsmaßnahmen sachkundig durchgeführt würden. Im Jänner [[1985]] wurde als Trägerverein für die Nationalparkaktivitäten in [[Neukirchen am Großvenediger]] das [[Zukunftskollegium Nationalpark Hohe Tauern Neukirchen]] gegründet. Den Vorsitz führte Bürgermeister [[Peter Nindl]], Hans Lerch war sein Stellvertreter und [[Alfred Zindes]] übernahm die Geschäftsführung. Das Zukunftskollegium  befasste sich mit dem Ausbau des [[Samerhofstall]]s zu einem Informationszentrum und auch mit dem historischen Bergbau im Untersulzbachtal. Am [[3. Juli]] [[1986]]wurden in Absprache zwischen  dem Zukunftskollegium, der Gemeinde Neukirchen, der [[Nationalparkverwaltung]] und dem Naturhistorischen Museum in Wien konkrete Maßnahmen zur Anlage eines Geolehrpfades unter Einbeziehung der [[Knappenwand]], der Blauwand-Stollen und dem historischen Kupferbergbau Hochfeld beschlossen. In der Folge nahm man mit den Grundbesitzern Kontakt auf.
    
Im Dezember 1986 legte Dr. Robert Seemann eine ausführliche Projektbeschreibung vor. Die Österreichischen Bundesforste erteilten zu dem im Jänner 1987 eingereichten Projektantrag ihre Zustimmung, verknüpft mit der Auflage, dass vor Beginn der Bautätigkeit eine vertragliche Regelung zu erfolgen habe. Das Zustandekommen dieses Pachtvertrages dauerte dann allerdings noch fünf Jahre. Im August 1987 genehmigte die [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] die Aufschließung des St. Martin-Stollens, die Errichtung einer Hängebrücke und die Vorarbeiten zur Aufgewältigung des Hieronymus-Erbstollens. Es wurde mit der Suche nach dem verschütteten Mundloch des Hieronymus-Erbstollen begonnen, Peter Wöhrer wurde vom Zukunftskollegium mit der Bauleitung beauftragt und man begann den ehemaligen Knappensteig, der im Steilhang kaum mehr erkennbar war, durch Entfernung des Unterholzes freizulegen. Ing.  Hans Lerch und Ing. Hans Struber begannen mit der Planung die Konstruktion der Hängebrücke, die zum Mundloch des St. Martin-Stollen führen sollte. Es wurde das Vorgelände des Hieronymus-Erbstollens vom Erlenbewuchs gesäubert, um Platz für eine Abraumhalde und für die benötigte Bauhütte zu schaffen. Das Mundloch des Hieronymus-Erbstollen wurde besser zugänglich gemacht und der stark verbrochene vordere Stollenabschnitt mit einer Trockenmauerung und einer Stahlbetondecke gesichert.
 
Im Dezember 1986 legte Dr. Robert Seemann eine ausführliche Projektbeschreibung vor. Die Österreichischen Bundesforste erteilten zu dem im Jänner 1987 eingereichten Projektantrag ihre Zustimmung, verknüpft mit der Auflage, dass vor Beginn der Bautätigkeit eine vertragliche Regelung zu erfolgen habe. Das Zustandekommen dieses Pachtvertrages dauerte dann allerdings noch fünf Jahre. Im August 1987 genehmigte die [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]] die Aufschließung des St. Martin-Stollens, die Errichtung einer Hängebrücke und die Vorarbeiten zur Aufgewältigung des Hieronymus-Erbstollens. Es wurde mit der Suche nach dem verschütteten Mundloch des Hieronymus-Erbstollen begonnen, Peter Wöhrer wurde vom Zukunftskollegium mit der Bauleitung beauftragt und man begann den ehemaligen Knappensteig, der im Steilhang kaum mehr erkennbar war, durch Entfernung des Unterholzes freizulegen. Ing.  Hans Lerch und Ing. Hans Struber begannen mit der Planung die Konstruktion der Hängebrücke, die zum Mundloch des St. Martin-Stollen führen sollte. Es wurde das Vorgelände des Hieronymus-Erbstollens vom Erlenbewuchs gesäubert, um Platz für eine Abraumhalde und für die benötigte Bauhütte zu schaffen. Das Mundloch des Hieronymus-Erbstollen wurde besser zugänglich gemacht und der stark verbrochene vordere Stollenabschnitt mit einer Trockenmauerung und einer Stahlbetondecke gesichert.
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