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== Leben ==
 
== Leben ==
Lediglich ihre Vorgesetzten wussten über ihr wahres Geschlecht Bescheid. Erst als sie im Frühjahr [[1917]] eine schwere Verwundung erlitt, kam ihr Geheimnis in einem Lazarett ans Tageslicht. Viktoria Savs wurde für ihren Einsatz und ihre Tapferkeit mehrmals ausgezeichnet und ging unter dem Namen "Heldenmädchen von den drei Zinnen" in die Geschichte ein.  
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Lediglich ihre Vorgesetzten wussten über ihr wahres Geschlecht Bescheid. Erst als sie im Frühjahr [[1917]] eine schwere Verwundung erlitt, kam ihr Geheimnis in einem Lazarett ans Tageslicht. Viktoria Savs wurde für ihren Einsatz und ihre Tapferkeit mehrmals ausgezeichnet und ging unter dem Namen "Heldenmädchen von den Drei Zinnen" in die Geschichte ein.  
    
Bereits [[1915]] zog das junge Mädchen in den Krieg, indem es die Musterungskommission in Meran täuschte und den Namen Viktor Savs führte. Zunächst kämpfte sie im Standschützenbataillon Meran I, später im Landsturminfanteriebataillon Innsbruck II, in welchem auch ihr verwitweter Vater als Gefreiter diente. Bald schon wurden ihre Fähigkeiten beim Führen von Lasttieren und als Meldegänger auf Skiern erkannt. Im Winter 1916 wurde sie einem Hauptmann als Ordonnanz zugeteilt und nahm anschließend an Kampfhandlungen im Frontabschnitt Drei-Zinnen-Plateau (Tre Cime) teil. Im Frühjahr 1917 führte Viktoria Savs alleine, ständig von gegnerischem Artilleriefeuer bedroht, eine Gruppe von 20 gefangenen Italienern hinter die österreichischen Linien. Für ihre Tapferkeit und vorbildliche Führung wurde sie u.a. mit der Tapferkeitsmedaille in Bronze, dem Kaiser-Karl-Verdienstkreuz und der Tapferkeitsmedaille in Silber ausgezeichnet.  
 
Bereits [[1915]] zog das junge Mädchen in den Krieg, indem es die Musterungskommission in Meran täuschte und den Namen Viktor Savs führte. Zunächst kämpfte sie im Standschützenbataillon Meran I, später im Landsturminfanteriebataillon Innsbruck II, in welchem auch ihr verwitweter Vater als Gefreiter diente. Bald schon wurden ihre Fähigkeiten beim Führen von Lasttieren und als Meldegänger auf Skiern erkannt. Im Winter 1916 wurde sie einem Hauptmann als Ordonnanz zugeteilt und nahm anschließend an Kampfhandlungen im Frontabschnitt Drei-Zinnen-Plateau (Tre Cime) teil. Im Frühjahr 1917 führte Viktoria Savs alleine, ständig von gegnerischem Artilleriefeuer bedroht, eine Gruppe von 20 gefangenen Italienern hinter die österreichischen Linien. Für ihre Tapferkeit und vorbildliche Führung wurde sie u.a. mit der Tapferkeitsmedaille in Bronze, dem Kaiser-Karl-Verdienstkreuz und der Tapferkeitsmedaille in Silber ausgezeichnet.  

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